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Beschreibung
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Physik - Sonstiges, Note: sehr gut, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit behandelt Gottesteilchen, die Entstehung von Masse, die größte Maschine der Welt, den Weltuntergang und vieles mehr.
Sensation! Gottesteilchen entdeckt! titelte die Bildzeitung im Jahr 2012. Die Medienlandschaft berichtete, als seien alle Fragen der Menschheit auf einen Schlag beantwortet worden. Die physikalischen Prozesse des Experiments am LHC wurden vernachlässigt oder verdreht. So wurde aus nüchternen Datensätzen Das Tor zu einer anderen Welt, das Graviton, die Entdeckung dunkler Materie oder gleich Gott. Auch wenn die Ergebnisse, die kurz zuvor von Forschern des CERN veröffentlicht wurden, mit Sicherheit keine Mücke waren, und Wissenschaft für viele inzwischen wirklich eine religiöse Instanz ist, so hatten sie dennoch kaum etwas mit dem überdimensionierten Elefanten zu tun, zu dem sie aufgeblasen wurden. Derart reißerische Artikel wecken mit Sicherheit das Interesse der LeserInnen und können sie vielleicht für Physik begeistern, allerdings sollte das nicht zu Lasten von Fakten fallen. Doch wie kam es überhaupt zu einer solchen Berichterstattung?
Im Jahr 1993 schrieb Leon Lederman ein Buch über das Higgs-Boson. Da dieses Teilchen der Physik so viel Kopfzerbrechen bereitete, sollte der Titel The Goddam Particle lauten. Der Verleger aber wollte keine Schimpfwörter auf dem Cover, und änderte die Überschrift so kurzerhand zu The God Particle. Infolgedessen gingen die Verkaufszahlen zwar durch die Decke, die Physiker hatten nun aber viele Fragen zu beantworten. Und selbst der Vatikan musste Stellung beziehen. Würde das Higgs-Boson Masse wie aus dem Nichts entstehen lassen, so hätte es tatsächlich etwas Göttliches an sich. Hinter der Masse-Entstehung und der Rolle des Higgs-Bosons darin steckt allerdings keine Magie, sondern es verbergen sich komplizierte physikalische Prozesse, die es selbst den besten Physikern schwer machen, sie verständlich darzulegen. Versuchen nun die Massenmedien als Laien, schon am Tag der Bekanntgabe, Artikel darüber zu schreiben, werden wissenschaftliche Fakten mit Scheinlösungen und etlichen Spekulationen vermischt und damit ein verzerrtes Bild der Realität erzeugt.
Sensation! Gottesteilchen entdeckt! titelte die Bildzeitung im Jahr 2012. Die Medienlandschaft berichtete, als seien alle Fragen der Menschheit auf einen Schlag beantwortet worden. Die physikalischen Prozesse des Experiments am LHC wurden vernachlässigt oder verdreht. So wurde aus nüchternen Datensätzen Das Tor zu einer anderen Welt, das Graviton, die Entdeckung dunkler Materie oder gleich Gott. Auch wenn die Ergebnisse, die kurz zuvor von Forschern des CERN veröffentlicht wurden, mit Sicherheit keine Mücke waren, und Wissenschaft für viele inzwischen wirklich eine religiöse Instanz ist, so hatten sie dennoch kaum etwas mit dem überdimensionierten Elefanten zu tun, zu dem sie aufgeblasen wurden. Derart reißerische Artikel wecken mit Sicherheit das Interesse der LeserInnen und können sie vielleicht für Physik begeistern, allerdings sollte das nicht zu Lasten von Fakten fallen. Doch wie kam es überhaupt zu einer solchen Berichterstattung?
Im Jahr 1993 schrieb Leon Lederman ein Buch über das Higgs-Boson. Da dieses Teilchen der Physik so viel Kopfzerbrechen bereitete, sollte der Titel The Goddam Particle lauten. Der Verleger aber wollte keine Schimpfwörter auf dem Cover, und änderte die Überschrift so kurzerhand zu The God Particle. Infolgedessen gingen die Verkaufszahlen zwar durch die Decke, die Physiker hatten nun aber viele Fragen zu beantworten. Und selbst der Vatikan musste Stellung beziehen. Würde das Higgs-Boson Masse wie aus dem Nichts entstehen lassen, so hätte es tatsächlich etwas Göttliches an sich. Hinter der Masse-Entstehung und der Rolle des Higgs-Bosons darin steckt allerdings keine Magie, sondern es verbergen sich komplizierte physikalische Prozesse, die es selbst den besten Physikern schwer machen, sie verständlich darzulegen. Versuchen nun die Massenmedien als Laien, schon am Tag der Bekanntgabe, Artikel darüber zu schreiben, werden wissenschaftliche Fakten mit Scheinlösungen und etlichen Spekulationen vermischt und damit ein verzerrtes Bild der Realität erzeugt.
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Physik - Sonstiges, Note: sehr gut, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit behandelt Gottesteilchen, die Entstehung von Masse, die größte Maschine der Welt, den Weltuntergang und vieles mehr.
