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Beschreibung
Die Leute von Seldwyla versammelt in zwei Bänden Novellen, die das erfundene Schweizer Städtchen Seldwyla zum Spiegel bürgerlicher Tugenden, Torheiten und Selbsttäuschungen machen. In Geschichten wie Romeo und Julia auf dem Dorfe, Kleider machen Leute oder Die drei gerechten Kammacher verbindet Keller präzise Milieubeobachtung mit kunstvoller Ironie, märchenhafter Verdichtung und moralischer Ambivalenz. Der Zyklus gehört zu den Hauptwerken des deutschsprachigen Poetischen Realismus: Er zeigt die Wirklichkeit nicht bloß dokumentarisch, sondern als ästhetisch geordnete Welt, in der Zufall, Charakter und gesellschaftliche Konvention einander durchdringen. Gottfried Keller, 1819 in Zürich geboren, war Maler, politisch wacher Republikaner und später Staatsschreiber des Kantons Zürich. Seine Erfahrungen zwischen künstlerischem Ehrgeiz, materieller Unsicherheit, demokratischer Öffentlichkeit und schweizerischer Kleinstadtwirklichkeit prägten seinen Blick auf soziale Masken und moralische Bewährung. Aus dieser biographischen Spannung entstand eine Prosa, die Sympathie für menschliche Schwäche mit scharfer Kritik an Eitelkeit, Besitzdenken und Opportunismus verbindet. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die klassische Erzählkunst mit intellektuellem Gewinn suchen. Kellers Novellen sind zugleich unterhaltsam, sprachlich meisterhaft und gesellschaftsanalytisch hellsichtig; sie erschließen eine historische Schweiz und bleiben doch erstaunlich gegenwärtig.
Die Leute von Seldwyla versammelt in zwei Bänden Novellen, die das erfundene Schweizer Städtchen Seldwyla zum Spiegel bürgerlicher Tugenden, Torheiten und Selbsttäuschungen machen. In Geschichten wie Romeo und Julia auf dem Dorfe, Kleider machen Leute oder Die drei gerechten Kammacher verbindet Keller präzise Milieubeobachtung mit kunstvoller Ironie, märchenhafter Verdichtung und moralischer Ambivalenz. Der Zyklus gehört zu den Hauptwerken des deutschsprachigen Poetischen Realismus: Er zeigt die Wirklichkeit nicht bloß dokumentarisch, sondern als ästhetisch geordnete Welt, in der Zufall, Charakter und gesellschaftliche Konvention einander durchdringen. Gottfried Keller, 1819 in Zürich geboren, war Maler, politisch wacher Republikaner und später Staatsschreiber des Kantons Zürich. Seine Erfahrungen zwischen künstlerischem Ehrgeiz, materieller Unsicherheit, demokratischer Öffentlichkeit und schweizerischer Kleinstadtwirklichkeit prägten seinen Blick auf soziale Masken und moralische Bewährung. Aus dieser biographischen Spannung entstand eine Prosa, die Sympathie für menschliche Schwäche mit scharfer Kritik an Eitelkeit, Besitzdenken und Opportunismus verbindet. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die klassische Erzählkunst mit intellektuellem Gewinn suchen. Kellers Novellen sind zugleich unterhaltsam, sprachlich meisterhaft und gesellschaftsanalytisch hellsichtig; sie erschließen eine historische Schweiz und bleiben doch erstaunlich gegenwärtig.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
|---|---|
| Produktart: | Humor, Comics & Cartoons |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 272 S. |
| ISBN-13: | 9788027264841 |
| ISBN-10: | 8027264847 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Keller, Gottfried |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 14 mm |
| Von/Mit: | Gottfried Keller |
| Erscheinungsdatum: | 04.12.2022 |
| Gewicht: | 0,379 kg |