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Beschreibung
Der deutsche Russlandfeldzug: 1940-1942 untersucht die militärischen, politischen und logistischen Voraussetzungen des Angriffs auf die Sowjetunion sowie den Verlauf von Planung, Vormarsch, Besatzung und beginnender strategischer Überdehnung. In nüchterner, dokumentarischer Prosa verbindet der Band operative Darstellung mit Karten-, Lage- und Quellenlogik; er steht damit im Kontext amtlicher Kriegsgeschichtsschreibung, deren Anspruch weniger erzählerische Dramatisierung als analytische Rekonstruktion ist. Besonders deutlich tritt hervor, wie ideologische Zielsetzungen, Fehleinschätzungen des Gegners und Nachschubprobleme die frühen Erfolge untergruben. Als institutioneller Autor verweist das Ministerium der Verteidigung auf ein Entstehungsumfeld, in dem militärische Ausbildung, historisches Lernen und staatliche Selbstvergewisserung ineinandergreifen. Die Auswahl des Zeitraums 1940 bis 1942 legt nahe, dass nicht nur die Offensive selbst, sondern auch ihre Vorbereitung und der Umschlag zur Krise erklärt werden sollen. Aus dienstlichen Akten, strategischen Bewertungen und rückblickender Analyse entsteht ein Blick, der Verantwortung, Entscheidungswege und strukturelle Grenzen militärischer Macht sichtbar macht. Empfohlen sei der Band Lesern, die den Ostkrieg nicht als Abfolge isolierter Schlachten, sondern als komplexes Zusammenspiel von Strategie, Ideologie, Raum und Versorgung begreifen möchten. Er bietet keine bequeme Lektüre, wohl aber ein präzises Arbeitsinstrument für historisch Interessierte, Studierende und Fachleute der Militärgeschichte.
Der deutsche Russlandfeldzug: 1940-1942 untersucht die militärischen, politischen und logistischen Voraussetzungen des Angriffs auf die Sowjetunion sowie den Verlauf von Planung, Vormarsch, Besatzung und beginnender strategischer Überdehnung. In nüchterner, dokumentarischer Prosa verbindet der Band operative Darstellung mit Karten-, Lage- und Quellenlogik; er steht damit im Kontext amtlicher Kriegsgeschichtsschreibung, deren Anspruch weniger erzählerische Dramatisierung als analytische Rekonstruktion ist. Besonders deutlich tritt hervor, wie ideologische Zielsetzungen, Fehleinschätzungen des Gegners und Nachschubprobleme die frühen Erfolge untergruben. Als institutioneller Autor verweist das Ministerium der Verteidigung auf ein Entstehungsumfeld, in dem militärische Ausbildung, historisches Lernen und staatliche Selbstvergewisserung ineinandergreifen. Die Auswahl des Zeitraums 1940 bis 1942 legt nahe, dass nicht nur die Offensive selbst, sondern auch ihre Vorbereitung und der Umschlag zur Krise erklärt werden sollen. Aus dienstlichen Akten, strategischen Bewertungen und rückblickender Analyse entsteht ein Blick, der Verantwortung, Entscheidungswege und strukturelle Grenzen militärischer Macht sichtbar macht. Empfohlen sei der Band Lesern, die den Ostkrieg nicht als Abfolge isolierter Schlachten, sondern als komplexes Zusammenspiel von Strategie, Ideologie, Raum und Versorgung begreifen möchten. Er bietet keine bequeme Lektüre, wohl aber ein präzises Arbeitsinstrument für historisch Interessierte, Studierende und Fachleute der Militärgeschichte.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Geschichte, Importe
Jahrhundert: 20. Jahrhundert
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 220 S.
ISBN-13: 9788028395322
ISBN-10: 8028395325
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Ministerium der Verteidigung
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 13 mm
Von/Mit: Ministerium der Verteidigung
Erscheinungsdatum: 24.06.2025
Gewicht: 0,326 kg
Artikel-ID: 133595388

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