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Beschreibung
Mode ist nie nur Oberfläche. In ihr bündeln sich Macht und Begehren, Gewalt und Glanz, sozialer Aufstieg und globale Ausbeutung. Darunter nackt erzählt die politische Geschichte der Mode als Geschichte einer Ordnung, die Körper formt, Klassen markiert und Wünsche produziert: von den Höfen der Renaissance über Kolonialismus und Industrialisierung bis zur Gegenwart von Luxuskonzernen und Ultra-Fast-Fashion.

Diana Weis zeigt, wie sich Herrschaft in Stoffe, Silhouetten und Bilder einschreibt - und wie aus Unterwerfung Eleganz, aus Ausbeutung Verlangen, aus Geschichte ein schöner Schein wird. Was nach Spiel, Freiheit und Selbsterfindung aussieht, erweist sich als präzise Maschine sozialer Sortierung. Selbst der Protest wird hier noch zur Ware.

An die Stelle des Adels sind Marken getreten, an die Stelle von Tradition Portfolios, an die Stelle von Stil ein rasender Kreislauf aus Verschleiß und Verheißung. Für die Vielen bleibt billige Ware im Takt der Erschöpfung, für die Wenigen ein Luxus, der seine Leere immer kunstvoller inszeniert. Ein kluges, bitteres Buch über den Westen, seine Verfallsformen - und das Ende der Mode, wie wir sie kennen.
Mode ist nie nur Oberfläche. In ihr bündeln sich Macht und Begehren, Gewalt und Glanz, sozialer Aufstieg und globale Ausbeutung. Darunter nackt erzählt die politische Geschichte der Mode als Geschichte einer Ordnung, die Körper formt, Klassen markiert und Wünsche produziert: von den Höfen der Renaissance über Kolonialismus und Industrialisierung bis zur Gegenwart von Luxuskonzernen und Ultra-Fast-Fashion.

Diana Weis zeigt, wie sich Herrschaft in Stoffe, Silhouetten und Bilder einschreibt - und wie aus Unterwerfung Eleganz, aus Ausbeutung Verlangen, aus Geschichte ein schöner Schein wird. Was nach Spiel, Freiheit und Selbsterfindung aussieht, erweist sich als präzise Maschine sozialer Sortierung. Selbst der Protest wird hier noch zur Ware.

An die Stelle des Adels sind Marken getreten, an die Stelle von Tradition Portfolios, an die Stelle von Stil ein rasender Kreislauf aus Verschleiß und Verheißung. Für die Vielen bleibt billige Ware im Takt der Erschöpfung, für die Wenigen ein Luxus, der seine Leere immer kunstvoller inszeniert. Ein kluges, bitteres Buch über den Westen, seine Verfallsformen - und das Ende der Mode, wie wir sie kennen.
Über den Autor
Diana Weis, geboren 1974, promovierte an der Universität Hamburg über das Nervengift Botox. Sie unterrichtete Modetheorie, Ästhetik und Körpersoziologie an verschiedenen Hochschulen und schreibt Stilkritiken für die Spex, die ZEIT, Missy u. a. Seit 2019 ist Diana Weis Professorin für Modejournalismus an der BSP Business and Law School Berlin. Zuletzt erschienen von ihr Cool Aussehen. Mode & Jugendkulturen und 2020 das Buch Modebilder in der Reihe Digitale Bildkulturen im Wagenbach Verlag.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Buch
Inhalt: 240 S.
ISBN-13: 9783755000730
ISBN-10: 3755000733
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Weis, Diana
Hersteller: März Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: März Verlag GmbH, Richard Stoiber, Reichenberger Str. 150, D-10999 Berlin, produktsicherheit@maerzverlag.de
Maße: 221 x 147 x 25 mm
Von/Mit: Diana Weis
Erscheinungsdatum: 15.10.2026
Gewicht: 0,445 kg
Artikel-ID: 136002009

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