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Beschreibung
"Logik des Sinns" (1969) gilt als jenes Werk, in dem Deleuze sich am tiefgreifendsten mit der Phänomenologie auseinandersetzt. Während die Forschung bisher vor allem seine kritische Distanz zu Husserl und Heidegger betont hat, zeigt sich bei näherem Hinsehen, dass Deleuzes Denken auf überraschende Weise mit den Entwicklungen der französischen Phänomenologie seit den 1960er Jahren verflochten ist. Dieses Buch unternimmt es, Deleuzes vielschichtigen und schwer zugänglichen Text zu entschlüsseln und in seinen historischen und begrifflichen Kontext einzuordnen. Dabei wird sichtbar, dass "Logik des Sinns" ähnliche intellektuelle Strömungen aufgreift wie die phänomenologische Bewegung nach Sartre und Merleau-Ponty. Die Studie verfolgt diese Spuren und rekonstruiert Deleuzes frühe Philosophie des Sinns und des Ereignisses im Lichte jener Entwicklungen, die die Phänomenologie selbst in eine neue Phase führten. So entsteht ein unerwartetes Bild: Deleuze erscheint nicht als Gegner, sondern als möglicher Mitstreiter einer erneuerten Phänomenologie. Wenn Michel Foucault prophezeite, das 21. Jahrhundert werde deleuzianisch sein, so gilt das - wie dieses Buch zeigt - vielleicht auch für die Phänomenologie.
"Logik des Sinns" (1969) gilt als jenes Werk, in dem Deleuze sich am tiefgreifendsten mit der Phänomenologie auseinandersetzt. Während die Forschung bisher vor allem seine kritische Distanz zu Husserl und Heidegger betont hat, zeigt sich bei näherem Hinsehen, dass Deleuzes Denken auf überraschende Weise mit den Entwicklungen der französischen Phänomenologie seit den 1960er Jahren verflochten ist. Dieses Buch unternimmt es, Deleuzes vielschichtigen und schwer zugänglichen Text zu entschlüsseln und in seinen historischen und begrifflichen Kontext einzuordnen. Dabei wird sichtbar, dass "Logik des Sinns" ähnliche intellektuelle Strömungen aufgreift wie die phänomenologische Bewegung nach Sartre und Merleau-Ponty. Die Studie verfolgt diese Spuren und rekonstruiert Deleuzes frühe Philosophie des Sinns und des Ereignisses im Lichte jener Entwicklungen, die die Phänomenologie selbst in eine neue Phase führten. So entsteht ein unerwartetes Bild: Deleuze erscheint nicht als Gegner, sondern als möglicher Mitstreiter einer erneuerten Phänomenologie. Wenn Michel Foucault prophezeite, das 21. Jahrhundert werde deleuzianisch sein, so gilt das - wie dieses Buch zeigt - vielleicht auch für die Phänomenologie.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie
Jahrhundert: Antike
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Reihe: Klostermann Rote Reihe
Inhalt: 214 S.
ISBN-13: 9783465047384
ISBN-10: 3465047389
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Schnell, Alexander
Hersteller: Klostermann Vittorio GmbH
Klostermann, Vittorio, GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Vittorio Klostermann GmbH, Haus 1, 2. OG, Westerbachstr. 47, D-60489 Frankfurt am Main, verlag@klostermann.de
Maße: 199 x 121 x 14 mm
Von/Mit: Alexander Schnell
Erscheinungsdatum: 16.01.2026
Gewicht: 0,224 kg
Artikel-ID: 134376530

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