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Beschreibung
Der Mut allein zu stehen versammelt die kompromisslose Gedankenbewegung U. G. Krishnamurtis, in der religiöse, psychologische und philosophische Sicherheiten systematisch unterlaufen werden. Das Buch ist weniger Lehre als Demontage: In aphoristisch zugespitzter, dialogischer Prosa attackiert es die Idee spiritueller Entwicklung, die Autorität von Tradition und die tröstende Fiktion eines zu befreienden Selbst. Im Kontext moderner indischer Religionskritik und westlicher Gegenkultur steht es als Anti-Traktat gegen jede Heilsmetaphysik. Uppaluri Gopala Krishnamurti (1918-2007) wuchs im Umfeld theosophischer Erwartungen auf, begegnete Jiddu Krishnamurti und kannte die Sprache der Erleuchtung aus nächster Nähe. Gerade diese biographische Nähe zu Gurus, Ashrams und Suchbewegungen nährte seine spätere Verweigerung jeder Meisterrolle. Seine sogenannte "Katastrophe" deutete er nicht als mystische Vollendung, sondern als körperlich-mentalen Zusammenbruch kulturell erzeugter Gewissheiten; daraus erklärt sich der schroffe Ton dieses Buches. Empfohlen sei der Band Leserinnen und Lesern, die bereit sind, Spiritualität ohne fromme Schonung zu prüfen. Er bietet keine Methode, keinen Trost und kein Programm, sondern eine seltene intellektuelle Askese: den Mut, auch die Suche selbst zu verdächtigen. Wer philosophische Provokation als Befreiung von Abhängigkeit versteht, wird hier einen unbequemen, klaren und nachhaltigen Begleiter finden.
Der Mut allein zu stehen versammelt die kompromisslose Gedankenbewegung U. G. Krishnamurtis, in der religiöse, psychologische und philosophische Sicherheiten systematisch unterlaufen werden. Das Buch ist weniger Lehre als Demontage: In aphoristisch zugespitzter, dialogischer Prosa attackiert es die Idee spiritueller Entwicklung, die Autorität von Tradition und die tröstende Fiktion eines zu befreienden Selbst. Im Kontext moderner indischer Religionskritik und westlicher Gegenkultur steht es als Anti-Traktat gegen jede Heilsmetaphysik. Uppaluri Gopala Krishnamurti (1918-2007) wuchs im Umfeld theosophischer Erwartungen auf, begegnete Jiddu Krishnamurti und kannte die Sprache der Erleuchtung aus nächster Nähe. Gerade diese biographische Nähe zu Gurus, Ashrams und Suchbewegungen nährte seine spätere Verweigerung jeder Meisterrolle. Seine sogenannte "Katastrophe" deutete er nicht als mystische Vollendung, sondern als körperlich-mentalen Zusammenbruch kulturell erzeugter Gewissheiten; daraus erklärt sich der schroffe Ton dieses Buches. Empfohlen sei der Band Leserinnen und Lesern, die bereit sind, Spiritualität ohne fromme Schonung zu prüfen. Er bietet keine Methode, keinen Trost und kein Programm, sondern eine seltene intellektuelle Askese: den Mut, auch die Suche selbst zu verdächtigen. Wer philosophische Provokation als Befreiung von Abhängigkeit versteht, wird hier einen unbequemen, klaren und nachhaltigen Begleiter finden.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Östliche Philosophie
Genre: Importe, Philosophie
Region: Osten
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 56 S.
ISBN-13: 9788028392468
ISBN-10: 8028392466
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Krishnamurti, U. G.
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 4 mm
Von/Mit: U. G. Krishnamurti
Erscheinungsdatum: 23.06.2025
Gewicht: 0,107 kg
Artikel-ID: 133595659

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