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Beschreibung
Der Geltstag entfaltet mit schonungsloser Genauigkeit ein Drama der Verschuldung, des sozialen Scheins und der moralischen Selbsttäuschung in der bernischen Bauernwelt des 19. Jahrhunderts. Gotthelf macht den "Geltstag", den Tag der Zahlungsunfähigkeit und öffentlichen Abrechnung, zum literarischen Prüfstein einer ganzen Gemeinschaft. Sein Stil verbindet realistische Milieuschilderung, volkstümliche Rede, satirische Schärfe und predigthafte Reflexion; im Kontext des europäischen Realismus steht das Werk als eigenständige, christlich-soziale Diagnose ländlicher Modernisierung. Jeremias Gotthelf, mit bürgerlichem Namen Albert Bitzius, war reformierter Pfarrer in Lützelflüh und kannte die ökonomischen Nöte, familiären Konflikte und religiösen Hoffnungen der Landbevölkerung aus unmittelbarer Seelsorge. Seine Tätigkeit als Geistlicher, Pädagoge und sozialkritischer Beobachter prägte den Roman entscheidend: Schreiben bedeutete für ihn nicht bloße Unterhaltung, sondern sittliche Intervention gegen Leichtsinn, Gier, Eitelkeit und Verantwortungslosigkeit. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Literatur als genaue Gesellschaftsanalyse schätzen. Der Geltstag ist kein nostalgisches Bauernstück, sondern eine kraftvolle Studie über Kredit, Ansehen und Gewissen. Wer Gotthelfs sprachliche Wucht annimmt, begegnet einem Werk von bleibender Aktualität.
Der Geltstag entfaltet mit schonungsloser Genauigkeit ein Drama der Verschuldung, des sozialen Scheins und der moralischen Selbsttäuschung in der bernischen Bauernwelt des 19. Jahrhunderts. Gotthelf macht den "Geltstag", den Tag der Zahlungsunfähigkeit und öffentlichen Abrechnung, zum literarischen Prüfstein einer ganzen Gemeinschaft. Sein Stil verbindet realistische Milieuschilderung, volkstümliche Rede, satirische Schärfe und predigthafte Reflexion; im Kontext des europäischen Realismus steht das Werk als eigenständige, christlich-soziale Diagnose ländlicher Modernisierung. Jeremias Gotthelf, mit bürgerlichem Namen Albert Bitzius, war reformierter Pfarrer in Lützelflüh und kannte die ökonomischen Nöte, familiären Konflikte und religiösen Hoffnungen der Landbevölkerung aus unmittelbarer Seelsorge. Seine Tätigkeit als Geistlicher, Pädagoge und sozialkritischer Beobachter prägte den Roman entscheidend: Schreiben bedeutete für ihn nicht bloße Unterhaltung, sondern sittliche Intervention gegen Leichtsinn, Gier, Eitelkeit und Verantwortungslosigkeit. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Literatur als genaue Gesellschaftsanalyse schätzen. Der Geltstag ist kein nostalgisches Bauernstück, sondern eine kraftvolle Studie über Kredit, Ansehen und Gewissen. Wer Gotthelfs sprachliche Wucht annimmt, begegnet einem Werk von bleibender Aktualität.
Details
| Genre: | Romane & Erzählungen |
|---|---|
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| ISBN-13: | 9788027264513 |
| ISBN-10: | 8027264510 |
| Sprache: | Deutsch |
| Autor: | Gotthelf, Jeremias |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 10 mm |
| Von/Mit: | Jeremias Gotthelf |
| Erscheinungsdatum: | 04.12.2022 |
| Gewicht: | 0,273 kg |