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Beschreibung
Das Recht auf Faulheit ist eine glänzend polemische Streitschrift gegen die moderne Arbeitsreligion und die moralische Verklärung industrieller Ausbeutung. Lafargue kehrt die bürgerliche Tugendlehre des 19. Jahrhunderts um: Nicht Arbeit an sich, sondern ihre maßlose Vergötzung erscheint als Krankheit des Kapitalismus. In satirischer Schärfe, mit ökonomischer Argumentation und klassischer Bildung, verbindet der Text sozialistische Kritik, pam­phletistische Eleganz und utopischen Witz. Paul Lafargue, 1842 in Santiago de Cuba geboren und später in Frankreich politisch wirksam, war Arzt, Journalist, sozialistischer Theoretiker und Schwiegersohn von Karl Marx. Seine Erfahrungen mit Arbeiterbewegung, Exil, Gefängnis und marxistischer Debatte prägen diese Schrift. Gerade weil er die kapitalistische Produktionsweise als historisches System verstand, konnte er den scheinbar natürlichen Arbeitszwang als ideologische Konstruktion entlarven. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die Arbeit, Fortschritt und Freiheit nicht als fertige Begriffe hinnehmen wollen. Lafargues Text ist kurz, aber intellektuell provozierend; er zwingt dazu, gegenwärtige Debatten über Produktivität, Freizeit, Automatisierung und Lebensqualität neu zu bedenken. Seine Aktualität liegt in der unbequemen Frage, ob menschliche Würde wirklich im Arbeiten aufgeht.
Das Recht auf Faulheit ist eine glänzend polemische Streitschrift gegen die moderne Arbeitsreligion und die moralische Verklärung industrieller Ausbeutung. Lafargue kehrt die bürgerliche Tugendlehre des 19. Jahrhunderts um: Nicht Arbeit an sich, sondern ihre maßlose Vergötzung erscheint als Krankheit des Kapitalismus. In satirischer Schärfe, mit ökonomischer Argumentation und klassischer Bildung, verbindet der Text sozialistische Kritik, pam­phletistische Eleganz und utopischen Witz. Paul Lafargue, 1842 in Santiago de Cuba geboren und später in Frankreich politisch wirksam, war Arzt, Journalist, sozialistischer Theoretiker und Schwiegersohn von Karl Marx. Seine Erfahrungen mit Arbeiterbewegung, Exil, Gefängnis und marxistischer Debatte prägen diese Schrift. Gerade weil er die kapitalistische Produktionsweise als historisches System verstand, konnte er den scheinbar natürlichen Arbeitszwang als ideologische Konstruktion entlarven. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die Arbeit, Fortschritt und Freiheit nicht als fertige Begriffe hinnehmen wollen. Lafargues Text ist kurz, aber intellektuell provozierend; er zwingt dazu, gegenwärtige Debatten über Produktivität, Freizeit, Automatisierung und Lebensqualität neu zu bedenken. Seine Aktualität liegt in der unbequemen Frage, ob menschliche Würde wirklich im Arbeiten aufgeht.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Importe, Politikwissenschaften
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 36 S.
ISBN-13: 9788027386093
ISBN-10: 8027386098
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Lafargue, Paul
Übersetzung: Bernstein, Eduard
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 3 mm
Von/Mit: Paul Lafargue
Erscheinungsdatum: 24.05.2023
Gewicht: 0,069 kg
Artikel-ID: 134417241