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Beschreibung
Jean-Jacques Rousseaus Die Bekenntnisse, in den zwei Bänden vollständig vorliegend, entwerfen die Geschichte eines Ichs von der Genfer Kindheit bis zu den Pariser Konflikten mit einer bis dahin unerhörten Offenheit. Zwischen Erinnerung, Selbstprüfung und rhetorischer Selbstverteidigung verbindet Rousseau erzählerische Anschaulichkeit mit philosophischer Reflexion. Im literarischen Kontext der europäischen Aufklärung markieren diese Memoiren einen Wendepunkt: Nicht höfische Taten, sondern Empfindung, Schuld, Begehren und soziale Verletzbarkeit werden zum Gegenstand ernsthafter Prosa. Rousseau, 1712 in Genf geboren und 1778 in Ermenonville gestorben, war Philosoph, Schriftsteller, Komponist und einer der einflussreichsten Kritiker moderner Zivilisation. Seine Erfahrungen als Außenseiter, Autodidakt, Hauslehrer, Kopist und umstrittener Autor von Émile und Vom Gesellschaftsvertrag prägen dieses Werk. Verfolgung, Freundschaftsbrüche und der Wunsch, vor einem imaginären Gericht der Nachwelt Rechenschaft abzulegen, erklären die Dringlichkeit seiner Selbstdarstellung. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die die Entstehung moderner Subjektivität, autobiographischer Wahrhaftigkeit und literarischer Selbstinszenierung verstehen wollen. Es ist keine bloße Lebenschronik, sondern ein Experiment moralischer Erkenntnis, dessen Spannungen bis heute produktiv irritieren.
Jean-Jacques Rousseaus Die Bekenntnisse, in den zwei Bänden vollständig vorliegend, entwerfen die Geschichte eines Ichs von der Genfer Kindheit bis zu den Pariser Konflikten mit einer bis dahin unerhörten Offenheit. Zwischen Erinnerung, Selbstprüfung und rhetorischer Selbstverteidigung verbindet Rousseau erzählerische Anschaulichkeit mit philosophischer Reflexion. Im literarischen Kontext der europäischen Aufklärung markieren diese Memoiren einen Wendepunkt: Nicht höfische Taten, sondern Empfindung, Schuld, Begehren und soziale Verletzbarkeit werden zum Gegenstand ernsthafter Prosa. Rousseau, 1712 in Genf geboren und 1778 in Ermenonville gestorben, war Philosoph, Schriftsteller, Komponist und einer der einflussreichsten Kritiker moderner Zivilisation. Seine Erfahrungen als Außenseiter, Autodidakt, Hauslehrer, Kopist und umstrittener Autor von Émile und Vom Gesellschaftsvertrag prägen dieses Werk. Verfolgung, Freundschaftsbrüche und der Wunsch, vor einem imaginären Gericht der Nachwelt Rechenschaft abzulegen, erklären die Dringlichkeit seiner Selbstdarstellung. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die die Entstehung moderner Subjektivität, autobiographischer Wahrhaftigkeit und literarischer Selbstinszenierung verstehen wollen. Es ist keine bloße Lebenschronik, sondern ein Experiment moralischer Erkenntnis, dessen Spannungen bis heute produktiv irritieren.
Details
Fachbereich: Populäre Schriften
Genre: Religion & Theologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9788027266586
ISBN-10: 8027266580
Sprache: Deutsch
Autor: Rousseau, Jean Jacques
Übersetzung: Denhardt, H.
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 24 mm
Von/Mit: Jean Jacques Rousseau
Erscheinungsdatum: 04.12.2022
Gewicht: 0,646 kg
Artikel-ID: 126177234