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Beschreibung
1938. Die japanische Schriftstellerin Aoyama Chizuko reist nach Taiwan, eingeladen von der dort herrschenden Kolonialmacht Japan. Doch Chizuko hat kein Interesse an den imperialistischen Plänen, sondern sehnt sich danach, das echte Leben auf der Insel kennenzulernen und so viel von der authentischen Küche zu kosten, wie ihr berühmt-berüchtigter Heißhunger verkraften kann. Bald wird eine Taiwanerin als ihre Dolmetscherin engagiert und lässt ihre Träume wahr werden. Die charmante und akribische Chizuru organisiert Chizukos Reisen durch das ganze Land und erweist sich zudem als außergewöhnliche Köchin. Die beiden kommen sich auf langen, malerischen Zugfahrten näher, doch etwas veranlasst Chizuru, auf Distanz zu bleiben ...
Getarnt als Übersetzung eines wiederentdeckten Textes ist Das Taiwan-Tagebuch eine kunstvolle Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte, der kulturellen Bedeutung von Essen und Sprache sowie eine bittersüße Liebesgeschichte, die aufzeigt, wie Machtverhältnisse unsere intimsten Beziehungen beeinflussen.

Mit einem Nachwort der Übersetzerin Karin Betz.
1938. Die japanische Schriftstellerin Aoyama Chizuko reist nach Taiwan, eingeladen von der dort herrschenden Kolonialmacht Japan. Doch Chizuko hat kein Interesse an den imperialistischen Plänen, sondern sehnt sich danach, das echte Leben auf der Insel kennenzulernen und so viel von der authentischen Küche zu kosten, wie ihr berühmt-berüchtigter Heißhunger verkraften kann. Bald wird eine Taiwanerin als ihre Dolmetscherin engagiert und lässt ihre Träume wahr werden. Die charmante und akribische Chizuru organisiert Chizukos Reisen durch das ganze Land und erweist sich zudem als außergewöhnliche Köchin. Die beiden kommen sich auf langen, malerischen Zugfahrten näher, doch etwas veranlasst Chizuru, auf Distanz zu bleiben ...
Getarnt als Übersetzung eines wiederentdeckten Textes ist Das Taiwan-Tagebuch eine kunstvolle Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte, der kulturellen Bedeutung von Essen und Sprache sowie eine bittersüße Liebesgeschichte, die aufzeigt, wie Machtverhältnisse unsere intimsten Beziehungen beeinflussen.

Mit einem Nachwort der Übersetzerin Karin Betz.
Über den Autor
YÁNG SHUNG-Z ist eine taiwanesische Autorin und schreibt Romane, Essays, Mangas und Videospiel-Drehbücher sowie Literaturkritiken. Die englischsprachige Übersetzung von Das Taiwan-Tagebuch von Lin King gewann 2024 den National Book Award für übersetzte Literatur sowie den International Booker Prize 2026. Der Roman ist bereits in zahlreichen Sprachen erschienen oder wird demnächst veröffentlicht, darunter auch Italienisch, Dänisch und Niederländisch.

KARIN BETZ ist Übersetzerin, Essayistin, Kritikerin und Dozentin für Übersetzungs- und Kulturwissenschaften. Sie hat in China, Japan und Argentinien studiert und gearbeitet. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis 2024 und dem Sonderbuchpreis Chinas 2024. Im November 2025 war sie Writer in Residence an der Taipei Literature Base.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Originaltitel: ¿¿¿¿¿
Inhalt: 352 S.
ISBN-13: 9783755800750
ISBN-10: 3755800756
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Chinesisch
Einband: Gebunden
Autor: Shuang-Zi, Yang
Übersetzung: Betz, Karin
Hersteller: DuMont Buchverlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG, Amsterdamer Str. 192, D-50735 Köln, herstellung@dumont.de
Abbildungen: Gebunden
Von/Mit: Yang Shuang-Zi
Erscheinungsdatum: 06.10.2026
Artikel-ID: 136962618