Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Der Weizen im Gras, Colettes 1923 erschienener Roman, entfaltet die fragile Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsensein: Phil und Vinca, seit Jahren in sommerlicher Vertrautheit an der bretonischen Küste verbunden, geraten in das beunruhigende Feld erwachender Begierde. Phil erlebt durch die ältere Madame Dalleray eine Initiation, die seine Beziehung zu Vinca unwiderruflich verändert. Colettes Stil verbindet genaue Naturbeobachtung, sinnliche Körperlichkeit und psychologische Lakonie; im literarischen Kontext der Zwischenkriegszeit erscheint der Roman als kühne Studie jugendlicher Sexualität jenseits moralischer Vereinfachung. Colette, 1873 in Saint-Sauveur-en-Puisaye geboren, kannte die Spannungen zwischen gesellschaftlicher Rolle, weiblicher Selbstbestimmung und erotischer Erfahrung aus eigener Biographie. Ihre frühen literarischen Arbeiten, ihre Ehe mit Willy, ihre Bühnenjahre und ihr unkonventionelles öffentliches Leben schärften ihren Blick für Maskerade, Begehren und Macht. In diesem Roman verdichtet sie diese Erfahrungen zu einer subtilen Analyse des Übergangs, in dem Unschuld nicht verloren, sondern als komplizierte Erinnerung neu verstanden wird. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die eine präzise, atmosphärisch dichte Prosa schätzen. Es ist ein leises, doch radikales Werk über Jugend, Körper, Eifersucht und die schmerzhafte Erkenntnis, dass Liebe selten mit Besitz identisch ist.
Der Weizen im Gras, Colettes 1923 erschienener Roman, entfaltet die fragile Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsensein: Phil und Vinca, seit Jahren in sommerlicher Vertrautheit an der bretonischen Küste verbunden, geraten in das beunruhigende Feld erwachender Begierde. Phil erlebt durch die ältere Madame Dalleray eine Initiation, die seine Beziehung zu Vinca unwiderruflich verändert. Colettes Stil verbindet genaue Naturbeobachtung, sinnliche Körperlichkeit und psychologische Lakonie; im literarischen Kontext der Zwischenkriegszeit erscheint der Roman als kühne Studie jugendlicher Sexualität jenseits moralischer Vereinfachung. Colette, 1873 in Saint-Sauveur-en-Puisaye geboren, kannte die Spannungen zwischen gesellschaftlicher Rolle, weiblicher Selbstbestimmung und erotischer Erfahrung aus eigener Biographie. Ihre frühen literarischen Arbeiten, ihre Ehe mit Willy, ihre Bühnenjahre und ihr unkonventionelles öffentliches Leben schärften ihren Blick für Maskerade, Begehren und Macht. In diesem Roman verdichtet sie diese Erfahrungen zu einer subtilen Analyse des Übergangs, in dem Unschuld nicht verloren, sondern als komplizierte Erinnerung neu verstanden wird. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die eine präzise, atmosphärisch dichte Prosa schätzen. Es ist ein leises, doch radikales Werk über Jugend, Körper, Eifersucht und die schmerzhafte Erkenntnis, dass Liebe selten mit Besitz identisch ist.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Biographien, Importe
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 68 S.
ISBN-13: 9788028395810
ISBN-10: 8028395813
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Colette
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 5 mm
Von/Mit: Colette
Erscheinungsdatum: 24.06.2025
Gewicht: 0,114 kg
Artikel-ID: 133595342