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Beschreibung
Formal logic presupposes a formal language. A rudimentary formal language was given by G. Boole. A formal language which was sufficient for the purpose of mathematics was constructed by Gottlob Frege in his book " Begriffsschrift, eine der arithmetischen nachgebildete Formel­ sprache des reinen Denkens" (1879). Since that time we have an abun­ dant spectrum of logics based on formal languages. There are applications mainly in mathematics ("metamathematics"), but also e. g. in philos­ ophy, linguistics and computer science. The most important formal language is the first order predicate calculus. There has been a gradual emancipation of this language via the theory of types given by Bertrand Russell. This paper discusses that development in some details. Diskussion Herr Hlawka: Sie haben gesagt, der Wiener Kreis sei tiber Carnap von Frege beeinfluBt gewesen. Ich wtirde eher meinen, tiber Russell. Dann haben Sie gesagt, daB bei Frege der Funktionsbegriff im Vorder­ grund steht. Ich finde, daB dieser Gesichtspunkt gerade in der von Neu­ mannschen Theorie verwirklicht ist. Herr Hermes: Von Neumann hat in der Tat den Funktionsbegriff als Grundbegriff der Mengenlehre gewahlt. Es hat aber niemand direkt dar­ an angekntipft. Herr Hlawka: Vielleicht die moderne Kategorientheorie. Herr Hermes: Das stimmt. Herr Hlawka: Aber dann ist es doch so, daB der Pradikatenkalktil der ersten Stufe nur dann ausreicht, die klassische Mathematik zu begrtin­ den, das heiBt kurz das, was bei Bourbaki steht, wenn man die Mengen­ lehre als Fundament nimmt.
Formal logic presupposes a formal language. A rudimentary formal language was given by G. Boole. A formal language which was sufficient for the purpose of mathematics was constructed by Gottlob Frege in his book " Begriffsschrift, eine der arithmetischen nachgebildete Formel­ sprache des reinen Denkens" (1879). Since that time we have an abun­ dant spectrum of logics based on formal languages. There are applications mainly in mathematics ("metamathematics"), but also e. g. in philos­ ophy, linguistics and computer science. The most important formal language is the first order predicate calculus. There has been a gradual emancipation of this language via the theory of types given by Bertrand Russell. This paper discusses that development in some details. Diskussion Herr Hlawka: Sie haben gesagt, der Wiener Kreis sei tiber Carnap von Frege beeinfluBt gewesen. Ich wtirde eher meinen, tiber Russell. Dann haben Sie gesagt, daB bei Frege der Funktionsbegriff im Vorder­ grund steht. Ich finde, daB dieser Gesichtspunkt gerade in der von Neu­ mannschen Theorie verwirklicht ist. Herr Hermes: Von Neumann hat in der Tat den Funktionsbegriff als Grundbegriff der Mengenlehre gewahlt. Es hat aber niemand direkt dar­ an angekntipft. Herr Hlawka: Vielleicht die moderne Kategorientheorie. Herr Hermes: Das stimmt. Herr Hlawka: Aber dann ist es doch so, daB der Pradikatenkalktil der ersten Stufe nur dann ausreicht, die klassische Mathematik zu begrtin­ den, das heiBt kurz das, was bei Bourbaki steht, wenn man die Mengen­ lehre als Fundament nimmt.
Inhaltsverzeichnis
Die vier Wissenschaften der Pythagoreer.- Hundert Jahre formale Logik.
Details
Erscheinungsjahr: 1977
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie
Jahrhundert: Renaissance und Aufklärung
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 50 S.
ISBN-13: 9783531082684
ISBN-10: 353108268X
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Waerden, Bartel L. ˜van derœ
Hersteller: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Verantwortliche Person für die EU: Springer VS in Springer Science + Business Media, Abraham-Lincoln-Str. 46, D-65189 Wiesbaden, juergen.hartmann@springer.com
Maße: 244 x 170 x 4 mm
Von/Mit: Bartel L. ˜van derœ Waerden
Erscheinungsdatum: 01.01.1977
Gewicht: 0,109 kg
Artikel-ID: 105703866

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