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Beschreibung
"Die Fräulein von Rauchenegg" entfaltet eine historisch grundierte Erzählung vom Verfall eines alten Hauses und von den Frauen, die in seinen Erinnerungsräumen fortleben. Hans Watzlik verbindet Schicksalsroman, Legende und Heimatdichtung zu einer Prosa, deren Klang zwischen realistisch genauer Milieuschilderung und dunkler, volkskundlich gefärbter Symbolik steht. Der Schauplatz erscheint nicht bloß als Kulisse, sondern als geschichtsträchtiger Organismus, in dem Standesbewusstsein, Einsamkeit und Vergänglichkeit einander durchdringen. Watzlik, 1879 in Unterhaid geboren und zeitlebens dem böhmisch-bayerischen Grenzraum literarisch verpflichtet, schöpfte aus Sagen, Landschaftserfahrung und der Erinnerungskultur des Böhmerwaldes. Als Lehrer und Erzähler kannte er die Spannungen zwischen mündlicher Überlieferung, regionaler Identität und moderner Umbruchszeit. Diese Voraussetzungen erklären die besondere Sensibilität, mit der er weibliche Lebensläufe, aristokratische Restbestände und die melancholische Macht vergangener Ordnungen gestaltet. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die historische Prosa nicht als bloße Rekonstruktion, sondern als Deutung seelischer und kultureller Landschaften schätzen. Wer Stifter, die deutschböhmische Erzähltradition oder literarische Heimatkunst in ihrer anspruchsvolleren Form kennenlernen möchte, findet hier ein atmosphärisch dichtes, sprachbewusstes und nachdenklich stimmendes Werk.
"Die Fräulein von Rauchenegg" entfaltet eine historisch grundierte Erzählung vom Verfall eines alten Hauses und von den Frauen, die in seinen Erinnerungsräumen fortleben. Hans Watzlik verbindet Schicksalsroman, Legende und Heimatdichtung zu einer Prosa, deren Klang zwischen realistisch genauer Milieuschilderung und dunkler, volkskundlich gefärbter Symbolik steht. Der Schauplatz erscheint nicht bloß als Kulisse, sondern als geschichtsträchtiger Organismus, in dem Standesbewusstsein, Einsamkeit und Vergänglichkeit einander durchdringen. Watzlik, 1879 in Unterhaid geboren und zeitlebens dem böhmisch-bayerischen Grenzraum literarisch verpflichtet, schöpfte aus Sagen, Landschaftserfahrung und der Erinnerungskultur des Böhmerwaldes. Als Lehrer und Erzähler kannte er die Spannungen zwischen mündlicher Überlieferung, regionaler Identität und moderner Umbruchszeit. Diese Voraussetzungen erklären die besondere Sensibilität, mit der er weibliche Lebensläufe, aristokratische Restbestände und die melancholische Macht vergangener Ordnungen gestaltet. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die historische Prosa nicht als bloße Rekonstruktion, sondern als Deutung seelischer und kultureller Landschaften schätzen. Wer Stifter, die deutschböhmische Erzähltradition oder literarische Heimatkunst in ihrer anspruchsvolleren Form kennenlernen möchte, findet hier ein atmosphärisch dichtes, sprachbewusstes und nachdenklich stimmendes Werk.
Über den Autor
Hans Watzlik (1879 - 1948) war ein deutsch-böhmischer Schriftsteller. Seit 1921 war er als freier Schriftsteller in Neuern ansässig. Er publizierte häufig im Völkischen Beobachter und gab die völkische Zeitschrift Der Ackermann aus Böhmen heraus. In den 1930er Jahren sympathisierte er zunehmend mit der nationalsozialistischen Ideologie, was sich in seinem Werk widerspiegelt. Watzliks Werk ist äußerst umfangreich. Insgesamt sind 96 Einzelwerke, 393 Erzählungen, 285 Sagen und Kunstmärchen sowie 445 Gedichte nachgewiesen. Seine letzten Jahre verbrachte er auf Gut Tremmelhausen bei Regensburg.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Importe, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 80 S.
ISBN-13: 9788027365906
ISBN-10: 8027365902
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Watzlik, Hans
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 5 mm
Von/Mit: Hans Watzlik
Erscheinungsdatum: 27.12.2022
Gewicht: 0,131 kg
Artikel-ID: 126488552