Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Es steht an der Berglehne, blickt hinunter auf die Stadt im Tal - ein kleines weißes Haus, so tief in den Berg eingebaut, als wolle es sich festhalten an der Erde. Doch was sich darin abspielt, ist alles andere als fest und sicher: Es ist das stille, unaufhörliche Ringen zweier Frauen um ein Leben, das mehr sein soll als Pflicht und [...] Mittelpunkt steht die Familie Branhardt. Der Vater Frank, Gynäkologe und Patriarch, fühlt sich seiner Gattin Anneliese wie allen Frauen grundsätzlich überlegen. Anneliese erträgt dies mit einer Würde, die langsam, kaum merklich, in etwas Stärkeres übergeht. Und dann ist da Gitta, die Tochter - jung, aufbegehrend, suchend - deren eigene Ehe derjenigen ihrer Eltern gegenübergestellt wird wie ein Spiegel, der sowohl wiederholt als auch verändert, was er [...] Haus ist mehr als ein Schauplatz: Es ist Gefängnis und Schutzraum zugleich, ein Ort, an dem sich die Psyche der Frauen entfaltet - langsam, im Verborgenen, gegen den Widerstand einer Welt, die ihnen feste Rollen zugewiesen hat. Lou Andreas-Salomé, Freundin Rilkes, Schülerin Freuds, Gesprächspartnerin Nietzsches, schreibt mit der Präzision einer Psychoanalytikerin und der Wärme einer Erzählerin, die ihre Figuren von innen kennt.Ursprünglich trug der Roman den Titel "Die Ehe" - doch der endgültige Titel fasst besser, worum es wirklich geht: um Ehe und Familie zugleich, um das Haus als Mikrokosmos gesellschaftlicher Verhältnisse, als Raum des Unbewussten, als Ort möglicher Befreiung. Ein stilles, tiefes Buch - und ein frühes, hellsichtiges Zeugnis darüber, was es kostet, als Frau um die eigene Seele zu ringen.
Es steht an der Berglehne, blickt hinunter auf die Stadt im Tal - ein kleines weißes Haus, so tief in den Berg eingebaut, als wolle es sich festhalten an der Erde. Doch was sich darin abspielt, ist alles andere als fest und sicher: Es ist das stille, unaufhörliche Ringen zweier Frauen um ein Leben, das mehr sein soll als Pflicht und [...] Mittelpunkt steht die Familie Branhardt. Der Vater Frank, Gynäkologe und Patriarch, fühlt sich seiner Gattin Anneliese wie allen Frauen grundsätzlich überlegen. Anneliese erträgt dies mit einer Würde, die langsam, kaum merklich, in etwas Stärkeres übergeht. Und dann ist da Gitta, die Tochter - jung, aufbegehrend, suchend - deren eigene Ehe derjenigen ihrer Eltern gegenübergestellt wird wie ein Spiegel, der sowohl wiederholt als auch verändert, was er [...] Haus ist mehr als ein Schauplatz: Es ist Gefängnis und Schutzraum zugleich, ein Ort, an dem sich die Psyche der Frauen entfaltet - langsam, im Verborgenen, gegen den Widerstand einer Welt, die ihnen feste Rollen zugewiesen hat. Lou Andreas-Salomé, Freundin Rilkes, Schülerin Freuds, Gesprächspartnerin Nietzsches, schreibt mit der Präzision einer Psychoanalytikerin und der Wärme einer Erzählerin, die ihre Figuren von innen kennt.Ursprünglich trug der Roman den Titel "Die Ehe" - doch der endgültige Titel fasst besser, worum es wirklich geht: um Ehe und Familie zugleich, um das Haus als Mikrokosmos gesellschaftlicher Verhältnisse, als Raum des Unbewussten, als Ort möglicher Befreiung. Ein stilles, tiefes Buch - und ein frühes, hellsichtiges Zeugnis darüber, was es kostet, als Frau um die eigene Seele zu ringen.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 174 S.
ISBN-13: 9783988684264
ISBN-10: 3988684260
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Andreas-Salomé, Lou
Hersteller: Jazzybee Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Jazzybee Verlag Jürgen Beck, Loschberg 9, D-86450 Altenmünster, admin@jazzybee-verlag.de
Maße: 220 x 155 x 10 mm
Von/Mit: Lou Andreas-Salomé
Erscheinungsdatum: 09.03.2026
Gewicht: 0,267 kg
Artikel-ID: 134699697