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Beschreibung
Weltweit geht die Zahl der Lesenden zurück, die Lese- und Schreibfähigkeit stagniert oder sinkt. Gleichzeitig haben digitale Unterhaltungstechnologien unsere Freizeit kolonisiert. In Das Ende des Lesens beschreibt James Marriott diesen Wandel hin zu einem postliteralen Zeitalter.
Zum ersten Mal seit dem Zusammenbruch des weströmischen Reiches beginnt die 'goldene Kette des Wissens', die Leser über Jahrhunderte miteinander verband, wieder zu reißen. Die Reading Revolution des 18. Jahrhunderts machte die Aufklärung, Wissenschaft und Demokratie erst möglich, denn Lesen erzwingt lineares, strukturiertes, argumentatives Denken. Mit seinem Rückgang verändern sich auch Debatten: Sie werden emotionaler, fragmentierter und anfälliger für Vereinfachungen. Die Folgen dieser Entwicklung für Öffentlichkeit und Politik sieht James Marriott in einer schleichenden Erosion politischer Mündigkeit.
Er zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der der Verlust der Lesekultur eng mit Polarisierung, wachsender Anfälligkeit für Populismus und einem Wandel demokratischer Gesellschaften verbunden ist.

'Brillant!' TOM HOLLAND
Weltweit geht die Zahl der Lesenden zurück, die Lese- und Schreibfähigkeit stagniert oder sinkt. Gleichzeitig haben digitale Unterhaltungstechnologien unsere Freizeit kolonisiert. In Das Ende des Lesens beschreibt James Marriott diesen Wandel hin zu einem postliteralen Zeitalter.
Zum ersten Mal seit dem Zusammenbruch des weströmischen Reiches beginnt die 'goldene Kette des Wissens', die Leser über Jahrhunderte miteinander verband, wieder zu reißen. Die Reading Revolution des 18. Jahrhunderts machte die Aufklärung, Wissenschaft und Demokratie erst möglich, denn Lesen erzwingt lineares, strukturiertes, argumentatives Denken. Mit seinem Rückgang verändern sich auch Debatten: Sie werden emotionaler, fragmentierter und anfälliger für Vereinfachungen. Die Folgen dieser Entwicklung für Öffentlichkeit und Politik sieht James Marriott in einer schleichenden Erosion politischer Mündigkeit.
Er zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der der Verlust der Lesekultur eng mit Polarisierung, wachsender Anfälligkeit für Populismus und einem Wandel demokratischer Gesellschaften verbunden ist.

'Brillant!' TOM HOLLAND
Über den Autor
JAMES MARRIOTT ist einer der führenden Intellektuellen Großbritanniens. Er ist Kolumnist der Times und einer der meistgelesenen Autoren der Zeitung. Zudem ist er ein häufiger Gast im britischen Fernsehen und Radio und arbeitet für die BBC. James Marriott lebt in London.

MICHAEL BISCHOFF studierte Mathematik und Soziologie und war Wissenschaftslektor im Suhrkamp Verlag. Seit 1977 übersetzt er Literatur aus dem Französischen und Englischen, u.a. von Émile Durkheim, Michel Foucault, Isaiah Berlin und Richard Sennett.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Lyrik & Dramatik
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Originaltitel: The End of Reading and the Dawn of a Post-Literate Society
Inhalt: 256 S.
ISBN-13: 9783755801054
ISBN-10: 3755801051
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Englisch
Einband: Gebunden
Autor: Marriott, James
Übersetzung: Bischoff, Michael
Hersteller: DuMont Buchverlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG, Amsterdamer Str. 192, D-50735 Köln, herstellung@dumont.de
Abbildungen: Gebunden mit Schutzumschlag, Glanzlack und Lesebändchen
Maße: 167 x 113 x 29 mm
Von/Mit: James Marriott
Erscheinungsdatum: 06.10.2026
Gewicht: 0,268 kg
Artikel-ID: 136525402

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