Dekorationsartikel gehören nicht zum Leistungsumfang.
Sprache:
Deutsch
26,90 €
Versandkostenfrei per Post / DHL
Lieferzeit 1-2 Wochen
Kategorien:
Beschreibung
Ein Trauma ist eine Extremerfahrung - und gehört doch fast schon zum Alltag. Immer häufiger, so scheint es, wird der Begriff zu einer zentralen politisch-moralischen Kategorie. Was aber ist ein Trauma überhaupt, und was genau bedeutet es in ethischer Hinsicht?
Werner Theobald verknüpft Trauma und Ethik in bislang einzigartiger Weise und erweitert damit sowohl die psychotraumatologische als auch die philosophisch-ethische Diskussion. Er entwirft ein neues Verständnis einer existenziellen Ethik, das er anhand aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen bespricht. Dabei werden auch Grundpositionen der modernen Philosophiegeschichte behandelt (von Descartes und Kierkegaard über Wittgenstein und Camus zu Sartre, Levinas und vielen weiteren), die zeigen, wie sich die Destruktivität erlittener Traumatisierungen auf das Selbst-, Sinn- und Weltverständnis auswirken kann.
Werner Theobald verknüpft Trauma und Ethik in bislang einzigartiger Weise und erweitert damit sowohl die psychotraumatologische als auch die philosophisch-ethische Diskussion. Er entwirft ein neues Verständnis einer existenziellen Ethik, das er anhand aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen bespricht. Dabei werden auch Grundpositionen der modernen Philosophiegeschichte behandelt (von Descartes und Kierkegaard über Wittgenstein und Camus zu Sartre, Levinas und vielen weiteren), die zeigen, wie sich die Destruktivität erlittener Traumatisierungen auf das Selbst-, Sinn- und Weltverständnis auswirken kann.
Ein Trauma ist eine Extremerfahrung - und gehört doch fast schon zum Alltag. Immer häufiger, so scheint es, wird der Begriff zu einer zentralen politisch-moralischen Kategorie. Was aber ist ein Trauma überhaupt, und was genau bedeutet es in ethischer Hinsicht?
Werner Theobald verknüpft Trauma und Ethik in bislang einzigartiger Weise und erweitert damit sowohl die psychotraumatologische als auch die philosophisch-ethische Diskussion. Er entwirft ein neues Verständnis einer existenziellen Ethik, das er anhand aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen bespricht. Dabei werden auch Grundpositionen der modernen Philosophiegeschichte behandelt (von Descartes und Kierkegaard über Wittgenstein und Camus zu Sartre, Levinas und vielen weiteren), die zeigen, wie sich die Destruktivität erlittener Traumatisierungen auf das Selbst-, Sinn- und Weltverständnis auswirken kann.
Werner Theobald verknüpft Trauma und Ethik in bislang einzigartiger Weise und erweitert damit sowohl die psychotraumatologische als auch die philosophisch-ethische Diskussion. Er entwirft ein neues Verständnis einer existenziellen Ethik, das er anhand aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen bespricht. Dabei werden auch Grundpositionen der modernen Philosophiegeschichte behandelt (von Descartes und Kierkegaard über Wittgenstein und Camus zu Sartre, Levinas und vielen weiteren), die zeigen, wie sich die Destruktivität erlittener Traumatisierungen auf das Selbst-, Sinn- und Weltverständnis auswirken kann.
Über den Autor
Werner Theobald studierte Philosophie, Psychologie und Theologie in Münster und Kiel, promovierte 1994 in Philosophie an der Universität Kiel und habilitierte sich 2002 an der Universität Karlsruhe. Von 2004-2012 war er für die konzeptionelle Weiterentwicklung des Querschnittbereichs 'Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin' an der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zuständig, von 2008-2012 hatte er parallel dazu die wissenschaftliche Leitung des Zentrums für Ethik der CAU inne. 2012 erfolgte die Bestellung zum Außerplanmäßigen Professor an der CAU. Seither lehrt er dort und forscht auf dem Gebiet 'Ethik in den Lebenswissenschaften' (unter besonderer Berücksichtigung von Moralpsychologie und neurobiologischen Grundlagen moralischen Verhaltens). Er publizierte zahlreiche wissenschaftliche Beiträge (Monografien, Herausgeberschaften und Zeitschriftenartikel) über die gesamte Bandbreite Angewandter Ethik.
