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Beschreibung
Ein Mord in Riga verbindet die Spannungsökonomie des Kriminalfalls mit dem historischen Blick auf eine baltische Stadt, in der Handel, Verwaltung, Standesgrenzen und politische Loyalitäten ineinandergreifen. Der Mord erscheint nicht bloß als sensationelles Ereignis, sondern als Störung einer vielschichtigen sozialen Ordnung. Holteis erzählerischer Stil verbindet anschauliche Milieuschilderung, dialogische Beweglichkeit und ein ausgeprägtes Interesse an Charakteren; damit steht der Text zwischen historischer Erzählprosa, vormodernem Detektivnarrativ und bürgerlichem Gesellschaftsbild des 19. Jahrhunderts. Karl von Holtei, 1798 in Breslau geboren und 1880 ebendort gestorben, war Schauspieler, Theaterleiter, Vortragskünstler und Schriftsteller. Seine lebenslange Nähe zur Bühne prägte sein Erzählen: Szenische Zuspitzung, lebendige Rede und ein Gespür für öffentliche Rollen gehören zu seinen Stärken. Als weitgereister Autor kannte er unterschiedliche soziale Räume des deutschen und europäischen Kulturlebens; diese Erfahrung dürfte sein Interesse an historischen Schauplätzen, Außenseitern, Konflikten und moralischen Grauzonen geschärft haben. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die im historischen Krimi mehr suchen als Rätselmechanik. Wer Atmosphäre, gesellschaftliche Beobachtung und literarhistorische Eigenart schätzt, findet hier eine anregende Lektüre, die Verbrechen als Fenster in eine vergangene Welt begreift.
Ein Mord in Riga verbindet die Spannungsökonomie des Kriminalfalls mit dem historischen Blick auf eine baltische Stadt, in der Handel, Verwaltung, Standesgrenzen und politische Loyalitäten ineinandergreifen. Der Mord erscheint nicht bloß als sensationelles Ereignis, sondern als Störung einer vielschichtigen sozialen Ordnung. Holteis erzählerischer Stil verbindet anschauliche Milieuschilderung, dialogische Beweglichkeit und ein ausgeprägtes Interesse an Charakteren; damit steht der Text zwischen historischer Erzählprosa, vormodernem Detektivnarrativ und bürgerlichem Gesellschaftsbild des 19. Jahrhunderts. Karl von Holtei, 1798 in Breslau geboren und 1880 ebendort gestorben, war Schauspieler, Theaterleiter, Vortragskünstler und Schriftsteller. Seine lebenslange Nähe zur Bühne prägte sein Erzählen: Szenische Zuspitzung, lebendige Rede und ein Gespür für öffentliche Rollen gehören zu seinen Stärken. Als weitgereister Autor kannte er unterschiedliche soziale Räume des deutschen und europäischen Kulturlebens; diese Erfahrung dürfte sein Interesse an historischen Schauplätzen, Außenseitern, Konflikten und moralischen Grauzonen geschärft haben. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die im historischen Krimi mehr suchen als Rätselmechanik. Wer Atmosphäre, gesellschaftliche Beobachtung und literarhistorische Eigenart schätzt, findet hier eine anregende Lektüre, die Verbrechen als Fenster in eine vergangene Welt begreift.
Details
| Genre: | Krimis & Thriller |
|---|---|
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| ISBN-13: | 9788027254446 |
| ISBN-10: | 8027254442 |
| Sprache: | Deutsch |
| Autor: | Holtei, Karl von |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 220 x 160 x 4 mm |
| Von/Mit: | Karl von Holtei |
| Gewicht: | 0,127 kg |