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Beschreibung
«Ich bin kein Menschenfeind. Aber wenn Sie mich besuchen wollen, bitte kommen Sie pünktlich und bleiben Sie nicht zu lange.» Zeit seines Lebens hat Gottfried Benn sich als unnahbar dargestellt. Nicht zuletzt daher rührt seine Anziehungskraft: Er war der große Einsame.
Was trieb diesen Mann um, der 1912 zum Sensationsautor des Expressionismus wurde, in Berlin eine Praxis für Haut- und Geschlechtskrankheiten führte, sich 1933 vorübergehend zum Staat Hitlers bekannte und dessen Ton die deutsche Nachkriegsliteratur geprägt hat? So schmal sein Werk ist, so vielfältig sind die Bezüge, in denen es steht. Helmut Lethen macht sie sichtbar. Er schildert Benns Auseinandersetzung mit der Wissenschaft, Literatur und Politik seiner Epoche, mit Zeitgenossen wie Carl Schmitt, Ernst Jünger und Carl Einstein. Dabei lässt er eine Welt lebendig werden, die ebenso faszinierend wie befremdlich wirkt - und liefert einen Schlüssel für die Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts.
«Ich bin kein Menschenfeind. Aber wenn Sie mich besuchen wollen, bitte kommen Sie pünktlich und bleiben Sie nicht zu lange.» Zeit seines Lebens hat Gottfried Benn sich als unnahbar dargestellt. Nicht zuletzt daher rührt seine Anziehungskraft: Er war der große Einsame.
Was trieb diesen Mann um, der 1912 zum Sensationsautor des Expressionismus wurde, in Berlin eine Praxis für Haut- und Geschlechtskrankheiten führte, sich 1933 vorübergehend zum Staat Hitlers bekannte und dessen Ton die deutsche Nachkriegsliteratur geprägt hat? So schmal sein Werk ist, so vielfältig sind die Bezüge, in denen es steht. Helmut Lethen macht sie sichtbar. Er schildert Benns Auseinandersetzung mit der Wissenschaft, Literatur und Politik seiner Epoche, mit Zeitgenossen wie Carl Schmitt, Ernst Jünger und Carl Einstein. Dabei lässt er eine Welt lebendig werden, die ebenso faszinierend wie befremdlich wirkt - und liefert einen Schlüssel für die Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts.
Zusammenfassung
Helmut Lethen, geboren 1939, lehrte von 1977 bis 1996 an der Universität Utrecht, anschließend übernahm er den Lehrstuhl für Neueste Deutsche Literatur in Rostock. Von 2007 bis 2016 leitete er das Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien. Sein Buch «Verhaltenslehren der Kälte» (1994) gilt als Standardwerk, «Der Schatten des Fotografen» (2014) wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die vielbeachtete Autobiographie «Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug» (2020) und «Der Sommer des Großinquisitors. Über die Faszination des Bösen» (2022).
Details
Erscheinungsjahr: 2006
Rubrik: Literaturwissenschaft
Medium: Buch
Inhalt: 320 S.
ISBN-13: 9783871345449
ISBN-10: 387134544X
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 16759
Einband: Gebunden
Autor: Lethen, Helmut
Auflage: 2. Aufl.
Hersteller: Rowohlt, Berlin
Verantwortliche Person für die EU: Rowohlt Berlin Verlag GmbH, Kreuzbergstr. 30, D-10965 Berlin, produktsicherheit@rowohlt.de
Abbildungen: Mit 12 s/w Abb.
Maße: 220 x 150 x 28 mm
Von/Mit: Helmut Lethen
Erscheinungsdatum: 17.03.2006
Gewicht: 0,537 kg
Artikel-ID: 102260756