Sensation! Gottesteilchen entdeckt! titelte die Bildzeitung im Jahr 2012. Die Medienlandschaft berichtete, als seien alle Fragen der Menschheit auf einen Schlag beantwortet worden. Die physikalischen Prozesse des Experiments am LHC wurden vernachlässigt oder verdreht. So wurde aus nüchternen Datensätzen Das Tor zu einer anderen Welt, das Graviton, die Entdeckung dunkler Materie oder gleich Gott. Auch wenn die Ergebnisse, die kurz zuvor von Forschern des CERN veröffentlicht wurden, mit Sicherheit keine Mücke waren, und Wissenschaft für viele inzwischen wirklich eine religiöse Instanz ist, so hatten sie dennoch kaum etwas mit dem überdimensionierten Elefanten zu tun, zu dem sie aufgeblasen wurden. Derart reißerische Artikel wecken mit Sicherheit das Interesse der LeserInnen und können sie vielleicht für Physik begeistern, allerdings sollte das nicht zu Lasten von Fakten fallen. Doch wie kam es überhaupt zu einer solchen Berichterstattung?
Im Jahr 1993 schrieb Leon Lederman ein Buch über das Higgs-Boson. Da dieses Teilchen der Physik so viel Kopfzerbrechen bereitete, sollte der Titel The Goddam Particle lauten. Der Verleger aber wollte keine Schimpfwörter auf dem Cover, und änderte die Überschrift so kurzerhand zu The God Particle. Infolgedessen gingen die Verkaufszahlen zwar durch die Decke, die Physiker hatten nun aber viele Fragen zu beantworten. Und selbst der Vatikan musste Stellung beziehen. Würde das Higgs-Boson Masse wie aus dem Nichts entstehen lassen, so hätte es tatsächlich etwas Göttliches an sich. Hinter der Masse-Entstehung und der Rolle des Higgs-Bosons darin steckt allerdings keine Magie, sondern es verbergen sich komplizierte physikalische Prozesse, die es selbst den besten Physikern schwer machen, sie verständlich darzulegen. Versuchen nun die Massenmedien als Laien, schon am Tag der Bekanntgabe, Artikel darüber zu schreiben, werden wissenschaftliche Fakten mit Scheinlösungen und etlichen Spekulationen vermischt und damit ein verzerrtes Bild der Realität erzeugt.
Sensation! Gottesteilchen entdeckt! titelte die Bildzeitung im Jahr 2012. Die Medienlandschaft berichtete, als seien alle Fragen der Menschheit auf einen Schlag beantwortet worden. Die physikalischen Prozesse des Experiments am LHC wurden vernachlässigt oder verdreht. So wurde aus nüchternen Datensätzen Das Tor zu einer anderen Welt, das Graviton, die Entdeckung dunkler Materie oder gleich Gott. Auch wenn die Ergebnisse, die kurz zuvor von Forschern des CERN veröffentlicht wurden, mit Sicherheit keine Mücke waren, und Wissenschaft für viele inzwischen wirklich eine religiöse Instanz ist, so hatten sie dennoch kaum etwas mit dem überdimensionierten Elefanten zu tun, zu dem sie aufgeblasen wurden. Derart reißerische Artikel wecken mit Sicherheit das Interesse der LeserInnen und können sie vielleicht für Physik begeistern, allerdings sollte das nicht zu Lasten von Fakten fallen. Doch wie kam es überhaupt zu einer solchen Berichterstattung?
Im Jahr 1993 schrieb Leon Lederman ein Buch über das Higgs-Boson. Da dieses Teilchen der Physik so viel Kopfzerbrechen bereitete, sollte der Titel The Goddam Particle lauten. Der Verleger aber wollte keine Schimpfwörter auf dem Cover, und änderte die Überschrift so kurzerhand zu The God Particle. Infolgedessen gingen die Verkaufszahlen zwar durch die Decke, die Physiker hatten nun aber viele Fragen zu beantworten. Und selbst der Vatikan musste Stellung beziehen. Würde das Higgs-Boson Masse wie aus dem Nichts entstehen lassen, so hätte es tatsächlich etwas Göttliches an sich. Hinter der Masse-Entstehung und der Rolle des Higgs-Bosons darin steckt allerdings keine Magie, sondern es verbergen sich komplizierte physikalische Prozesse, die es selbst den besten Physikern schwer machen, sie verständlich darzulegen. Versuchen nun die Massenmedien als Laien, schon am Tag der Bekanntgabe, Artikel darüber zu schreiben, werden wissenschaftliche Fakten mit Scheinlösungen und etlichen Spekulationen vermischt und damit ein verzerrtes Bild der Realität erzeugt.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2019 |
|---|---|
| Genre: | Mathematik, Medizin, Naturwissenschaften, Physik, Technik |
| Rubrik: | Naturwissenschaften & Technik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: |
28 S.
3 farbige Illustr. |
| ISBN-13: | 9783668881877 |
| ISBN-10: | 3668881871 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Toussaint, Pablo |
| Auflage: | 1. Auflage |
| Hersteller: | GRIN Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com |
| Maße: | 210 x 148 x 3 mm |
| Von/Mit: | Pablo Toussaint |
| Erscheinungsdatum: | 01.03.2019 |
| Gewicht: | 0,056 kg |