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Beschreibung

Der lebende Beweis
erzählt von einer Frau Mitte 40, die eine zunehmende Entfremdung verspürt - von ihrer Umgebung, ihrer Familie und von sich selbst. Zurückgezogen auf den Dachboden ihres Hauses, blickt sie auf das Dorf, in das sie einst voller Hoffnung gezogen ist. In dem Versuch, die Welt um sich herum und ihre Position darin neu zu begreifen, beginnt sie eine 'wissenschaftliche Untersuchung des kollektiven Bewussten und Unbewussten des Ortes'.

In Begleitung des gewissenhaften Dorfchronisten, der esoterischen Pastorin und zweier Außenseiter begibt sie sich auf eine Reise in die Untiefen des abgelegenen Fleckens. Die Grenzen zwischen Beobachterin und Beobachtetem verschwimmen. Je tiefer sie in die Mechanismen des Dorfes eindringt, desto klarer wird: Ihre Forschung gilt nicht nur dem Ort, sondern auch ihrer eigenen Natur - und der Natur des Menschen überhaupt. Sie selbst wird zur 'porösen Stelle', durch die längst verdrängte Gespenster an die Oberfläche drängen. Was als rationale Analyse beginnt, destabilisiert sich zunehmend - denn die Strukturen, die sie zu entwirren sucht, erfassen sie selbst.

Der lebende Beweis
ist eine Reflexion über soziale Dilemmata und die Durchlässigkeit der Grenzen zwischen Innen und Außen, Individuum und Kollektiv. Formen wir die Welt, oder formt sie uns? Oder ist das überhaupt ein Widerspruch?

Der lebende Beweis
erzählt von einer Frau Mitte 40, die eine zunehmende Entfremdung verspürt - von ihrer Umgebung, ihrer Familie und von sich selbst. Zurückgezogen auf den Dachboden ihres Hauses, blickt sie auf das Dorf, in das sie einst voller Hoffnung gezogen ist. In dem Versuch, die Welt um sich herum und ihre Position darin neu zu begreifen, beginnt sie eine 'wissenschaftliche Untersuchung des kollektiven Bewussten und Unbewussten des Ortes'.

In Begleitung des gewissenhaften Dorfchronisten, der esoterischen Pastorin und zweier Außenseiter begibt sie sich auf eine Reise in die Untiefen des abgelegenen Fleckens. Die Grenzen zwischen Beobachterin und Beobachtetem verschwimmen. Je tiefer sie in die Mechanismen des Dorfes eindringt, desto klarer wird: Ihre Forschung gilt nicht nur dem Ort, sondern auch ihrer eigenen Natur - und der Natur des Menschen überhaupt. Sie selbst wird zur 'porösen Stelle', durch die längst verdrängte Gespenster an die Oberfläche drängen. Was als rationale Analyse beginnt, destabilisiert sich zunehmend - denn die Strukturen, die sie zu entwirren sucht, erfassen sie selbst.

Der lebende Beweis
ist eine Reflexion über soziale Dilemmata und die Durchlässigkeit der Grenzen zwischen Innen und Außen, Individuum und Kollektiv. Formen wir die Welt, oder formt sie uns? Oder ist das überhaupt ein Widerspruch?

Über den Autor

Lola Randl, 1980 in München geboren, arbeitet als Drehbuchautorin und Regisseurin für Kino und Fernsehen. Zuletzt entstanden die Fernsehserien
Landschwärmer
(2014) und
Theorie und Praxis
(2022), sowie der Kinofilm
Von Bienen und Blumen
(2019) und der Dokumentarfilm
In einem Dorf, das es nicht gibt
(2025). Mit ihrem Roman
Der Große Garten
war sie für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert. Randl lebt in einem kleinen Ort in der brandenburgischen Uckermark.

Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Inhalt: 188 S.
ISBN-13: 9783751810630
ISBN-10: 3751810633
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Randl, Lola
Hersteller: Matthes & Seitz Verlag
MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH
Verantwortliche Person für die EU: MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH, Andreas Rötzer, Großbeerenstr. 57a, D-10965 Berlin, info@matthes-seitz-berlin.de
Maße: 205 x 125 x 17 mm
Von/Mit: Lola Randl
Erscheinungsdatum: 29.01.2026
Gewicht: 0,282 kg
Artikel-ID: 134497200

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