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Beschreibung
Wo gespielt wird, beginnt schon das Denken. Warum ist aber in den vergangenen Jahrzehnten das spielerische Moment im Denken zunehmend zurückgetreten, zumindest in den beiden Gestalten, in die sich die Philosophie gespalten hat - die ihrer Akademisierung und die ihrer Popularisierung? In diesem Buch unternimmt der Autor den Versuch, ein offenes Spiel zu denken, am Leitfaden der Gedanken Adornos, Derridas, Heideggers und Kants. Er versteht das Spiel nicht mehr vom Sein als dessen Auslegung, sondern vom Nichts her: Im und als Spiel teilt sich das Nichts dem Denken mit, und diese Mitteilung, die das Spielen ist, äußert sich in der Freude. In dem Maße, in dem das Denken selber ein Spiel ist, in der Philosophie oder in der Kunst, hat es mit dem Nichts zu tun. Das bedeutet aber nicht, dass es in Nihilismus umschlägt. Vielmehr erweist es sich als ein auf endliche Weise unendliches Spiel. Gibt es zu ihm einen Gegenbegriff? Ja: das Böse, das selber als Spiel der Verführung jedem Spiel und damit jedem Denken ein Ende setzt, in die Gedankenlosigkeit führt. Das Böse als Gegenbegriff zum denkenden Spiel verleiht ihm seinen Ernst und entreißt es der Nichtigkeit. Das denkende Spiel steht also immer auf dem Spiel. Wie aber verhält sich das Denken des Spiels zur Geschichte?
Wo gespielt wird, beginnt schon das Denken. Warum ist aber in den vergangenen Jahrzehnten das spielerische Moment im Denken zunehmend zurückgetreten, zumindest in den beiden Gestalten, in die sich die Philosophie gespalten hat - die ihrer Akademisierung und die ihrer Popularisierung? In diesem Buch unternimmt der Autor den Versuch, ein offenes Spiel zu denken, am Leitfaden der Gedanken Adornos, Derridas, Heideggers und Kants. Er versteht das Spiel nicht mehr vom Sein als dessen Auslegung, sondern vom Nichts her: Im und als Spiel teilt sich das Nichts dem Denken mit, und diese Mitteilung, die das Spielen ist, äußert sich in der Freude. In dem Maße, in dem das Denken selber ein Spiel ist, in der Philosophie oder in der Kunst, hat es mit dem Nichts zu tun. Das bedeutet aber nicht, dass es in Nihilismus umschlägt. Vielmehr erweist es sich als ein auf endliche Weise unendliches Spiel. Gibt es zu ihm einen Gegenbegriff? Ja: das Böse, das selber als Spiel der Verführung jedem Spiel und damit jedem Denken ein Ende setzt, in die Gedankenlosigkeit führt. Das Böse als Gegenbegriff zum denkenden Spiel verleiht ihm seinen Ernst und entreißt es der Nichtigkeit. Das denkende Spiel steht also immer auf dem Spiel. Wie aber verhält sich das Denken des Spiels zur Geschichte?
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie
Jahrhundert: 20. & 21. Jahrhundert
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: Klostermann Rote Reihe
Inhalt: 130 S.
ISBN-13: 9783465047513
ISBN-10: 3465047516
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Düttmann
Hersteller: Klostermann Vittorio GmbH
Klostermann, Vittorio, GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Vittorio Klostermann GmbH, Haus 1, 2. OG, Westerbachstr. 47, D-60489 Frankfurt am Main, verlag@klostermann.de
Maße: 195 x 124 x 20 mm
Von/Mit: Düttmann
Erscheinungsdatum: 21.03.2026
Gewicht: 0,156 kg
Artikel-ID: 134942988

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