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Beschreibung
Ein schmales Heft, das wirkt wie ein grelles Schlaglicht aus dem 19. Jahrhundert: Der chinesische Opiumraucher erzählt nicht in Kapiteln, sondern in zwölf drastischen Bildtafeln die "Karriere" einer Sucht - vom ersten "harmlosen" Zug bis zum sozialen, körperlichen und familiären Ruin. Ursprünglich als chinesische Moralcartoons in öffentlichen Räumen verbreitet, wurden diese Szenen hier für ein britisches Publikum übersetzt und kommentiert: als visuelle Anklage gegen ein Laster - und zugleich gegen jene, die daran verdienen.
Die Dramaturgie ist unerbittlich. Auf den Tafeln folgen Verführung, Heimlichkeit, Beschwichtigung, der Zerfall von Arbeit und Ansehen, der Verkauf des Besitzes, das Wegbrechen von Beziehungen - bis zur finalen Verwahrlosung. Gerade weil das Heft auf Bilder setzt, entfaltet es eine Direktheit, die modern anmutet: fast wie ein frühes, dokumentarisches "Graphic Narrative" über Abhängigkeit und Kolonialökonomie.
Ergänzt wird der Bildteil durch aufschlussreiche Dokumente aus der Zeit: u. a. durch einschlägige Schreiben chinesischer Staatsmänner an britische Repräsentanten, die den moralischen und politischen Kern der Opiumfrage offenlegen. So wird das Heft nicht nur zum Sittenbild, sondern zu einem historischen Beweisstück - beklemmend, aufrüttelnd, hochaktuell.
Ein schmales Heft, das wirkt wie ein grelles Schlaglicht aus dem 19. Jahrhundert: Der chinesische Opiumraucher erzählt nicht in Kapiteln, sondern in zwölf drastischen Bildtafeln die "Karriere" einer Sucht - vom ersten "harmlosen" Zug bis zum sozialen, körperlichen und familiären Ruin. Ursprünglich als chinesische Moralcartoons in öffentlichen Räumen verbreitet, wurden diese Szenen hier für ein britisches Publikum übersetzt und kommentiert: als visuelle Anklage gegen ein Laster - und zugleich gegen jene, die daran verdienen.
Die Dramaturgie ist unerbittlich. Auf den Tafeln folgen Verführung, Heimlichkeit, Beschwichtigung, der Zerfall von Arbeit und Ansehen, der Verkauf des Besitzes, das Wegbrechen von Beziehungen - bis zur finalen Verwahrlosung. Gerade weil das Heft auf Bilder setzt, entfaltet es eine Direktheit, die modern anmutet: fast wie ein frühes, dokumentarisches "Graphic Narrative" über Abhängigkeit und Kolonialökonomie.
Ergänzt wird der Bildteil durch aufschlussreiche Dokumente aus der Zeit: u. a. durch einschlägige Schreiben chinesischer Staatsmänner an britische Repräsentanten, die den moralischen und politischen Kern der Opiumfrage offenlegen. So wird das Heft nicht nur zum Sittenbild, sondern zu einem historischen Beweisstück - beklemmend, aufrüttelnd, hochaktuell.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Originaltitel: The chinese Opium-Smoker
ISBN-13: 9783903582095
ISBN-10: 3903582093
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Einband: Klappenbroschur
Hersteller: Edition Acéphale
Verantwortliche Person für die EU: Edition Acéphale, Wiesmühlgasse 1, A-1230 Wien, mail@castrum.at
Maße: 223 x 149 x 5 mm
Erscheinungsdatum: 05.01.2026
Gewicht: 0,092 kg
Artikel-ID: 134588790