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Beschreibung
Der im Gefolge der langen ökonomischen Krise des Feudalismus (14. Bis 15. Jahrhundert) einsetzende qualitative Wandel der Gesellschaften Europas war gekennzeichnet vom Streben nach einer konsequenzenreichen Umstrukturierung politischer Herrschaft, die dann im Rahmen einheitlicher Nationalstaaten und gestützt auf die Effektivität und Autorität zentral gelenkter Institutionen durchgesetzt wurde. Dieser Prozeß, den Anderson mit einer Fülle von Materialien aus vier Jahrhunderten (16. Bis 19. Jahrhundert) belegt, ist die Geschichte der Eroberung aller (nationalen) gesellschaftlichen Bereiche durch den ?politischen Staat, der Herausbildung seines hegemonialen Anspruchs. Anderson zeigt, daß die Rationalität, auf die sich das absolutistische Staatssystem gründete, eine für die Geschichte der Neuzeit typische und entwicklungsbestimmende eigene Logik hatte: nämlich die einer auf Dauer nicht mehr kontrollierbaren Abhängigkeit der politischen Machtträger von den durch sie selbst geschaffenen Institutionen. - Dieser Band ist die Fortsetzung von Andersons 1978 auf Deutsch erschienener Studie Von der Antike zum Feudalismus. Spuren der Übergangsgesellschaft (es 922).
Der im Gefolge der langen ökonomischen Krise des Feudalismus (14. Bis 15. Jahrhundert) einsetzende qualitative Wandel der Gesellschaften Europas war gekennzeichnet vom Streben nach einer konsequenzenreichen Umstrukturierung politischer Herrschaft, die dann im Rahmen einheitlicher Nationalstaaten und gestützt auf die Effektivität und Autorität zentral gelenkter Institutionen durchgesetzt wurde. Dieser Prozeß, den Anderson mit einer Fülle von Materialien aus vier Jahrhunderten (16. Bis 19. Jahrhundert) belegt, ist die Geschichte der Eroberung aller (nationalen) gesellschaftlichen Bereiche durch den ?politischen Staat, der Herausbildung seines hegemonialen Anspruchs. Anderson zeigt, daß die Rationalität, auf die sich das absolutistische Staatssystem gründete, eine für die Geschichte der Neuzeit typische und entwicklungsbestimmende eigene Logik hatte: nämlich die einer auf Dauer nicht mehr kontrollierbaren Abhängigkeit der politischen Machtträger von den durch sie selbst geschaffenen Institutionen. - Dieser Band ist die Fortsetzung von Andersons 1978 auf Deutsch erschienener Studie Von der Antike zum Feudalismus. Spuren der Übergangsgesellschaft (es 922).
Über den Autor
Perry Anderson, geboren 1938 in London, gilt als einer der renommiertesten Vertreter der »Neuen Linken « im angelsächsischen Raum. Für mehr als zwanzig Jahre war er Redakteur der Zeitschrift New Left Review. In den achtziger Jahren war Anderson Professor an der New School for Social Research in New York; heute lehrt er Soziologie und Geschichte an der University of California in Los Angeles.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
I. Westeuropa
Der absolutistische Staat im Westen
Klasse und Staat: Probleme der Periodisierung
Spanien
Frankreich
England
Italien
Schweden
II. Osteuropa
Der Absolutismus im Osten
Der Adel und Monarchie: Die östliche Variante
Preußen
Polen
Osterreich
Rußland
Das Haus des Islam
III. Zusammenfassung
Details
Erscheinungsjahr: 1984
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Reihe: edition suhrkamp
Inhalt: 561 S.
ISBN-13: 9783518109502
ISBN-10: 3518109502
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Anderson, Perry
Übersetzung: Fehn, Gerhard
Auflage: 3. Auflage
Hersteller: Suhrkamp
edition suhrkamp
Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, D-10119 Berlin, info@suhrkamp.de
Maße: 177 x 108 x 31 mm
Von/Mit: Perry Anderson
Erscheinungsdatum: 08.06.1984
Gewicht: 0,443 kg
Artikel-ID: 104191688

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