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Beschreibung
Émile Zolas "Das Paradies der Damen" entfaltet am Beispiel eines glänzenden Pariser Warenhauses die dramatische Umwälzung des Handels im Zweiten Kaiserreich. Im Zentrum steht Denise Baudu, deren Aufstieg aus provinzieller Armut mit dem Siegeszug moderner Konsumkultur verschränkt wird. Zolas naturalistischer Stil verbindet genaue Milieustudie, ökonomische Analyse und symbolische Bildkraft: Das Warenhaus erscheint zugleich als Maschine, Tempel und Verführungsmacht, die alte Handwerks- und Familienstrukturen verdrängt. Zola, Hauptvertreter des französischen Naturalismus, verstand den Roman als experimentelle Untersuchung gesellschaftlicher Kräfte. Als Teil des Zyklus "Les Rougon-Macquart" spiegelt das Werk sein Interesse an Vererbung, Umwelt und sozialer Dynamik. Seine journalistische Beobachtungsgabe, seine Beschäftigung mit Paris und sein Sinn für die Ambivalenz des Fortschritts führten zu einer Darstellung, die weder bloße Anklage noch einfache Bewunderung der Moderne ist. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die Literatur als Erkenntnisform schätzen. Es bietet eine fesselnde Handlung, präzise Charakterzeichnung und eine erstaunlich aktuelle Analyse von Werbung, Begehren, Arbeit und Kapital. Wer die Ursprünge moderner Konsumgesellschaft verstehen will, findet hier einen großen Roman von bleibender intellektueller und ästhetischer Kraft.
Émile Zolas "Das Paradies der Damen" entfaltet am Beispiel eines glänzenden Pariser Warenhauses die dramatische Umwälzung des Handels im Zweiten Kaiserreich. Im Zentrum steht Denise Baudu, deren Aufstieg aus provinzieller Armut mit dem Siegeszug moderner Konsumkultur verschränkt wird. Zolas naturalistischer Stil verbindet genaue Milieustudie, ökonomische Analyse und symbolische Bildkraft: Das Warenhaus erscheint zugleich als Maschine, Tempel und Verführungsmacht, die alte Handwerks- und Familienstrukturen verdrängt. Zola, Hauptvertreter des französischen Naturalismus, verstand den Roman als experimentelle Untersuchung gesellschaftlicher Kräfte. Als Teil des Zyklus "Les Rougon-Macquart" spiegelt das Werk sein Interesse an Vererbung, Umwelt und sozialer Dynamik. Seine journalistische Beobachtungsgabe, seine Beschäftigung mit Paris und sein Sinn für die Ambivalenz des Fortschritts führten zu einer Darstellung, die weder bloße Anklage noch einfache Bewunderung der Moderne ist. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die Literatur als Erkenntnisform schätzen. Es bietet eine fesselnde Handlung, präzise Charakterzeichnung und eine erstaunlich aktuelle Analyse von Werbung, Begehren, Arbeit und Kapital. Wer die Ursprünge moderner Konsumgesellschaft verstehen will, findet hier einen großen Roman von bleibender intellektueller und ästhetischer Kraft.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
|---|---|
| Genre: | Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 188 S. |
| ISBN-13: | 9788027256273 |
| ISBN-10: | 8027256275 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Zola, Emile |
| Übersetzung: | Schwarz, Armin |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 10 mm |
| Von/Mit: | Emile Zola |
| Erscheinungsdatum: | 04.12.2022 |
| Gewicht: | 0,262 kg |