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Beschreibung
Die Wahrheit auszusprechen, birgt ein Risiko – für die Person, die es wagt, wie für diejenige, die sie hört. Wie verhält es sich aber, wenn ein Autor eine riskante Wahrheit nur im Buch ausdrückt – inwiefern ist er ein Parrhesiast? Im Ausgang vom platonischen Begriff der parrhesía untersucht die Studie Autorschaft als ein Phänomen der freimütigen Kritik, nämlich am Beispiel von Alexander Gottlieb Baumgarten, Christoph Martin Wieland, Friedrich Nietzsche, Peter Handke, Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek. Im Fokus stehen dabei autofiktionale und autobiographische Schreibweisen, die eine Trennung von Autor und Werk gezielt durchlässig machen.
Die Wahrheit auszusprechen, birgt ein Risiko – für die Person, die es wagt, wie für diejenige, die sie hört. Wie verhält es sich aber, wenn ein Autor eine riskante Wahrheit nur im Buch ausdrückt – inwiefern ist er ein Parrhesiast? Im Ausgang vom platonischen Begriff der parrhesía untersucht die Studie Autorschaft als ein Phänomen der freimütigen Kritik, nämlich am Beispiel von Alexander Gottlieb Baumgarten, Christoph Martin Wieland, Friedrich Nietzsche, Peter Handke, Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek. Im Fokus stehen dabei autofiktionale und autobiographische Schreibweisen, die eine Trennung von Autor und Werk gezielt durchlässig machen.
Über den Autor
Sebastian Grübel ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft / Medienwissenschaft der Universität des Saarlandes.
Inhaltsverzeichnis

Vorwort – Wer oder was ist ein Parrhesiast?.- 1. Einleitung: Parrhesía und Autorschaft.- 2. Platonisch-sokratische parrhesía: Freimütigkeit, Redefreiheit und Wahrhaftigkeit.- 3. Alexander Gottlieb Baumgartens Aesthetica (1750/58): Eine Autorenethik der Wahrhaftigkeit, Seelengröße und Autonomie.- 4. Christoph Martin Wielands Geschichte des Agathon (1766/67): Die Geburt des Autors aus der parrhesía.- 5. Friedrich Nietzsches Ecce homo (1889): Der (ohn-)mächtige Autor als radikaler Parrhesiast.- 6. Peter Handkes Die Stunde der wahren Empfindung (1975): Der existenzielle Parrhesiast der literarischen Grenzüberschreitung.- 7. Thomas Bernhards Holzfällen. Eine Erregung (1984): Der rigorose (Selbst-)Kritiker der künstlerischen Selbstgefälligkeit.- 8. Fazit: Die parrhesía zwischen Macht und Ohnmacht.- 9. Schlusswort – Inwiefern ist der Autor ein Parrhesiast?.- 10. Literaturverzeichnis.

Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Allgemeine Lexika, Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Literaturwissenschaft
Medium: Buch
Reihe: Theorema. Literaturtheorie, Methodologie, Ästhetik
Inhalt: xiv
275 S.
1 s/w Illustr.
275 S. 1 Abb.
ISBN-13: 9783662738610
ISBN-10: 3662738619
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 89622865
Einband: Gebunden
Autor: Grübel, Sebastian
Hersteller: J.B. Metzler
Theorema. Literaturtheorie, Methodologie, Ästhetik
Verantwortliche Person für die EU: Springer Verlag GmbH, Tiergartenstr. 17, D-69121 Heidelberg, juergen.hartmann@springer.com
Maße: 241 x 160 x 22 mm
Von/Mit: Sebastian Grübel
Erscheinungsdatum: 25.11.2026
Gewicht: 0,604 kg
Artikel-ID: 135923272

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