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Beschreibung
Die Geschichte eines Pferdes verbindet Tiererzählung, Satire und moralische Parabel zu einem ungewöhnlich vielschichtigen Spätwerk Mark Twains. Aus der Perspektive eines empfindsamen Pferdes entfaltet sich eine Handlung, die Abenteuerstoff, Militärmilieu und sentimentale Erzähltradition aufgreift, zugleich aber deren Pathos ironisch unterläuft. Twains klare, scheinbar einfache Prosa trägt eine scharfe Kritik an menschlicher Grausamkeit, Eitelkeit und gedankenloser Herrschaft über Tiere. Mark Twain, 1835 als Samuel Langhorne Clemens geboren, war nicht nur Humorist, sondern ein genauer Beobachter sozialer und moralischer Widersprüche der amerikanischen Moderne. Seine Erfahrungen mit populärer Unterhaltung, Frontier-Mythen, Kriegsrhetorik und öffentlicher Moral flossen in dieses Werk ein. Gerade in seinen späteren Texten verdichtet sich Twains Skepsis gegenüber zivilisatorischem Fortschritt; das leidende Tier wird hier zum Spiegel einer Gesellschaft, die Mitgefühl predigt und Gewalt praktiziert. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Twain jenseits von Tom Sawyer und Huckleberry Finn entdecken möchten. Die Erzählung ist kurz, zugänglich und zugleich bemerkenswert anspruchsvoll: Sie fordert dazu auf, Sprache, Macht und Empathie neu zu bedenken. Als literarisches Plädoyer für Mitgefühl bleibt sie überraschend aktuell.
Die Geschichte eines Pferdes verbindet Tiererzählung, Satire und moralische Parabel zu einem ungewöhnlich vielschichtigen Spätwerk Mark Twains. Aus der Perspektive eines empfindsamen Pferdes entfaltet sich eine Handlung, die Abenteuerstoff, Militärmilieu und sentimentale Erzähltradition aufgreift, zugleich aber deren Pathos ironisch unterläuft. Twains klare, scheinbar einfache Prosa trägt eine scharfe Kritik an menschlicher Grausamkeit, Eitelkeit und gedankenloser Herrschaft über Tiere. Mark Twain, 1835 als Samuel Langhorne Clemens geboren, war nicht nur Humorist, sondern ein genauer Beobachter sozialer und moralischer Widersprüche der amerikanischen Moderne. Seine Erfahrungen mit populärer Unterhaltung, Frontier-Mythen, Kriegsrhetorik und öffentlicher Moral flossen in dieses Werk ein. Gerade in seinen späteren Texten verdichtet sich Twains Skepsis gegenüber zivilisatorischem Fortschritt; das leidende Tier wird hier zum Spiegel einer Gesellschaft, die Mitgefühl predigt und Gewalt praktiziert. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Twain jenseits von Tom Sawyer und Huckleberry Finn entdecken möchten. Die Erzählung ist kurz, zugänglich und zugleich bemerkenswert anspruchsvoll: Sie fordert dazu auf, Sprache, Macht und Empathie neu zu bedenken. Als literarisches Plädoyer für Mitgefühl bleibt sie überraschend aktuell.
Details
| Empfohlen (bis): | 99 |
|---|---|
| Empfohlen (von): | 5 |
| Erscheinungsjahr: | 2025 |
| Genre: | Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 52 S. |
| ISBN-13: | 9788028393731 |
| ISBN-10: | 802839373X |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Twain, Mark |
| Hersteller: | Copycat |
| Verantwortliche Person für die EU: | Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 3 mm |
| Von/Mit: | Mark Twain |
| Erscheinungsdatum: | 24.06.2025 |
| Gewicht: | 0,092 kg |