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Beschreibung
Eine experimentelle Identitätserkundung, die immer tiefer führt: Der Roman lotet die Erfahrung einer therapeutischen Sitzung aus, bis an den Rand der Dissoziation. Autobiografische Motive werden mit Sprachspielen verwoben und die Kommentare der Therapeutin motivieren diese intensive Reise, bei der Mann und Frau sich in einer Person finden, nebeneinander stehen, nach Verschmelzung streben. Tradierte Auffassungen von Authentizität und Geschlecht, aber auch Möglichkeiten des Erzählens werden so hinterfragt und neu sortiert. Durch Gedächtnissplitter und kritische Reflexion bahnt sich das erzählende Ich einen Weg zu sich selbst im Hier und Jetzt.

'Vielleicht war es in der Speisekammer meiner Großmutter, als ich auf das Glas Ketchup schaute, auf dem in blauer Schrift auf weißem Grund stand: mild. Vielleicht war es auch nur die Fähigkeit, Details zu erkennen.' Die Erinnerungen, die an die Oberfläche des zerbrechlichen Bewusstseins gelangen, spiegeln die Prägung durch das Aufwachsen in einer Plattenbausiedlung in einer tschechischen Kleinstadt Mitte der Neunzigerjahre. Der Umzug nach Prag, um Philosophie zu studieren, entpuppt sich als alles andere als ein tröstlicher Weg. 'Wer den Kontakt zur Materie verliert, verliert irgendwann alles.'
Eine experimentelle Identitätserkundung, die immer tiefer führt: Der Roman lotet die Erfahrung einer therapeutischen Sitzung aus, bis an den Rand der Dissoziation. Autobiografische Motive werden mit Sprachspielen verwoben und die Kommentare der Therapeutin motivieren diese intensive Reise, bei der Mann und Frau sich in einer Person finden, nebeneinander stehen, nach Verschmelzung streben. Tradierte Auffassungen von Authentizität und Geschlecht, aber auch Möglichkeiten des Erzählens werden so hinterfragt und neu sortiert. Durch Gedächtnissplitter und kritische Reflexion bahnt sich das erzählende Ich einen Weg zu sich selbst im Hier und Jetzt.

'Vielleicht war es in der Speisekammer meiner Großmutter, als ich auf das Glas Ketchup schaute, auf dem in blauer Schrift auf weißem Grund stand: mild. Vielleicht war es auch nur die Fähigkeit, Details zu erkennen.' Die Erinnerungen, die an die Oberfläche des zerbrechlichen Bewusstseins gelangen, spiegeln die Prägung durch das Aufwachsen in einer Plattenbausiedlung in einer tschechischen Kleinstadt Mitte der Neunzigerjahre. Der Umzug nach Prag, um Philosophie zu studieren, entpuppt sich als alles andere als ein tröstlicher Weg. 'Wer den Kontakt zur Materie verliert, verliert irgendwann alles.'
Über den Autor
Anna Lüáková hat Philosophie und Theaterwissenschaft studiert und über französische Literatur promoviert. Als Autorin, interdisziplinäre Künstlerin, Literaturredakteurin und philosophische Schauspielerin bewegt sie sich an den Grenzen des Denkens und Schaffens. Ihr erster Roman 'Ti' wur- de 2020 veröffentlicht, 2021 folgte der Gedichtband 'Jen ztratím jméno' (Ich verliere nur meinen Namen) und 2022 'Atlas babiek' (Atlas der Großmütter), ein Buch für Kinder und Jugendliche. Sie arbeitet als Dramaturgin und Sound Designerin für das unabhängige internationale Theaterprojekt 'Divad- lo Continuo' im südmährischen Malovice. Seit Januar 2023 ist sie Vorsitzende des Tschechischen Schriftstellerverbandes Asociace spisovatel.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Originaltitel: T¿i
Inhalt: 170 S.
ISBN-13: 9783884237496
ISBN-10: 3884237497
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Tschechisch
Einband: Gebunden
Autor: Lu¿áková, Anna
Übersetzung: Lisa, Martina
Hersteller: Wunderhorn
Verantwortliche Person für die EU: Verlag Das Wunderhorn GmbH, Rohrbacher Str. 18, D-69115 Heidelberg, wunderhorn.verlag@t-online.de
Maße: 142 x 211 x 23 mm
Von/Mit: Anna Lu¿áková
Erscheinungsdatum: 17.08.2026
Gewicht: 0,376 kg
Artikel-ID: 136014300