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Beschreibung
Die Generalprinzipien des Krieges ist eine prägnante, doch systematisch angelegte militärtheoretische Schrift, in der Friedrich der Große Krieg als Verbindung von Vernunft, Disziplin und entschlossener Praxis begreift. Behandelt werden Strategie, Marschordnung, Lager, Versorgung, Gelände, Überraschung und die moralische Festigkeit der Truppen. Der Stil ist knapp, normativ und instruktiv; literarisch steht das Werk im Kontext der aufklärerischen Lehrschrift und der frühneuzeitlichen Fürstenspiegel, zugleich aber näher an der praktischen Dienstanweisung als an abstrakter Philosophie. Friedrich II., König von Preußen, war nicht nur Monarch, sondern Feldherr, Verwaltungsreformer und Autor französischer wie deutscher Schriften. Seine Erfahrungen in den Schlesischen Kriegen und sein Bewusstsein für die begrenzten Ressourcen Preußens prägten diese Prinzipien entscheidend. Aus der Verbindung von persönlichem Kommando, intensiver Lektüre antiker und moderner Kriegskunst sowie dem Ideal des aufgeklärten, rational planenden Herrschers entstand ein Text, der Herrschaft und Militärorganisation eng zusammendenkt. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die die geistige Werkstatt des preußischen Militärstaates verstehen wollen. Es bietet keine romantische Verklärung des Krieges, sondern ein konzentriertes Dokument strategischer Rationalität, nützlich für Historiker, Politikwissenschaftler und alle, die Militärdenken im 18. Jahrhundert quellennahe studieren möchten.
Die Generalprinzipien des Krieges ist eine prägnante, doch systematisch angelegte militärtheoretische Schrift, in der Friedrich der Große Krieg als Verbindung von Vernunft, Disziplin und entschlossener Praxis begreift. Behandelt werden Strategie, Marschordnung, Lager, Versorgung, Gelände, Überraschung und die moralische Festigkeit der Truppen. Der Stil ist knapp, normativ und instruktiv; literarisch steht das Werk im Kontext der aufklärerischen Lehrschrift und der frühneuzeitlichen Fürstenspiegel, zugleich aber näher an der praktischen Dienstanweisung als an abstrakter Philosophie. Friedrich II., König von Preußen, war nicht nur Monarch, sondern Feldherr, Verwaltungsreformer und Autor französischer wie deutscher Schriften. Seine Erfahrungen in den Schlesischen Kriegen und sein Bewusstsein für die begrenzten Ressourcen Preußens prägten diese Prinzipien entscheidend. Aus der Verbindung von persönlichem Kommando, intensiver Lektüre antiker und moderner Kriegskunst sowie dem Ideal des aufgeklärten, rational planenden Herrschers entstand ein Text, der Herrschaft und Militärorganisation eng zusammendenkt. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die die geistige Werkstatt des preußischen Militärstaates verstehen wollen. Es bietet keine romantische Verklärung des Krieges, sondern ein konzentriertes Dokument strategischer Rationalität, nützlich für Historiker, Politikwissenschaftler und alle, die Militärdenken im 18. Jahrhundert quellennahe studieren möchten.