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Beschreibung
Als bisher einzigem nichtwestlichem Land, das zu den führenden Industrienationen zählt, gilt dem modernen Japan nach wie vor besondere Neugier. Diese ist begründet in dessen Fremdheit - zumal bei uns immer noch erstaunlich wenig über die Voraussetzungen und Erscheinungsformen der gegenwärtigen japanischen Gesellschaft bekannt ist.

Das mit dem Titel benannte Programm der im vorliegenden Band versammelten Essays ist es, eine neue Sicht auf Japan zu erproben - einen nicht mehr exotisierenden Blick, der die Zeitgenossenschaft nicht verleugnet und dennoch das Fremde als Fremdes bestehen läßt. Dabei werden ebenso naheliegende wie irritierende Fragen, etwa nach dem Selbstverständnis der Geschlechter, der Rolle der Werbung oder dem Bild des Schriftstellers, behandelt.
Als bisher einzigem nichtwestlichem Land, das zu den führenden Industrienationen zählt, gilt dem modernen Japan nach wie vor besondere Neugier. Diese ist begründet in dessen Fremdheit - zumal bei uns immer noch erstaunlich wenig über die Voraussetzungen und Erscheinungsformen der gegenwärtigen japanischen Gesellschaft bekannt ist.

Das mit dem Titel benannte Programm der im vorliegenden Band versammelten Essays ist es, eine neue Sicht auf Japan zu erproben - einen nicht mehr exotisierenden Blick, der die Zeitgenossenschaft nicht verleugnet und dennoch das Fremde als Fremdes bestehen läßt. Dabei werden ebenso naheliegende wie irritierende Fragen, etwa nach dem Selbstverständnis der Geschlechter, der Rolle der Werbung oder dem Bild des Schriftstellers, behandelt.
Über den Autor
Irmela Hijiya-Kirschnereit, Professorin Emerita für Japanologie der Freien Universität Berlin, publiziert zu Literatur und Kultur Japans auf Deutsch, Englisch und Japanisch. Von 1990 bis 2000 gab sie die Japanische Bibliothek im Insel Verlag heraus. Sie initiierte das Große japanisch-deutsche Wörterbuch in 3 Bänden (2009- 2022) und erhielt u. a. den Leibniz-Preis der DFG (1992) und den Preis der Japan Foundation (2021).
Inhaltsverzeichnis
Einleitung: Vom Nutzen der Exotik
I. Sprache und Gesellschaft
'Frau-Sprechen' und onna-kotoba: Vorläufige Bemerkungen zum Thema 'Sprache und Geschlecht' am Beispiel Japans
Flugmetapher und Frauenemanzipation. Beobachtungen zum Sprachgebrauch in den japanischen Massenmedien
Sprache und Nation. Zur aktuellen Diskussion um die sozialen Funktionen des Japanischen
II. Zum Selbstverständnis des Individuums in Japan
Der männliche Chauvinismus der Japanerinnen. Eine kleine Dokumentation
Qualen des Lebens - Quellen der Kunst. Zur gesellschaftlichen Funktion eines zentralen literarischen Genres der Gegenwart
III. Probleme transkulturellen Verstehens
Vexierspiegel - einander gegenübergestellt. Zum Japanbild in neueren deutschsprachigen Publikationen und zur japanischen Perspektive
Japanischer Eurozentrismus, europäischer Relativismus und einige Konsequenzen
Schlußbetrachtung: Die Insel der Seligen, umbrandet, bewölkt
Details
Erscheinungsjahr: 1988
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Reihe: edition suhrkamp
Inhalt: 222 S.
ISBN-13: 9783518114667
ISBN-10: 3518114662
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Hijiya-Kirschnereit, Irmela
Auflage: Erstausgabe
Hersteller: Suhrkamp
edition suhrkamp
Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, D-10119 Berlin, info@suhrkamp.de
Maße: 177 x 108 x 16 mm
Von/Mit: Irmela Hijiya-Kirschnereit
Erscheinungsdatum: 28.09.1988
Gewicht: 0,204 kg
Artikel-ID: 104793058