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Beschreibung
Das Todesurteil entfaltet, mit der kühlen Eindringlichkeit eines juristisch geschulten Erzählers, die existenzielle Situation eines Menschen, über den Staat, Öffentlichkeit und Gewissen ihr letztes Urteil sprechen. Der Text verbindet Prozessanalyse, psychologische Selbstbefragung und zeitkritische Reflexion über Schuld, Beweis und Strafe. In seinem nüchternen, zugleich spannungsvollen Stil steht er im Kontext jener frühen modernen Literatur, die Kriminalfall, Justizdrama und moralphilosophische Untersuchung miteinander verschränkt. Carl Hau, selbst Jurist und durch einen aufsehenerregenden Mordprozess zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt geworden, schrieb aus einer biographischen Grenzerfahrung heraus. Seine Kenntnis der Rechtssprache, der forensischen Verfahren und der Macht öffentlicher Vorverurteilung prägt das Buch unverkennbar. Gerade diese Nähe zum Gerichtssaal verleiht dem Werk seine besondere Ambivalenz: Es ist weder bloße Verteidigungsschrift noch reine Fiktion, sondern ein Dokument intellektueller Selbstbehauptung unter dem Druck des Urteils. Empfohlen sei Das Todesurteil allen Leserinnen und Lesern, die Literatur als Erkenntnisform begreifen. Das Buch bietet nicht nur Spannung, sondern auch eine präzise Auseinandersetzung mit Recht, Wahrheit und menschlicher Fehlbarkeit. Wer sich für Justizgeschichte, psychologische Prosa und die dunklen Zonen moderner Schuld interessiert, findet hier eine eindrucksvolle, nachwirkende Lektüre.
Das Todesurteil entfaltet, mit der kühlen Eindringlichkeit eines juristisch geschulten Erzählers, die existenzielle Situation eines Menschen, über den Staat, Öffentlichkeit und Gewissen ihr letztes Urteil sprechen. Der Text verbindet Prozessanalyse, psychologische Selbstbefragung und zeitkritische Reflexion über Schuld, Beweis und Strafe. In seinem nüchternen, zugleich spannungsvollen Stil steht er im Kontext jener frühen modernen Literatur, die Kriminalfall, Justizdrama und moralphilosophische Untersuchung miteinander verschränkt. Carl Hau, selbst Jurist und durch einen aufsehenerregenden Mordprozess zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt geworden, schrieb aus einer biographischen Grenzerfahrung heraus. Seine Kenntnis der Rechtssprache, der forensischen Verfahren und der Macht öffentlicher Vorverurteilung prägt das Buch unverkennbar. Gerade diese Nähe zum Gerichtssaal verleiht dem Werk seine besondere Ambivalenz: Es ist weder bloße Verteidigungsschrift noch reine Fiktion, sondern ein Dokument intellektueller Selbstbehauptung unter dem Druck des Urteils. Empfohlen sei Das Todesurteil allen Leserinnen und Lesern, die Literatur als Erkenntnisform begreifen. Das Buch bietet nicht nur Spannung, sondern auch eine präzise Auseinandersetzung mit Recht, Wahrheit und menschlicher Fehlbarkeit. Wer sich für Justizgeschichte, psychologische Prosa und die dunklen Zonen moderner Schuld interessiert, findet hier eine eindrucksvolle, nachwirkende Lektüre.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2019 |
|---|---|
| Fachbereich: | Populäre Darstellungen |
| Genre: | Politikwissenschaft & Soziologie |
| Rubrik: | Wissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 68 S. |
| ISBN-13: | 9788027249480 |
| ISBN-10: | 8027249481 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Hau, Carl |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 220 x 160 x 4 mm |
| Von/Mit: | Carl Hau |
| Erscheinungsdatum: | 12.05.2019 |
| Gewicht: | 0,115 kg |