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Beschreibung
Hugo Bettauers Die Stadt ohne Juden entwirft in satirisch zugespitzter Form ein Wien, das seine jüdischen Bürger ausweist und bald an kultureller, wirtschaftlicher und moralischer Verarmung leidet. Der Roman verbindet feuilletonistische Beweglichkeit, politische Groteske und urbane Gesellschaftsanalyse; im literarischen Kontext der Zwischenkriegszeit erscheint er als hellsichtige Warnung vor populistischem Antisemitismus und der Selbstzerstörung einer liberalen Metropole. Bettauer, 1872 in Baden bei Wien geboren, war Journalist, Kosmopolit und erfolgreicher Autor gesellschaftskritischer Unterhaltungsliteratur. Seine Erfahrungen in Wien, Berlin und den Vereinigten Staaten schärften seinen Blick für moderne Massenmedien, soziale Ungleichheit und politische Heuchelei. Als jüdischer Schriftsteller, der Assimilation, Sexualreform und demokratische Öffentlichkeit verteidigte, schrieb er aus unmittelbarer Kenntnis jener Ressentiments, die er im Roman zugleich bloßlegt und ästhetisch überzeichnet. Dieses Buch ist Leserinnen und Lesern zu empfehlen, die Literatur nicht nur als Spiegel, sondern als kritisches Instrument historischer Erkenntnis begreifen. Die Stadt ohne Juden ist trotz seiner satirischen Leichtigkeit ein erschütternd aktueller Text: Er zeigt, wie schnell Ausgrenzung in kollektiven Realitätsverlust mündet. Wer die politischen Fantasien Europas nach 1918 verstehen will, findet hier ein knappes, scharfes und unverzichtbares Dokument.
Hugo Bettauers Die Stadt ohne Juden entwirft in satirisch zugespitzter Form ein Wien, das seine jüdischen Bürger ausweist und bald an kultureller, wirtschaftlicher und moralischer Verarmung leidet. Der Roman verbindet feuilletonistische Beweglichkeit, politische Groteske und urbane Gesellschaftsanalyse; im literarischen Kontext der Zwischenkriegszeit erscheint er als hellsichtige Warnung vor populistischem Antisemitismus und der Selbstzerstörung einer liberalen Metropole. Bettauer, 1872 in Baden bei Wien geboren, war Journalist, Kosmopolit und erfolgreicher Autor gesellschaftskritischer Unterhaltungsliteratur. Seine Erfahrungen in Wien, Berlin und den Vereinigten Staaten schärften seinen Blick für moderne Massenmedien, soziale Ungleichheit und politische Heuchelei. Als jüdischer Schriftsteller, der Assimilation, Sexualreform und demokratische Öffentlichkeit verteidigte, schrieb er aus unmittelbarer Kenntnis jener Ressentiments, die er im Roman zugleich bloßlegt und ästhetisch überzeichnet. Dieses Buch ist Leserinnen und Lesern zu empfehlen, die Literatur nicht nur als Spiegel, sondern als kritisches Instrument historischer Erkenntnis begreifen. Die Stadt ohne Juden ist trotz seiner satirischen Leichtigkeit ein erschütternd aktueller Text: Er zeigt, wie schnell Ausgrenzung in kollektiven Realitätsverlust mündet. Wer die politischen Fantasien Europas nach 1918 verstehen will, findet hier ein knappes, scharfes und unverzichtbares Dokument.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2019 |
|---|---|
| Genre: | Krimis & Thriller |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 68 S. |
| ISBN-13: | 9788027254699 |
| ISBN-10: | 8027254698 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Bettauer, Hugo |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 220 x 160 x 4 mm |
| Von/Mit: | Hugo Bettauer |
| Erscheinungsdatum: | 08.05.2019 |
| Gewicht: | 0,115 kg |