Stand: April 2020
Autorenfoto (c) Ute Boeters
Stand: April 2020
Autorenfoto (c) Ute Boeters
Inhaltsverzeichnis
Ein Wort zum Geleit
Günter H. Seidler
Vorwort
1 Phänomenologie traumatischer Erfahrung
Die Abgründigkeit des Seins
Das verletzbare Selbst
Die Bedeutung von Bindung
Eine kleine Psychotraumatologie
2 Das Trauma der Moderne
Schöne Abgründe
Am Anfang war die Angst
Die Bodenlosigkeit des Ichs
Reflexion ohne Bindung
3 Traumatisierte Denker
Descartes (1596-1650) - Fremdheit zwischen Ich und Welt
Kierkegaard (1813-1855) - Trauma und Transzendenz
Heidegger (1889-1976) - Sein und Selbst
Wittgenstein (1889-1951) - Arbeit am Selbst
Camus (1913-1960) - Das Gefühl der Absurdität
Sartre (1905-1980) - Zur Freiheit verurteilt
Levinas (1906-1995) - Mystik des Traumas
Jankélévitch (1903-1985) - 'Tanz auf dem Seil'
Bataille (1897-1962) - 'Die Welt verletzen!'
Pessoa (1888-1935) - Dichter des Traumas
4 Traumatisiertes Denken
Seelische Trümmer
Leid, Ethik und Religion
5 Existenzielle Ethik
Ethik und Trauma
Ethik vs. Moral?
Gefühl der Verpflichtung
Existieren heißt 'In-Beziehung-Sein'
'Selbst'-Sein
Existenzielle Kommunikation
'Was ist es, was eine Vergewaltigung so schrecklich macht?'
Bindung und Verbindlichkeit - Das Geheimnis moralischer Haltung
6 Trauma und Gesellschaft
Amok und Terror
Macht und Ohnmacht
Neue Normalität
Primat der Ökonomie
Fehlgeleitete Prozesse der Moderne
Hoffnung auf eine neue Moral
Nachwort
Literatur
Günter H. Seidler
Vorwort
1 Phänomenologie traumatischer Erfahrung
Die Abgründigkeit des Seins
Das verletzbare Selbst
Die Bedeutung von Bindung
Eine kleine Psychotraumatologie
2 Das Trauma der Moderne
Schöne Abgründe
Am Anfang war die Angst
Die Bodenlosigkeit des Ichs
Reflexion ohne Bindung
3 Traumatisierte Denker
Descartes (1596-1650) - Fremdheit zwischen Ich und Welt
Kierkegaard (1813-1855) - Trauma und Transzendenz
Heidegger (1889-1976) - Sein und Selbst
Wittgenstein (1889-1951) - Arbeit am Selbst
Camus (1913-1960) - Das Gefühl der Absurdität
Sartre (1905-1980) - Zur Freiheit verurteilt
Levinas (1906-1995) - Mystik des Traumas
Jankélévitch (1903-1985) - 'Tanz auf dem Seil'
Bataille (1897-1962) - 'Die Welt verletzen!'
Pessoa (1888-1935) - Dichter des Traumas
4 Traumatisiertes Denken
Seelische Trümmer
Leid, Ethik und Religion
5 Existenzielle Ethik
Ethik und Trauma
Ethik vs. Moral?
Gefühl der Verpflichtung
Existieren heißt 'In-Beziehung-Sein'
'Selbst'-Sein
Existenzielle Kommunikation
'Was ist es, was eine Vergewaltigung so schrecklich macht?'
Bindung und Verbindlichkeit - Das Geheimnis moralischer Haltung
6 Trauma und Gesellschaft
Amok und Terror
Macht und Ohnmacht
Neue Normalität
Primat der Ökonomie
Fehlgeleitete Prozesse der Moderne
Hoffnung auf eine neue Moral
Nachwort
Literatur
Details
| Erscheinungsjahr: | 2020 |
|---|---|
| Fachbereich: | Theoretische Psychologie |
| Genre: | Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Psychologie |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 206 S. |
| ISBN-13: | 9783837930245 |
| ISBN-10: | 3837930246 |
| Sprache: | Deutsch |
| Herstellernummer: | 3024 |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Theobald, Werner |
| Auflage: | 1. Auflage |
| Hersteller: |
Psychosozial-Verlag
Psychosozial-Verlag GmbH & Co. KG |
| Verantwortliche Person für die EU: | Psychosozial-Verlag, Walltorstr. 10, D-35390 Gießen, vertrieb@psychosozial-verlag.de |
| Maße: | 210 x 148 x 15 mm |
| Von/Mit: | Werner Theobald |
| Erscheinungsdatum: | 01.11.2020 |
| Gewicht: | 0,312 kg |