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Beschreibung
Kleidung macht Körper kulturell sichtbar. Dies gilt auch für das 'letzte Hemd'. Bekleidung, Aufbahrung und Verbildlichung sind Inszenierungsformen des Todes, die Bedeutung stiften - staatlich und privat. Aber wie geschieht dies? Ist das 'letzte Hemd' beliebig? Auf der Basis welcher Kulturprämissen vollziehen sich Inszenierungen des Todes? Welche besondere Rolle spielt das Textile für Ritus, Kommunikation und Macht?In diesem Band lenken interdisziplinäre und gendersensible Beiträge den Blick auf vestimentäre Körperbilder und Zur-Schau-Stellungen Toter vom 16. bis zum 21. Jahrhundert - und bereiten damit eine Kulturgeschichte des Totenkleids vor.
Kleidung macht Körper kulturell sichtbar. Dies gilt auch für das 'letzte Hemd'. Bekleidung, Aufbahrung und Verbildlichung sind Inszenierungsformen des Todes, die Bedeutung stiften - staatlich und privat. Aber wie geschieht dies? Ist das 'letzte Hemd' beliebig? Auf der Basis welcher Kulturprämissen vollziehen sich Inszenierungen des Todes? Welche besondere Rolle spielt das Textile für Ritus, Kommunikation und Macht?In diesem Band lenken interdisziplinäre und gendersensible Beiträge den Blick auf vestimentäre Körperbilder und Zur-Schau-Stellungen Toter vom 16. bis zum 21. Jahrhundert - und bereiten damit eine Kulturgeschichte des Totenkleids vor.
Über den Autor
Karen Ellwanger (Prof. Dr.) ist Direktorin des Seminars für Materielle und Visuelle Kultur an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind vestimentäre Repräsentationen des Politischen, materielle Kultur und Museum.
Heidi Helmhold (Prof. Dr.) lehrt Ästhetische Theorie am Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind nutzerbezogene Raumperformanzen. 2012 entwickelte sie in ihrer Publikation Affektpolitik von Raum den Aspekt einer Architektur des Textilen. Im Schnittfeld von Raumsoziologie, Raumtheorie und künstlerischer Raumintervention arbeitet sie an gesellschaftlichen Heterotopien wie Strafvollzugsanstalten und Flüchtlingsheimen.
Traute Helmers (Dr. phil.) arbeitet freiberuflich. Ihre Forschungsinteressen gelten der materiellen und visuellen Kultur in alltagsweltlicher Praxis zu Tod, Geschlecht, Trauer und Erinnerung.
Barbara Schrödl (PD Dr. phil.), geb. 1965, lehrt und forscht zur Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart an der Katholischen Privat-Universität Linz. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Mediengeschichte der Kunstgeschichte, Geschichte der materiellen Kultur, Modeforschung sowie Wechselwirkungen zwischen bildender Kunst und anderen Bereichen der visuellen Kultur.
Zusammenfassung
Ursprungsland: DE
Zolltarifnummer: 49019900
Details
Erscheinungsjahr: 2010
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: KörperKulturen
Inhalt: 360 S.
104 s/w Illustr.
13 farbige Illustr.
117 Illustr.
ISBN-13: 9783837612998
ISBN-10: 3837612996
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Redaktion: Ellwanger, Karen
Helmhold, Heidi
Helmers, Traute
Schrödl, Barbara
Herausgeber: Karen Ellwanger/Heidi Helmhold/Traute Helmers u a
Hersteller: Transcript Verlag
Gost, Roswitha, u. Karin Werner
Verantwortliche Person für die EU: transcript Verlag, Gero Wierichs, Hermannstr. 26, D-33602 Bielefeld, live@transcript-verlag.de
Abbildungen: zahlreiche z.T. farbige Abbildungen
Maße: 225 x 148 x 25 mm
Von/Mit: Karen Ellwanger (u. a.)
Erscheinungsdatum: 27.01.2010
Gewicht: 0,559 kg
Artikel-ID: 101425157