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Beschreibung

Niederösterreich, Herbst 2018.
Innerhalb weniger Wochen sterben zwei Rechtsanwälte derselben Kanzlei bei Verkehrsunfällen. Beide waren Jäger, beide hatten schwer getrunken - jedenfalls sagt das die Blutanalyse. Ihre Familien glauben es nicht. Fast zeitgleich wird in Persenbeug ein Mann ermordet, der sich jahrelang als Anwalt ausgegeben hat: Gerhard Kendl, Blender, Frauenheld, Schuldner. Erdrosselt. Seine Leiche liegt auf Loch 13 des Golfplatzes in Ferschnitz, ein Ohr fehlt.

Das Landeskriminalamt sieht drei getrennte Fälle. Der befreundete Anwalt Dr. Weiss sieht eine Serie und geht über die Staatsanwaltschaft. So entsteht die "Soko Mostviertel" unter Jörg Strasser - ein kleines Team, das mit Aktenbergen, Flipcharts und der Geduld von Leuten arbeitet, die wissen, dass Fälle nicht durch Geistesblitze fallen, sondern durch Wiedervorlage.

Die Ermittler stoßen auf einen Motorradfahrer mit langen blonden Haaren, auf Zahlen, die niemand deuten kann, auf einen Suizid in der Belegschaft einer Großbäckerei - und auf eine Familie, die von außen makellos wirkt. Norbert Dörfler, Bäckereiunternehmer, 300 Mitarbeiter, Jäger, Golfer, beliebter Chef, liegt zu diesem Zeitpunkt im Sterben. Leber. Ganz natürlich. Er wird den Ermittlern nichts mehr sagen.

Der Ursprung liegt acht Jahre zurück und 700 Kilometer entfernt.
Am 13. August 2010 heiratet Bernhard Dörfler die kroatische Ärztin Ivanka Stanic im Hotel ihrer Eltern in Trogir. Kurz vor Mitternacht sieht Ivankas Bruder Luka, wie sein zukünftiger Verwandter aus einem Lagerraum tritt und die Kleidung richtet. Eine Viertelstunde später kommt seine Mutter heraus, mit zerrissener Bluse. Angezeigt wird nichts. Zwei Jahre später stürzt sich Carla Stanic von einer Klippe.

Was daraus folgt, ist kein Rachefeldzug mit klarer Rechnung. Es ist eine Eskalation, die ihre eigenen Beteiligten auffrisst - bis am Ende zwei Familien ausgelöscht sind und die Ermittler eine Wahrheit vorgelegt bekommen, die sie selbst nie hätten beweisen können.

Josef Marksteiner
war vierzig Jahre Polizist, viele davon als Ermittler in einer Kriminaldienstgruppe, zehn Jahre als Leiter einer Polizeidienststelle im Bezirk Amstetten. Sein Interesse gilt nicht dem genialen Einzelgänger, sondern dem, was Ermittlungsarbeit wirklich ist: Zuständigkeitsstreit, Personalmangel, Aktenzeichen, Rechtshilfeersuchen - und die Frage, was man tut, wenn man weiß, wer es war, und es trotzdem nicht anklagen kann.

Niederösterreich, Herbst 2018.
Innerhalb weniger Wochen sterben zwei Rechtsanwälte derselben Kanzlei bei Verkehrsunfällen. Beide waren Jäger, beide hatten schwer getrunken - jedenfalls sagt das die Blutanalyse. Ihre Familien glauben es nicht. Fast zeitgleich wird in Persenbeug ein Mann ermordet, der sich jahrelang als Anwalt ausgegeben hat: Gerhard Kendl, Blender, Frauenheld, Schuldner. Erdrosselt. Seine Leiche liegt auf Loch 13 des Golfplatzes in Ferschnitz, ein Ohr fehlt.

Das Landeskriminalamt sieht drei getrennte Fälle. Der befreundete Anwalt Dr. Weiss sieht eine Serie und geht über die Staatsanwaltschaft. So entsteht die "Soko Mostviertel" unter Jörg Strasser - ein kleines Team, das mit Aktenbergen, Flipcharts und der Geduld von Leuten arbeitet, die wissen, dass Fälle nicht durch Geistesblitze fallen, sondern durch Wiedervorlage.

Die Ermittler stoßen auf einen Motorradfahrer mit langen blonden Haaren, auf Zahlen, die niemand deuten kann, auf einen Suizid in der Belegschaft einer Großbäckerei - und auf eine Familie, die von außen makellos wirkt. Norbert Dörfler, Bäckereiunternehmer, 300 Mitarbeiter, Jäger, Golfer, beliebter Chef, liegt zu diesem Zeitpunkt im Sterben. Leber. Ganz natürlich. Er wird den Ermittlern nichts mehr sagen.

Der Ursprung liegt acht Jahre zurück und 700 Kilometer entfernt.
Am 13. August 2010 heiratet Bernhard Dörfler die kroatische Ärztin Ivanka Stanic im Hotel ihrer Eltern in Trogir. Kurz vor Mitternacht sieht Ivankas Bruder Luka, wie sein zukünftiger Verwandter aus einem Lagerraum tritt und die Kleidung richtet. Eine Viertelstunde später kommt seine Mutter heraus, mit zerrissener Bluse. Angezeigt wird nichts. Zwei Jahre später stürzt sich Carla Stanic von einer Klippe.

Was daraus folgt, ist kein Rachefeldzug mit klarer Rechnung. Es ist eine Eskalation, die ihre eigenen Beteiligten auffrisst - bis am Ende zwei Familien ausgelöscht sind und die Ermittler eine Wahrheit vorgelegt bekommen, die sie selbst nie hätten beweisen können.

Josef Marksteiner
war vierzig Jahre Polizist, viele davon als Ermittler in einer Kriminaldienstgruppe, zehn Jahre als Leiter einer Polizeidienststelle im Bezirk Amstetten. Sein Interesse gilt nicht dem genialen Einzelgänger, sondern dem, was Ermittlungsarbeit wirklich ist: Zuständigkeitsstreit, Personalmangel, Aktenzeichen, Rechtshilfeersuchen - und die Frage, was man tut, wenn man weiß, wer es war, und es trotzdem nicht anklagen kann.

Über den Autor
Josef Marksteiner, geboren 1957 in Wallsee, war vierzig Jahre lang Polizist. Viele Jahre ermittelte er in einer Kriminaldienstgruppe, zehn Jahre leitete er eine Polizeidienststelle im Bezirk Amstetten. Nach seiner Pensionierung begann er zu schreiben - mit dem Anspruch, Ermittlungsschritte und das Zusammenspiel von Polizei, Behörden und Gerichten so darzustellen, wie sie wirklich ablaufen. "Gesandte des Teufels" ist sein fünfter Kriminalroman.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Krimis & Thriller
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 660 S.
ISBN-13: 9783991594208
ISBN-10: 399159420X
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Marksteiner, Josef
Hersteller: Litego Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Litego Georg Gödel, 2/15, August-Sigl-Str. 2, A-1100 Wien, office@litego.de
Maße: 145 x 203 x 50 mm
Von/Mit: Josef Marksteiner
Erscheinungsdatum: 23.09.2026
Gewicht: 0,704 kg
Artikel-ID: 136270301