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Beschreibung
Die räumliche Verlagerung sozialer und ökologischer Probleme, also gesellschaftlicher Konflikte, stellt ein wesentliches Merkmal 'entwickelter' Industriestaaten dar, weshalb diese als Externalisierungsgesellschaften beschrieben werden. An diese soziologische Diagnose knüpft Florian Weber aus rechtswissenschaftlicher Perspektive an und verbindet sie mit der systemtheoretisch geprägten Debatte über die Fragmentierung des Rechts. Damit gelingt ihm eine wegweisende Untersuchung der konstitutiven Rolle des Rechts für die Externalisierungsgesellschaft.

Ausgehend von der Einsicht, dass Externalitäten als Normkonflikte beschreibbar sind, legt Florian Weber zunächst dar, inwiefern Externalisierung aus rechtlicher Sicht als Strategie der Konfliktbewältigung zu betrachten ist und damit das Ordnungsversprechen des Rechts plausibilisiert. Damit schließt die Arbeit eine Lücke in der Fragmentierungsdebatte, in der bislang die Frage nicht schlüssig beantwortet worden ist, wie das Recht mit Normkonflikten umgeht.
Um die Rolle des Rechts in der Externalisierungsgesellschaft beschreiben zu können, wird Externalisierung als Zusammenspiel von Inklusion und Exklusion in räumlicher Hinsicht bestimmt und die raumordnende und differenzierende Wirkung des Rechts analysiert: Das Recht fungiert als Inklusionsordnung, indem es den Markt mithervorbringt und den Nationalstaat universalisiert. Zugleich zieht das Recht - gerade im Bereich der Menschenrechte - Grenzen und wirkt dadurch als Exklusionsordnung. Damit zeigt die Arbeit auf, wie das Recht sowohl Zugriff als auch Trennung ermöglicht, eine Gleichzeitigkeit ungleicher, also fragmentierter Räumlichkeiten zur Folge hat und so das Funktionieren der Externalisierung gewährleistet.
Der Autor führt mit der Externalisierungsdiagnose und der Fragmentierungsdebatte zwei theoretisch unterschiedlich geprägte Diskurse in einen Dialog, hinterfragt und ergänzt diese Perspektiven und bereichert damit das rechtswissenschaftliche Feld von 'Law and Political Economy'.
Die räumliche Verlagerung sozialer und ökologischer Probleme, also gesellschaftlicher Konflikte, stellt ein wesentliches Merkmal 'entwickelter' Industriestaaten dar, weshalb diese als Externalisierungsgesellschaften beschrieben werden. An diese soziologische Diagnose knüpft Florian Weber aus rechtswissenschaftlicher Perspektive an und verbindet sie mit der systemtheoretisch geprägten Debatte über die Fragmentierung des Rechts. Damit gelingt ihm eine wegweisende Untersuchung der konstitutiven Rolle des Rechts für die Externalisierungsgesellschaft.

Ausgehend von der Einsicht, dass Externalitäten als Normkonflikte beschreibbar sind, legt Florian Weber zunächst dar, inwiefern Externalisierung aus rechtlicher Sicht als Strategie der Konfliktbewältigung zu betrachten ist und damit das Ordnungsversprechen des Rechts plausibilisiert. Damit schließt die Arbeit eine Lücke in der Fragmentierungsdebatte, in der bislang die Frage nicht schlüssig beantwortet worden ist, wie das Recht mit Normkonflikten umgeht.
Um die Rolle des Rechts in der Externalisierungsgesellschaft beschreiben zu können, wird Externalisierung als Zusammenspiel von Inklusion und Exklusion in räumlicher Hinsicht bestimmt und die raumordnende und differenzierende Wirkung des Rechts analysiert: Das Recht fungiert als Inklusionsordnung, indem es den Markt mithervorbringt und den Nationalstaat universalisiert. Zugleich zieht das Recht - gerade im Bereich der Menschenrechte - Grenzen und wirkt dadurch als Exklusionsordnung. Damit zeigt die Arbeit auf, wie das Recht sowohl Zugriff als auch Trennung ermöglicht, eine Gleichzeitigkeit ungleicher, also fragmentierter Räumlichkeiten zur Folge hat und so das Funktionieren der Externalisierung gewährleistet.
Der Autor führt mit der Externalisierungsdiagnose und der Fragmentierungsdebatte zwei theoretisch unterschiedlich geprägte Diskurse in einen Dialog, hinterfragt und ergänzt diese Perspektiven und bereichert damit das rechtswissenschaftliche Feld von 'Law and Political Economy'.
Über den Autor
Florian Weber hat an der Universität Bern - sowie im Rahmen von Forschungsaufenthalten an den Universitäten Bremen und Helsinki - über das fragmentierte Recht der Externalisierungsgesellschaft promoviert. Er ist derzeit als Gerichtsschreiber am Schweizerischen Bundesgericht im Bereich des öffentlichen Rechts tätig.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 525 S.
ISBN-13: 9783958324411
ISBN-10: 395832441X
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Weber, Florian
Auflage: 1. Auflage 2026
Hersteller: Velbrueck GmbH
Velbrück GmbH Bücher und Medien
Verantwortliche Person für die EU: Velbrück GmbH, Meckenheimer Str. 47, D-53919 Weilerswist-Metternich, info@velbrueck.de
Maße: 222 x 140 x 33 mm
Von/Mit: Florian Weber
Erscheinungsdatum: 14.07.2026
Gewicht: 0,685 kg
Artikel-ID: 135934497