Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Die tückische Straße versammelt neunzehn Kriminalgeschichten, in denen Walter Serner die Gattung des Krimis mit der kalten Präzision der Moderne seziert. Hinter eleganten Fassaden, in Hotels, Bars und zwielichtigen Straßenräumen entfalten sich Betrug, Begierde und Gewalt als gesellschaftliche Normalform. Serners Stil ist knapp, pointiert und illusionslos: weniger psychologische Ausdeutung als scharfe Geste, weniger moralische Ordnung als artistische Demaskierung. Im Kontext der Zwischenkriegszeit erscheinen diese Texte als urbane Miniaturen einer Welt, in der Identität, Recht und Anstand jederzeit ins Rutschen geraten. Walter Serner, 1889 in Karlsbad geboren, wurde als Dadaist, Essayist und Erzähler bekannt und bewegte sich zwischen Prag, Wien, Zürich und Berlin. Seine Nähe zur Avantgarde, sein Manifest Letzte Lockerung und seine Erfahrung großstädtischer Randmilieus prägten einen Blick, der bürgerliche Sicherheiten misstrauisch zerlegte. Die Kriminalerzählung bot ihm dafür die ideale Form: konzentriert, maskenhaft, schnell und offen für Täuschung. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die Kriminalliteratur nicht nur als Rätselspiel, sondern als literarische Diagnose begreifen. Serners Geschichten verbinden Spannung mit stilistischer Raffinesse und historischer Schärfe. Wer die dunkle Eleganz der Weimarer Moderne und die radikale Nüchternheit der Avantgarde schätzt, findet hier eine funkelnde, beunruhigende Lektüre.
Die tückische Straße versammelt neunzehn Kriminalgeschichten, in denen Walter Serner die Gattung des Krimis mit der kalten Präzision der Moderne seziert. Hinter eleganten Fassaden, in Hotels, Bars und zwielichtigen Straßenräumen entfalten sich Betrug, Begierde und Gewalt als gesellschaftliche Normalform. Serners Stil ist knapp, pointiert und illusionslos: weniger psychologische Ausdeutung als scharfe Geste, weniger moralische Ordnung als artistische Demaskierung. Im Kontext der Zwischenkriegszeit erscheinen diese Texte als urbane Miniaturen einer Welt, in der Identität, Recht und Anstand jederzeit ins Rutschen geraten. Walter Serner, 1889 in Karlsbad geboren, wurde als Dadaist, Essayist und Erzähler bekannt und bewegte sich zwischen Prag, Wien, Zürich und Berlin. Seine Nähe zur Avantgarde, sein Manifest Letzte Lockerung und seine Erfahrung großstädtischer Randmilieus prägten einen Blick, der bürgerliche Sicherheiten misstrauisch zerlegte. Die Kriminalerzählung bot ihm dafür die ideale Form: konzentriert, maskenhaft, schnell und offen für Täuschung. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die Kriminalliteratur nicht nur als Rätselspiel, sondern als literarische Diagnose begreifen. Serners Geschichten verbinden Spannung mit stilistischer Raffinesse und historischer Schärfe. Wer die dunkle Eleganz der Weimarer Moderne und die radikale Nüchternheit der Avantgarde schätzt, findet hier eine funkelnde, beunruhigende Lektüre.
Details
Genre: Krimis & Thriller
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9788027250820
ISBN-10: 802725082X
Sprache: Deutsch
Autor: Serner, Walter
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 220 x 160 x 5 mm
Von/Mit: Walter Serner
Gewicht: 0,144 kg
Artikel-ID: 121348567

Ähnliche Produkte

Taschenbuch