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Beschreibung
Die Zwangslizenz im Patentrecht fristet seit jeher ein Schattendasein und kommt nur in Ausnahmefällen zur Anwendung. Doch jüngste Entwicklungen und Diskussionen rund um den Einsatz von Zwangslizenzen zur Bekämpfung von Notlagen - insbesondere während der COVID-19-Pandemie - verleihen dem Thema neue Relevanz. Dieses Werk bietet eine umfassende Analyse der patentrechtlichen Zwangslizenz aus rechtlicher und ökonomischer Perspektive. Mithilfe eines interdisziplinären Ansatzes werden die Möglichkeiten und Grenzen der patentrechtlichen Zwangslizenz als Instrument zur Bewältigung von Krisen aufgezeigt und basierend darauf mögliche gesetzgeberische Anpassungen eruiert.

In einem ersten Schritt wird untersucht, ob und inwieweit Zwangslizenzen nach § 24 PatG in der Praxis geeignet sind, konkrete Missstände in besonderen Problemlagen effektiv zu beseitigen. Aufgrund einiger praktischer Probleme, die sich (auch außerhalb des Patentrechts) an die Erteilung von Zwangslizenzen anschließen, ist fraglich, ob diese tatsächlich dazu geeignet sind, die Versorgung mit patentgeschützten Produkten, insbesondere Arzneimitteln, in Krisenzeiten sicherzustellen. Zur vollständigen Beurteilung der Wirkungsweise von Zwangslizenzen wird in einem zweiten Schritt deren potenzieller Nutzen den damit verbundenen volkswirtschaftlichen Risiken gegenübergestellt. Die ökonomische Analyse ermöglicht eine Einschätzung darüber, ob und unter welchen Bedingungen die Zwangslizenz ein ökonomisch effizientes Instrument zur Krisenbewältigung darstellt. Auf Grundlage dieser ganzheitlichen Untersuchung werden abschließend mögliche Anpassungen des nationalen und europäischen Rechtsrahmens für Zwangslizenzen erörtert. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Vorschlag der EU-Kommission vom April 2023 für eine Verordnung über unionsweite Zwangslizenzen, der unter Berücksichtigung des bisherigen Gesetzgebungsverfahrens kritisch geprüft und mit alternativen Konzepten zur Vereinheitlichung der nationalen Zwangslizenzregelungen verglichen wird.
Die Zwangslizenz im Patentrecht fristet seit jeher ein Schattendasein und kommt nur in Ausnahmefällen zur Anwendung. Doch jüngste Entwicklungen und Diskussionen rund um den Einsatz von Zwangslizenzen zur Bekämpfung von Notlagen - insbesondere während der COVID-19-Pandemie - verleihen dem Thema neue Relevanz. Dieses Werk bietet eine umfassende Analyse der patentrechtlichen Zwangslizenz aus rechtlicher und ökonomischer Perspektive. Mithilfe eines interdisziplinären Ansatzes werden die Möglichkeiten und Grenzen der patentrechtlichen Zwangslizenz als Instrument zur Bewältigung von Krisen aufgezeigt und basierend darauf mögliche gesetzgeberische Anpassungen eruiert.

In einem ersten Schritt wird untersucht, ob und inwieweit Zwangslizenzen nach § 24 PatG in der Praxis geeignet sind, konkrete Missstände in besonderen Problemlagen effektiv zu beseitigen. Aufgrund einiger praktischer Probleme, die sich (auch außerhalb des Patentrechts) an die Erteilung von Zwangslizenzen anschließen, ist fraglich, ob diese tatsächlich dazu geeignet sind, die Versorgung mit patentgeschützten Produkten, insbesondere Arzneimitteln, in Krisenzeiten sicherzustellen. Zur vollständigen Beurteilung der Wirkungsweise von Zwangslizenzen wird in einem zweiten Schritt deren potenzieller Nutzen den damit verbundenen volkswirtschaftlichen Risiken gegenübergestellt. Die ökonomische Analyse ermöglicht eine Einschätzung darüber, ob und unter welchen Bedingungen die Zwangslizenz ein ökonomisch effizientes Instrument zur Krisenbewältigung darstellt. Auf Grundlage dieser ganzheitlichen Untersuchung werden abschließend mögliche Anpassungen des nationalen und europäischen Rechtsrahmens für Zwangslizenzen erörtert. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Vorschlag der EU-Kommission vom April 2023 für eine Verordnung über unionsweite Zwangslizenzen, der unter Berücksichtigung des bisherigen Gesetzgebungsverfahrens kritisch geprüft und mit alternativen Konzepten zur Vereinheitlichung der nationalen Zwangslizenzregelungen verglichen wird.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Handels- und Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Buch
Reihe: Heymanns Schriften zum Patentrecht
Inhalt: 272 S.
ISBN-13: 9783452306067
ISBN-10: 3452306062
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 60275000
Einband: Gebunden
Autor: Huber, Hannes
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: Carl Heymanns Verlag
Heymanns Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Wolters Kluwer Deutschland GmbH, Wolters-Kluwer-Str. 1, D-50354 Hürth, info-wkd@wolterskluwer.com
Maße: 208 x 146 x 16 mm
Von/Mit: Hannes Huber
Erscheinungsdatum: 21.11.2025
Gewicht: 0,368 kg
Artikel-ID: 133972306

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