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Beschreibung
Julius Wolffs "Der Sachsenspiegel: Historischer Roman" führt in die Welt des deutschen Mittelalters, in der Recht, Herrschaft und bäuerliche Lebensordnung neu gefasst werden. Im Zentrum steht der geistige und gesellschaftliche Horizont, aus dem Eike von Repgows berühmtes Rechtsbuch hervorgeht. Wolff verbindet historische Anschauung mit erzählerischer Anschaulichkeit: volkstümlicher Ton, romantische Farbigkeit und ein ausgeprägtes Interesse an Sitte, Sprache und Rechtsbewusstsein prägen den Roman im Kontext des historisierenden Realismus des 19. Jahrhunderts. Julius Wolff (1834-1910), Dichter und Erzähler aus Quedlinburg, widmete sich bevorzugt Stoffen der deutschen Vorzeit, besonders aus dem Harzraum und dem mittelalterlichen Sachsen. Seine literarische Arbeit erwuchs aus patriotischem Geschichtsbewusstsein, antiquarischer Neugier und dem Wunsch, überlieferte Rechts- und Sagengestalten für ein modernes Lesepublikum lebendig zu machen. Der "Sachsenspiegel" bot ihm dafür einen idealen Stoff: Er vereint regionale Erinnerung, nationale Kulturgeschichte und die Entstehung schriftlich fixierter Ordnung. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die historische Romane nicht nur als Abenteuer, sondern als Zugang zu Mentalitäten, Institutionen und Sprachwelten vergangener Zeiten schätzen. Wolffs Darstellung eröffnet einen gelehrten, zugleich gut lesbaren Blick auf die mittelalterliche Rechtskultur und ihre erzählerische Vergegenwärtigung.
Julius Wolffs "Der Sachsenspiegel: Historischer Roman" führt in die Welt des deutschen Mittelalters, in der Recht, Herrschaft und bäuerliche Lebensordnung neu gefasst werden. Im Zentrum steht der geistige und gesellschaftliche Horizont, aus dem Eike von Repgows berühmtes Rechtsbuch hervorgeht. Wolff verbindet historische Anschauung mit erzählerischer Anschaulichkeit: volkstümlicher Ton, romantische Farbigkeit und ein ausgeprägtes Interesse an Sitte, Sprache und Rechtsbewusstsein prägen den Roman im Kontext des historisierenden Realismus des 19. Jahrhunderts. Julius Wolff (1834-1910), Dichter und Erzähler aus Quedlinburg, widmete sich bevorzugt Stoffen der deutschen Vorzeit, besonders aus dem Harzraum und dem mittelalterlichen Sachsen. Seine literarische Arbeit erwuchs aus patriotischem Geschichtsbewusstsein, antiquarischer Neugier und dem Wunsch, überlieferte Rechts- und Sagengestalten für ein modernes Lesepublikum lebendig zu machen. Der "Sachsenspiegel" bot ihm dafür einen idealen Stoff: Er vereint regionale Erinnerung, nationale Kulturgeschichte und die Entstehung schriftlich fixierter Ordnung. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die historische Romane nicht nur als Abenteuer, sondern als Zugang zu Mentalitäten, Institutionen und Sprachwelten vergangener Zeiten schätzen. Wolffs Darstellung eröffnet einen gelehrten, zugleich gut lesbaren Blick auf die mittelalterliche Rechtskultur und ihre erzählerische Vergegenwärtigung.
Details
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
ISBN-13: 9788027257423
ISBN-10: 8027257425
Sprache: Deutsch
Autor: Wolff, Julius
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 7 mm
Von/Mit: Julius Wolff
Erscheinungsdatum: 04.12.2022
Gewicht: 0,209 kg
Artikel-ID: 126177646