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Beschreibung
Agnes Günthers Die Heilige und ihr Narr entfaltet eine zugleich märchenhafte und psychologisch fein abgestufte Liebes- und Läuterungsgeschichte, in der adelige Welt, religiöse Innerlichkeit und existentielle Prüfung ineinandergreifen. Der Roman verbindet neoromantische Bildkraft mit der Tradition der Legende und des Entwicklungsromans: Natur, Schlossräume und seelische Krisen werden zu symbolischen Schauplätzen einer Suche nach Reinheit, Opferbereitschaft und Gnade. Seine Sprache ist getragen, musikalisch und von biblisch-liturgischen Resonanzen durchzogen, ohne die dramatische Spannung der Handlung preiszugeben. Agnes Günther, 1863 geboren und 1911 gestorben, war die Ehefrau eines evangelischen Theologen und lebte lange im süddeutschen, insbesondere württembergisch-hohenlohischen Milieu. Ihre Erfahrung protestantischer Frömmigkeit, ihre Nähe zu seelsorgerlichen Fragen und die Beobachtung aristokratischer Lebensformen prägten die geistige Atmosphäre des Romans. Dass das Werk erst nach ihrem Tod erschien, verstärkt den Eindruck eines persönlich verdichteten Vermächtnisses, in dem Krankheit, Hoffnung und religiöse Sinnsuche literarische Gestalt gewinnen. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Erzählkunst nicht bloß als Kulisse, sondern als geistigen Erfahrungsraum begreifen. Wer symbolische Prosa, religiös grundierte Charakterzeichnung und die Spannung zwischen Weltliebe und Heiligkeit schätzt, findet hier ein eigentümlich eindringliches Werk der deutschsprachigen Erzählliteratur des frühen 20. Jahrhunderts.
Agnes Günthers Die Heilige und ihr Narr entfaltet eine zugleich märchenhafte und psychologisch fein abgestufte Liebes- und Läuterungsgeschichte, in der adelige Welt, religiöse Innerlichkeit und existentielle Prüfung ineinandergreifen. Der Roman verbindet neoromantische Bildkraft mit der Tradition der Legende und des Entwicklungsromans: Natur, Schlossräume und seelische Krisen werden zu symbolischen Schauplätzen einer Suche nach Reinheit, Opferbereitschaft und Gnade. Seine Sprache ist getragen, musikalisch und von biblisch-liturgischen Resonanzen durchzogen, ohne die dramatische Spannung der Handlung preiszugeben. Agnes Günther, 1863 geboren und 1911 gestorben, war die Ehefrau eines evangelischen Theologen und lebte lange im süddeutschen, insbesondere württembergisch-hohenlohischen Milieu. Ihre Erfahrung protestantischer Frömmigkeit, ihre Nähe zu seelsorgerlichen Fragen und die Beobachtung aristokratischer Lebensformen prägten die geistige Atmosphäre des Romans. Dass das Werk erst nach ihrem Tod erschien, verstärkt den Eindruck eines persönlich verdichteten Vermächtnisses, in dem Krankheit, Hoffnung und religiöse Sinnsuche literarische Gestalt gewinnen. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Erzählkunst nicht bloß als Kulisse, sondern als geistigen Erfahrungsraum begreifen. Wer symbolische Prosa, religiös grundierte Charakterzeichnung und die Spannung zwischen Weltliebe und Heiligkeit schätzt, findet hier ein eigentümlich eindringliches Werk der deutschsprachigen Erzählliteratur des frühen 20. Jahrhunderts.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Science Fiction & Fantasy
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 380 S.
ISBN-13: 9788027351824
ISBN-10: 8027351820
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Günther, Agnes
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 20 mm
Von/Mit: Agnes Günther
Erscheinungsdatum: 15.12.2022
Gewicht: 0,529 kg
Artikel-ID: 126417171