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Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Heute gibt es zum Thema des Berlinischen Dialekts nur wenige wissenschaftliche Arbeiten. Die Quellen sind rar. Sie stammen größtenteils aus dem Spätmittelalter und dem 16. Jahrhundert. Die Seltenheit berlinischer Quellen bzw. wissenschaftlicher Arbeiten erklärt sich anhand des damaligen Desinteresses, welches weit bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts reichte. Die Dialektologen waren der Meinung, dass es sich beim Dialekt der Stadtsprache Berlins um einen Mischdialekt handle, der zum Verschwinden der traditionellen Mundarten beitrug. 1966 veröffentlichte der Sprachhistoriker William Labov seine Untersuchungen zur Sprache New Yorks, welche in Deutschland Ende der 60er Jahre Aufsehen erregten. Durch Labov änderte sich die Meinung der Dialektologen. Labov stellte fest, dass eine Stadtsprache keine willkürliche Mischung sei, sondern vielmehr eine sozial bestimmte und geordnete Varietät darstellte. Den Sprachwissenschaftlern eröffneten sich damit neue Perspektiven, die zum Überdenken der Sprachstellung der verschiedenen Dialekte führten.

Wichtige Entwicklungsfaktoren einer Sprache sind z.B. die Verstädterung, Industrialisierung, die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt, sowie ihre außerstädtischen Kontakte. Nicht alle Städte unterliegen demzufolge einem gleichbleibenden Entwicklungsprozess. Dieser Prozess ist abhängig von der Konstellation dieser verschiedenen Faktoren. Nun stellt sich also die Frage, wie sich die berlinische Stadtsprache anhand dieser Faktoren entwickelte? Was kennzeichnet den Berliner Dialekt aus? Welche Besonderheiten sind im Sprachgebrauch ersichtlich? Wozu sollte man eigentlich den Berlinischen Dialekt sprechen?
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Heute gibt es zum Thema des Berlinischen Dialekts nur wenige wissenschaftliche Arbeiten. Die Quellen sind rar. Sie stammen größtenteils aus dem Spätmittelalter und dem 16. Jahrhundert. Die Seltenheit berlinischer Quellen bzw. wissenschaftlicher Arbeiten erklärt sich anhand des damaligen Desinteresses, welches weit bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts reichte. Die Dialektologen waren der Meinung, dass es sich beim Dialekt der Stadtsprache Berlins um einen Mischdialekt handle, der zum Verschwinden der traditionellen Mundarten beitrug. 1966 veröffentlichte der Sprachhistoriker William Labov seine Untersuchungen zur Sprache New Yorks, welche in Deutschland Ende der 60er Jahre Aufsehen erregten. Durch Labov änderte sich die Meinung der Dialektologen. Labov stellte fest, dass eine Stadtsprache keine willkürliche Mischung sei, sondern vielmehr eine sozial bestimmte und geordnete Varietät darstellte. Den Sprachwissenschaftlern eröffneten sich damit neue Perspektiven, die zum Überdenken der Sprachstellung der verschiedenen Dialekte führten.

Wichtige Entwicklungsfaktoren einer Sprache sind z.B. die Verstädterung, Industrialisierung, die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt, sowie ihre außerstädtischen Kontakte. Nicht alle Städte unterliegen demzufolge einem gleichbleibenden Entwicklungsprozess. Dieser Prozess ist abhängig von der Konstellation dieser verschiedenen Faktoren. Nun stellt sich also die Frage, wie sich die berlinische Stadtsprache anhand dieser Faktoren entwickelte? Was kennzeichnet den Berliner Dialekt aus? Welche Besonderheiten sind im Sprachgebrauch ersichtlich? Wozu sollte man eigentlich den Berlinischen Dialekt sprechen?
Details
Erscheinungsjahr: 2011
Genre: Allg. & vergl. Sprachwissenschaft, Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Sprachwissenschaft
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 24 S.
ISBN-13: 9783656085454
ISBN-10: 3656085455
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Smierzchalski, Ida
Auflage: 2. Auflage
Hersteller: GRIN Verlag
Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com
Maße: 210 x 148 x 3 mm
Von/Mit: Ida Smierzchalski
Erscheinungsdatum: 28.12.2011
Gewicht: 0,051 kg
Artikel-ID: 106673333