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Beschreibung
Das Feuer: Tagebuch einer Korporalschaft gehört zu den frühesten und wirkungsmächtigsten literarischen Zeugnissen des Ersten Weltkriegs. In einer Folge scheinbar tagebuchartiger Szenen schildert Henri Barbusse den Alltag einer französischen Frontkompanie: Schlamm, Hunger, Angst, Kameradschaft, Sprachfetzen und die mechanische Sinnlosigkeit des Tötens. Der Stil verbindet dokumentarische Genauigkeit mit naturalistischer Härte und einer fast chorischen Vielstimmigkeit; statt heroischer Schlachtenmalerei entsteht ein radikal entmythologisiertes Bild des Krieges. Henri Barbusse, 1873 geboren, war Journalist, Romancier und Intellektueller, bevor er sich 1914 trotz seines Alters freiwillig meldete. Seine eigenen Erfahrungen in den Schützengräben prägten dieses 1916 erschienene Werk, das noch während des Krieges den Prix Goncourt erhielt. Aus körperlicher Erschöpfung, moralischer Empörung und wachsendem pazifistischem Bewusstsein entwickelte Barbusse eine Literatur, die Zeugenschaft und Anklage zugleich ist. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die den Ersten Weltkrieg nicht als strategisches Ereignis, sondern als menschliche Katastrophe begreifen wollen. Es ist historisches Dokument, literarisches Experiment und ethische Intervention zugleich. Gerade seine schonungslose Nüchternheit macht Das Feuer bis heute unverzichtbar für das Verständnis moderner Kriegsliteratur.
Das Feuer: Tagebuch einer Korporalschaft gehört zu den frühesten und wirkungsmächtigsten literarischen Zeugnissen des Ersten Weltkriegs. In einer Folge scheinbar tagebuchartiger Szenen schildert Henri Barbusse den Alltag einer französischen Frontkompanie: Schlamm, Hunger, Angst, Kameradschaft, Sprachfetzen und die mechanische Sinnlosigkeit des Tötens. Der Stil verbindet dokumentarische Genauigkeit mit naturalistischer Härte und einer fast chorischen Vielstimmigkeit; statt heroischer Schlachtenmalerei entsteht ein radikal entmythologisiertes Bild des Krieges. Henri Barbusse, 1873 geboren, war Journalist, Romancier und Intellektueller, bevor er sich 1914 trotz seines Alters freiwillig meldete. Seine eigenen Erfahrungen in den Schützengräben prägten dieses 1916 erschienene Werk, das noch während des Krieges den Prix Goncourt erhielt. Aus körperlicher Erschöpfung, moralischer Empörung und wachsendem pazifistischem Bewusstsein entwickelte Barbusse eine Literatur, die Zeugenschaft und Anklage zugleich ist. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die den Ersten Weltkrieg nicht als strategisches Ereignis, sondern als menschliche Katastrophe begreifen wollen. Es ist historisches Dokument, literarisches Experiment und ethische Intervention zugleich. Gerade seine schonungslose Nüchternheit macht Das Feuer bis heute unverzichtbar für das Verständnis moderner Kriegsliteratur.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Biographien
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 208 S.
ISBN-13: 9788027347018
ISBN-10: 8027347017
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Barbusse, Henri
Übersetzung: von Meyenburg, Leo
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 11 x 152 x 229 mm
Von/Mit: Henri Barbusse
Erscheinungsdatum: 15.12.2022
Gewicht: 0,29 kg
Artikel-ID: 126417603