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Beschreibung
Das Grab des weißen Königs führt in jenen Grenzbezirk, in dem Abenteuererzählung, archäologische Imagination und phantastischer Schauer einander durchdringen. Die Suche nach dem geheimnisvollen Grab wird bei Strobl weniger als bloße Handlung denn als symbolische Expedition in verschüttete Machtordnungen, Todesbilder und kulturelle Erinnerungen gestaltet. Sein Stil verbindet spannungsreiche Szenenführung mit einer bildkräftigen, bisweilen unheimlich verdichteten Prosa; literarisch steht der Text im Umfeld der mitteleuropäischen Phantastik des Fin de Siècle, nahe bei Dekadenz, Okkultismus und spätromantischer Sensibilität. Karl Hans Strobl, 1877 in Iglau geboren, war durch seine Prager Studienjahre und die Vielsprachigkeit Böhmens früh mit kulturellen Übergangsräumen vertraut. Als Erzähler und Herausgeber der Zeitschrift Lemuria prägte er die deutschsprachige Phantastik nachhaltig. Seine Neigung zu Grenzerfahrungen, historischen Masken, geheimen Traditionen und psychischen Ausnahmezuständen erklärt, weshalb ihn ein Stoff um Grab, Königtum und verborgene Zeichen besonders reizen musste. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die nicht nur Spannung suchen, sondern auch die gelehrte Konstruktion des Unheimlichen schätzen. Strobls Werk belohnt eine aufmerksame Lektüre: Hinter der exotischen Oberfläche entfaltet sich eine Reflexion über Herrschaft, Vergänglichkeit und die gefährliche Faszination des Verborgenen.
Das Grab des weißen Königs führt in jenen Grenzbezirk, in dem Abenteuererzählung, archäologische Imagination und phantastischer Schauer einander durchdringen. Die Suche nach dem geheimnisvollen Grab wird bei Strobl weniger als bloße Handlung denn als symbolische Expedition in verschüttete Machtordnungen, Todesbilder und kulturelle Erinnerungen gestaltet. Sein Stil verbindet spannungsreiche Szenenführung mit einer bildkräftigen, bisweilen unheimlich verdichteten Prosa; literarisch steht der Text im Umfeld der mitteleuropäischen Phantastik des Fin de Siècle, nahe bei Dekadenz, Okkultismus und spätromantischer Sensibilität. Karl Hans Strobl, 1877 in Iglau geboren, war durch seine Prager Studienjahre und die Vielsprachigkeit Böhmens früh mit kulturellen Übergangsräumen vertraut. Als Erzähler und Herausgeber der Zeitschrift Lemuria prägte er die deutschsprachige Phantastik nachhaltig. Seine Neigung zu Grenzerfahrungen, historischen Masken, geheimen Traditionen und psychischen Ausnahmezuständen erklärt, weshalb ihn ein Stoff um Grab, Königtum und verborgene Zeichen besonders reizen musste. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die nicht nur Spannung suchen, sondern auch die gelehrte Konstruktion des Unheimlichen schätzen. Strobls Werk belohnt eine aufmerksame Lektüre: Hinter der exotischen Oberfläche entfaltet sich eine Reflexion über Herrschaft, Vergänglichkeit und die gefährliche Faszination des Verborgenen.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Science Fiction & Fantasy
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 164 S.
ISBN-13: 9788028399641
ISBN-10: 8028399649
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Strobl, Karl Hans
Hersteller: Copycat
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 9 mm
Von/Mit: Karl Hans Strobl
Erscheinungsdatum: 12.08.2025
Gewicht: 0,228 kg
Artikel-ID: 133812011