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Beschreibung
Das renommierteste und größte Showtheater der DDR und auch heute des vereinigten Deutschlands erhält seinen Namen im Jahr 1947: Friedrichstadt-Palast Berlin. Seine Bühnenwurzeln gehen zurück bis 1919, als der jüdischstämmige Theatermacher Max Reinhardt das Große Schauspielhaus gründet. Die Nationalsozialisten schließen sein Haus kurz nach der Machtübernahme im April 1933 und eröffnen es 1934 unter dem Namen "Theater des Volkes" neu. Sie vertreiben und verfolgen die erfolgreichen jüdischen Theaterkünstler. Es folgen interne Machtkämpfe und politisches Denunziantentum. Reichspropagandaminister Joseph Goebbels persönlich sucht die Intendanten aus und greift teilweise massiv in die Programmgestaltung ein. Bis 1944 ist es die größte Propaganda- und Operettenbühne des Dritten Reiches. In dieser spannenden und schonungslosen Aufarbeitung spiegeln sich viele Facetten des gesellschaftlichen Lebens und der politischen Bedeutung des populären Großtheaters während der NS-Zeit wider. Ein Stück Berliner Theatergeschichte, das sich dem allgemeinen Bewusstsein fast entzogen hat.
Das renommierteste und größte Showtheater der DDR und auch heute des vereinigten Deutschlands erhält seinen Namen im Jahr 1947: Friedrichstadt-Palast Berlin. Seine Bühnenwurzeln gehen zurück bis 1919, als der jüdischstämmige Theatermacher Max Reinhardt das Große Schauspielhaus gründet. Die Nationalsozialisten schließen sein Haus kurz nach der Machtübernahme im April 1933 und eröffnen es 1934 unter dem Namen "Theater des Volkes" neu. Sie vertreiben und verfolgen die erfolgreichen jüdischen Theaterkünstler. Es folgen interne Machtkämpfe und politisches Denunziantentum. Reichspropagandaminister Joseph Goebbels persönlich sucht die Intendanten aus und greift teilweise massiv in die Programmgestaltung ein. Bis 1944 ist es die größte Propaganda- und Operettenbühne des Dritten Reiches. In dieser spannenden und schonungslosen Aufarbeitung spiegeln sich viele Facetten des gesellschaftlichen Lebens und der politischen Bedeutung des populären Großtheaters während der NS-Zeit wider. Ein Stück Berliner Theatergeschichte, das sich dem allgemeinen Bewusstsein fast entzogen hat.
Zusammenfassung
Sabine Schneller studierte Neuere Geschichte, Soziologie und Publizistik. Nach langjähriger Tätigkeit in der politischen Erwachsenenbildung arbeitet sie heute als freie Autorin. Zu ihren Schwerpunkten gehören neben der Kulturgeschichte auch die Wirtschafts-, Sozial- und [...] Herrmann ist studierter Verwaltungswirt und war von 1993 bis 2000 Referent für Musiktheater und Tanz in der Berliner Kulturverwaltung. Seit 2001 ist er in der Geschäftsleitung des Friedrichstadt-Palastes als Verwaltungsdirektor und Vertreter des Intendanten tätig.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Inhalt: 272 S.
ISBN-13: 9783814802626
ISBN-10: 3814802624
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 70262
Einband: Gebunden
Autor: Schneller, Sabine
Redaktion: Herrmann, Guido
Herausgeber: Guido Herrmann
Hersteller: Berlin Edition im bebra verlag
Verantwortliche Person für die EU: BeBra Verlag GmbH, Asternplatz 56, D-12256 Berlin, herstellung@bebraverlag.de
Abbildungen: 126 Abb.
Maße: 31 x 194 x 212 mm
Von/Mit: Sabine Schneller
Erscheinungsdatum: 01.03.2023
Gewicht: 0,838 kg
Artikel-ID: 121601000

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