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Beschreibung
Der bedeutende Einfluss afrikanischer Masken und Statuen auf Strömungen wie den Kubismus, Surrealismus oder Expressionismus ist mittlerweile geläufig. Kaum bekannt ist jedoch, wie Picasso und Co. mit ihrer Rezeption der vermeintlich »primitiven Kunst« wiederum nach Afrika zurückwirkten. Ausgerechnet im Zuge der kulturellen Selbstverständigung und des künstlerischen Aufbruchs nach dem Ende des Kolonialismus sollten sie dort eine entscheidende Rolle spielen.
In ihrer bahnbrechenden Schilderung der philosophischen und künstlerischen Avantgardebewegung Westafrikas rekonstruiert Judith Rottenburg die Herausbildung des heute wieder aktuellen »Négritude«-Konzepts in der Pariser Diaspora und seine praktische Weiterentwicklung im Senegal. Und sie zeigt, wie die Künstler bei dem Versuch, eine neue, spezifisch afrikanische Ausdrucksform zu finden, über die Grenzen des Kontinents hinausschritten und einen universalistischen Horizont eröffneten, in dem eine zukunftsweisende Perspektive des Verhältnisses von Mensch und Natur aufscheint.
Eine Untersuchung, die nicht nur faszinierende Werke und große Künstler dem Schatten postkolonialer Ignoranz entreißt, sondern auch der gegenwärtigen Debatte um das afrikanische Kulturerbe und seiner Beziehung zu Europa neue Impulse gibt.
Der bedeutende Einfluss afrikanischer Masken und Statuen auf Strömungen wie den Kubismus, Surrealismus oder Expressionismus ist mittlerweile geläufig. Kaum bekannt ist jedoch, wie Picasso und Co. mit ihrer Rezeption der vermeintlich »primitiven Kunst« wiederum nach Afrika zurückwirkten. Ausgerechnet im Zuge der kulturellen Selbstverständigung und des künstlerischen Aufbruchs nach dem Ende des Kolonialismus sollten sie dort eine entscheidende Rolle spielen.
In ihrer bahnbrechenden Schilderung der philosophischen und künstlerischen Avantgardebewegung Westafrikas rekonstruiert Judith Rottenburg die Herausbildung des heute wieder aktuellen »Négritude«-Konzepts in der Pariser Diaspora und seine praktische Weiterentwicklung im Senegal. Und sie zeigt, wie die Künstler bei dem Versuch, eine neue, spezifisch afrikanische Ausdrucksform zu finden, über die Grenzen des Kontinents hinausschritten und einen universalistischen Horizont eröffneten, in dem eine zukunftsweisende Perspektive des Verhältnisses von Mensch und Natur aufscheint.
Eine Untersuchung, die nicht nur faszinierende Werke und große Künstler dem Schatten postkolonialer Ignoranz entreißt, sondern auch der gegenwärtigen Debatte um das afrikanische Kulturerbe und seiner Beziehung zu Europa neue Impulse gibt.
Über den Autor
Judith Rottenburg ist Kunstwissenschaftlerin und freie Autorin und lebt in Berlin. Nach Forschungsaufenthalten in Dakar, Paris und New York und einer Promotion in Munchen war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsverbund Bilderfahrzeuge. Aby Warburgs Vermächtnis und die Zukunft der Ikonologie an der HU Berlin. Derzeit befasst sie sich im Team von Benedicte Savoy an der TU Berlin mit den aktuellen epistemologischen und politischen Dimensionen der Kunst und Kultur aus Kamerun in deutschen Museen.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Geisteswissenschaften allgemein
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek
Inhalt: 240 S.
ISBN-13: 9783803151988
ISBN-10: 3803151988
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Rottenburg, Judith
Hersteller: Wagenbach Klaus GmbH
Wagenbach, Klaus, GmbH, Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Verlag Klaus Wagenbach GmbH, Jörg Englbrecht, Emser Str. 40/41, D-10719 Berlin, mail@wagenbach.de
Abbildungen: 30 farbige und 5 s/w-Abbildungen
Maße: 135 x 214 x 20 mm
Von/Mit: Judith Rottenburg
Erscheinungsdatum: 12.03.2026
Gewicht: 0,348 kg
Artikel-ID: 129071808

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