Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Note: 1,3, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Historisches Institut), Veranstaltung: Forschungsseminar Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Der international etablierte Automobilhersteller Ford Motor Company blickt seit seiner
Gründung in den USA 1903 durch den Ingenieur Henry Ford auf eine ereignis- und
kontrastreiche Firmengeschichte zurück. [...]
Im Nationalsozialismus konnte sich Ford schließlich im Oligopol der Autohersteller
behaupten und sich zu einem bedeutenden (kriegs-)wirtschaftlichen Pfeiler des Reiches
entwickeln. Wie eng die Firma dabei mit der Staatsführung verknüpft war, soll diese Arbeit
aufzeigen. Als kompilatorischer Beitrag zur Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte
betrachtet sie eine Epoche, über welche Weltkonzerne noch heute schweigen und die sich
somit nur über Zeitzeugenberichte und betriebswirtschaftliche Daten zusammenfügen lässt.
Dabei wird die Untersuchung von folgenden Fragen geleitet: Welche Motive veranlassten
das Werk, sich mit dem Regime zu arrangieren? Wieso behielt die Tochtergesellschaft eines
US-amerikanischen Konzerns nach dem Kriegseintritt der USA weitestgehend ihre personelle und unternehmerische Unabhängigkeit? Zu welchen Mitteln griff die nach Profit strebende
Geschäftsführung? Und nicht zuletzt: Wie geht Ford heute mit der eigenen Vergangenheit
um?
Bei weitgehend chronologischem Aufbau gliedert sich die Untersuchung in fünf Kapitel. Nach
diesem einleitenden ersten Kapitel folgt die Darstellung des Aufstiegs des deutschen
Unternehmens unter dem Nationalsozialismus bis zum Kriegsausbruch 1939. Wird bereits in
diesem zweiten Kapitel gezeigt, wie sehr sich das Werk in die NS-Industrie einspannen ließ,
verdeutlicht das dritte Kapitel diese Entwicklungstendenz zunächst weiter bis zum
Kriegseintritt der USA im Dezember 1941 und zeichnet anschließend das Verhalten des
Konzerns sowie die auf Ford bezogene deutsche Politik bis zum Kriegsende nach. Thema des
vierten Kapitels ist die Betrachtung der profitorientierten amerikanischen Ford Motor
Company während des Krieges und nach dessen Ende als auch eine Darlegung deren
Umgangs mit der eigenen NS-Vergangenheit und eventueller Schuld. Schließlich sollen die
Ergebnisse dieser Arbeit im fünften Kapitel zusammengefasst und im Anhang
betriebswirtschaftliche Daten bis einschließlich 1945 abgebildet werden.
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Note: 1,3, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Historisches Institut), Veranstaltung: Forschungsseminar Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Der international etablierte Automobilhersteller Ford Motor Company blickt seit seiner
Gründung in den USA 1903 durch den Ingenieur Henry Ford auf eine ereignis- und
kontrastreiche Firmengeschichte zurück. [...]
Im Nationalsozialismus konnte sich Ford schließlich im Oligopol der Autohersteller
behaupten und sich zu einem bedeutenden (kriegs-)wirtschaftlichen Pfeiler des Reiches
entwickeln. Wie eng die Firma dabei mit der Staatsführung verknüpft war, soll diese Arbeit
aufzeigen. Als kompilatorischer Beitrag zur Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte
betrachtet sie eine Epoche, über welche Weltkonzerne noch heute schweigen und die sich
somit nur über Zeitzeugenberichte und betriebswirtschaftliche Daten zusammenfügen lässt.
Dabei wird die Untersuchung von folgenden Fragen geleitet: Welche Motive veranlassten
das Werk, sich mit dem Regime zu arrangieren? Wieso behielt die Tochtergesellschaft eines
US-amerikanischen Konzerns nach dem Kriegseintritt der USA weitestgehend ihre personelle und unternehmerische Unabhängigkeit? Zu welchen Mitteln griff die nach Profit strebende
Geschäftsführung? Und nicht zuletzt: Wie geht Ford heute mit der eigenen Vergangenheit
um?
Bei weitgehend chronologischem Aufbau gliedert sich die Untersuchung in fünf Kapitel. Nach
diesem einleitenden ersten Kapitel folgt die Darstellung des Aufstiegs des deutschen
Unternehmens unter dem Nationalsozialismus bis zum Kriegsausbruch 1939. Wird bereits in
diesem zweiten Kapitel gezeigt, wie sehr sich das Werk in die NS-Industrie einspannen ließ,
verdeutlicht das dritte Kapitel diese Entwicklungstendenz zunächst weiter bis zum
Kriegseintritt der USA im Dezember 1941 und zeichnet anschließend das Verhalten des
Konzerns sowie die auf Ford bezogene deutsche Politik bis zum Kriegsende nach. Thema des
vierten Kapitels ist die Betrachtung der profitorientierten amerikanischen Ford Motor
Company während des Krieges und nach dessen Ende als auch eine Darlegung deren
Umgangs mit der eigenen NS-Vergangenheit und eventueller Schuld. Schließlich sollen die
Ergebnisse dieser Arbeit im fünften Kapitel zusammengefasst und im Anhang
betriebswirtschaftliche Daten bis einschließlich 1945 abgebildet werden.
Details
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Jahrhundert: 20. Jahrhundert
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 28 S.
ISBN-13: 9783656242536
ISBN-10: 3656242534
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Kresse, Eric
Auflage: 2. Auflage
Hersteller: GRIN Verlag
Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com
Maße: 210 x 148 x 3 mm
Von/Mit: Eric Kresse
Erscheinungsdatum: 27.07.2012
Gewicht: 0,056 kg
Artikel-ID: 106360627

Ähnliche Produkte