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Beschreibung
Julius Wolffs "Das Wildfangrecht" gestaltet einen historisch grundierten Konflikt um persönliche Freiheit, Herrschaftsanspruch und überliefertes Recht. Im Mittelpunkt steht das kurpfälzische Wildfangrecht, jene feudale Rechtsvorstellung, nach der herrenlose oder zugewanderte Menschen in landesherrliche Abhängigkeit geraten konnten. Wolff verbindet rechtshistorische Stofflichkeit mit erzählerischer Spannung, volkstümlicher Anschaulichkeit und einem an der deutschen Historienliteratur des 19. Jahrhunderts geschulten Ton. Das Werk steht damit in der Nähe jener Dichtung, die Vergangenheit nicht antiquarisch, sondern als moralisch-politischen Erfahrungsraum begreift. Julius Wolff, 1834 in Quedlinburg geboren, war einer der erfolgreichen Vertreter der nachromantischen historischen Erzählkunst. Als Journalist, Lyriker und Erzähler verfügte er über ein ausgeprägtes Gespür für dramatische Überlieferungen, regionale Sagenstoffe und rechtliche Sonderformen des alten Reiches. Seine Vorliebe für geschichtliche Grenzsituationen, in denen individuelles Schicksal und gesellschaftliche Ordnung aufeinanderprallen, erklärt die Wahl dieses Stoffes besonders überzeugend. Empfohlen sei "Das Wildfangrecht" Lesern, die historische Literatur nicht nur als Unterhaltung, sondern als Zugang zu vergangenen Rechts- und Freiheitsvorstellungen begreifen. Wolffs Buch bietet anschauliche Geschichtserzählung, sprachliche Prägnanz und ein Thema von bleibender Aktualität: den Kampf des Menschen gegen willkürliche Verfügungsmacht.
Julius Wolffs "Das Wildfangrecht" gestaltet einen historisch grundierten Konflikt um persönliche Freiheit, Herrschaftsanspruch und überliefertes Recht. Im Mittelpunkt steht das kurpfälzische Wildfangrecht, jene feudale Rechtsvorstellung, nach der herrenlose oder zugewanderte Menschen in landesherrliche Abhängigkeit geraten konnten. Wolff verbindet rechtshistorische Stofflichkeit mit erzählerischer Spannung, volkstümlicher Anschaulichkeit und einem an der deutschen Historienliteratur des 19. Jahrhunderts geschulten Ton. Das Werk steht damit in der Nähe jener Dichtung, die Vergangenheit nicht antiquarisch, sondern als moralisch-politischen Erfahrungsraum begreift. Julius Wolff, 1834 in Quedlinburg geboren, war einer der erfolgreichen Vertreter der nachromantischen historischen Erzählkunst. Als Journalist, Lyriker und Erzähler verfügte er über ein ausgeprägtes Gespür für dramatische Überlieferungen, regionale Sagenstoffe und rechtliche Sonderformen des alten Reiches. Seine Vorliebe für geschichtliche Grenzsituationen, in denen individuelles Schicksal und gesellschaftliche Ordnung aufeinanderprallen, erklärt die Wahl dieses Stoffes besonders überzeugend. Empfohlen sei "Das Wildfangrecht" Lesern, die historische Literatur nicht nur als Unterhaltung, sondern als Zugang zu vergangenen Rechts- und Freiheitsvorstellungen begreifen. Wolffs Buch bietet anschauliche Geschichtserzählung, sprachliche Prägnanz und ein Thema von bleibender Aktualität: den Kampf des Menschen gegen willkürliche Verfügungsmacht.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2019 |
|---|---|
| Genre: | Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 116 S. |
| ISBN-13: | 9788027260263 |
| ISBN-10: | 8027260264 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Wolff, Julius |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 220 x 160 x 6 mm |
| Von/Mit: | Julius Wolff |
| Erscheinungsdatum: | 10.05.2019 |
| Gewicht: | 0,183 kg |