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Beschreibung
In ein 'stählernes Stachelschwein' solle man die Ukraine - auch über den gegenwärtigen Krieg hinaus - verwandeln, befand EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen 2025. Aufrüstung als Abschreckung: Auch Taiwan und Südkorea sollten - schon zu Zeiten des Kalten Krieges - mit einer ähnlichen 'Stachelschwein'-Rolle als 'Bollwerke des Westens' fungieren. Pointiert zeichnet Luciano Canfora Entwicklungslinien nach und erinnert auch an oft übersehene Aspekte der Geschichte: Von der Gründung des Atlantikpakts als 'Heiligem Gral' des Westens bis hin zu dem Paradox, dass der 'Feind' des Westens selbst Teil des Westens sein kann. Mitte des 20. Jahrhunderts hatten die Gründungsmitglieder der NATO eines gemeinsam: Ihrer kolonialen Herrschaft wurden Grenzen gesetzt; es galt deshalb, ein neues Gewand für alte Strukturen zu finden. Dazu bedurfte es, während sich die kolonisierte Welt im Aufstand befand, auch einer neuen Sprache: Losungen von 'Freiheit' und 'Demokratie' kaschierten die häufig gewaltsame Rekolonialisierung. Doch auch heute, im Zuge von Verschiebungen innerhalb eines gepanzerten Westens, zeigt sich das dunkle Erbe seiner 'Zivilisation'.
In ein 'stählernes Stachelschwein' solle man die Ukraine - auch über den gegenwärtigen Krieg hinaus - verwandeln, befand EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen 2025. Aufrüstung als Abschreckung: Auch Taiwan und Südkorea sollten - schon zu Zeiten des Kalten Krieges - mit einer ähnlichen 'Stachelschwein'-Rolle als 'Bollwerke des Westens' fungieren. Pointiert zeichnet Luciano Canfora Entwicklungslinien nach und erinnert auch an oft übersehene Aspekte der Geschichte: Von der Gründung des Atlantikpakts als 'Heiligem Gral' des Westens bis hin zu dem Paradox, dass der 'Feind' des Westens selbst Teil des Westens sein kann. Mitte des 20. Jahrhunderts hatten die Gründungsmitglieder der NATO eines gemeinsam: Ihrer kolonialen Herrschaft wurden Grenzen gesetzt; es galt deshalb, ein neues Gewand für alte Strukturen zu finden. Dazu bedurfte es, während sich die kolonisierte Welt im Aufstand befand, auch einer neuen Sprache: Losungen von 'Freiheit' und 'Demokratie' kaschierten die häufig gewaltsame Rekolonialisierung. Doch auch heute, im Zuge von Verschiebungen innerhalb eines gepanzerten Westens, zeigt sich das dunkle Erbe seiner 'Zivilisation'.
Zusammenfassung
Luciano Canfora, Prof. Dr. phil., »Altphilologe und Althistoriker von internationalem Rang« (FAZ), lehrte an der Universität Bari. Sein Buch »Eine kurze Geschichte der Demokratie« hat in der Bundesrepublik für Furore gesorgt.
Phillip Becher, Dr. phil., Sozialwissenschaftler. Bei PapyRossa erschienen u.a. der Basiswissen-Band »Rechtspopulismus« und seine Studie »Faschismusforschung von rechts«.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Populäre Darstellungen
Genre: Politikwissenschaft & Soziologie, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Originaltitel: Il porcospino d'acciaio
Inhalt: 87 S.
ISBN-13: 9783894388744
ISBN-10: 3894388749
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Italienisch
Einband: Klappenbroschur
Autor: Canfora, Luciano
Übersetzung: Becher, Phillip
Hersteller: Papyrossa Verlags GmbH +
Verantwortliche Person für die EU: PapyRossa Verlags GmbH & Co. KG, Luxemburger Str. 202, D-50937 Köln, mail@papyrossa.de
Maße: 178 x 115 x 10 mm
Von/Mit: Luciano Canfora
Erscheinungsdatum: 22.07.2026
Gewicht: 0,079 kg
Artikel-ID: 135907994

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