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Beschreibung
Manche Orte sind nicht sicher, nur weil dort gelacht wird. Auf Dorffesten, Hafenfesten und Kinderveranstaltungen in Norddeutschland tauchte Ende der Neunziger immer wieder ein Clown auf. Für die Erwachsenen war er Teil des Programms. Für die Kinder ein bunter Mann mit Ballons, Schuhen, Handschuhen und einem viel zu breiten Lächeln. Dann verschwanden Mädchen. Manche kamen zurück. Andere nicht. Jahre später stößt die Hamburger Psychothrillerautorin Julia Keller auf die alten Fälle. Was zunächst wie düsterer Stoff für ihr nächstes Buch wirkt, wird schnell zu etwas, das sie nicht mehr kontrollieren kann. In vergilbten Zeitungsartikeln, alten Festprogrammen und vergessenen Aussagen entdeckt Julia Widersprüche, die nie jemand richtig verfolgt hat. Der Clown war sichtbar. Zu sichtbar. Und vielleicht war genau das der Punkt. Als Julia ihr eigenes unveröffentlichtes Manuskript plötzlich ausgedruckt und mit roter Schminke korrigiert zurückerhält, begreift sie: Jemand kennt nicht nur die Vergangenheit. Jemand kennt ihre Worte. Ihre Fehler. Ihre Wohnung. Ihre Angst. Und er will, dass sie die Geschichte richtig erzählt. Julia folgt den Spuren durch kleine norddeutsche Orte, zu Häfen, Deichen, Festwagen, Kinderprogrammen und Menschen, die gelernt haben, jahrzehntelang zu schweigen. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto deutlicher wird: Das Grauen lag nie nur unter einer Clownsmaske. Es stand mitten unter den Erwachsenen. Mit Listen, Schlüsseln, Formularen und einem Lächeln, dem niemand widersprach. Clownskind ist ein harter, psychologischer Thriller ohne übernatürliche Erklärung. Ein Roman über verdrängte Schuld, falsche Erinnerungen, bequeme Verdächtige und die Frage, wem eine Geschichte gehört, wenn die Opfer zu lange keine Stimme hatten. Für alle, die düstere Cold-Case-Thriller, beklemmenden Realhorror und norddeutsche Schauplätze mögen - und keine Angst davor haben, dass das Unheimlichste nicht im Dunkeln wartet, sondern dort, wo alle glauben, sicher zu sein.
Manche Orte sind nicht sicher, nur weil dort gelacht wird. Auf Dorffesten, Hafenfesten und Kinderveranstaltungen in Norddeutschland tauchte Ende der Neunziger immer wieder ein Clown auf. Für die Erwachsenen war er Teil des Programms. Für die Kinder ein bunter Mann mit Ballons, Schuhen, Handschuhen und einem viel zu breiten Lächeln. Dann verschwanden Mädchen. Manche kamen zurück. Andere nicht. Jahre später stößt die Hamburger Psychothrillerautorin Julia Keller auf die alten Fälle. Was zunächst wie düsterer Stoff für ihr nächstes Buch wirkt, wird schnell zu etwas, das sie nicht mehr kontrollieren kann. In vergilbten Zeitungsartikeln, alten Festprogrammen und vergessenen Aussagen entdeckt Julia Widersprüche, die nie jemand richtig verfolgt hat. Der Clown war sichtbar. Zu sichtbar. Und vielleicht war genau das der Punkt. Als Julia ihr eigenes unveröffentlichtes Manuskript plötzlich ausgedruckt und mit roter Schminke korrigiert zurückerhält, begreift sie: Jemand kennt nicht nur die Vergangenheit. Jemand kennt ihre Worte. Ihre Fehler. Ihre Wohnung. Ihre Angst. Und er will, dass sie die Geschichte richtig erzählt. Julia folgt den Spuren durch kleine norddeutsche Orte, zu Häfen, Deichen, Festwagen, Kinderprogrammen und Menschen, die gelernt haben, jahrzehntelang zu schweigen. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto deutlicher wird: Das Grauen lag nie nur unter einer Clownsmaske. Es stand mitten unter den Erwachsenen. Mit Listen, Schlüsseln, Formularen und einem Lächeln, dem niemand widersprach. Clownskind ist ein harter, psychologischer Thriller ohne übernatürliche Erklärung. Ein Roman über verdrängte Schuld, falsche Erinnerungen, bequeme Verdächtige und die Frage, wem eine Geschichte gehört, wenn die Opfer zu lange keine Stimme hatten. Für alle, die düstere Cold-Case-Thriller, beklemmenden Realhorror und norddeutsche Schauplätze mögen - und keine Angst davor haben, dass das Unheimlichste nicht im Dunkeln wartet, sondern dort, wo alle glauben, sicher zu sein.
Über den Autor
Christian Schirmer schreibt Krimis und Thriller - die meisten davon kennen Leser:innen unter seinem Pseudonym Jack Sanders. Mit "Was wir verschwiegen haben" und "Noras Alibi" sind inzwischen schon zwei seiner Werke herausgekommen.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Krimis & Thriller
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 488 S.
10 farbige Illustr.
ISBN-13: 9783695632589
ISBN-10: 3695632585
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Schirmer, Christian
Hersteller: via tolino media
Verantwortliche Person für die EU: tolino media GmbH & Co.KG, Albrechtstr. 14, D-80636 München, gpsr@tolino.media
Maße: 205 x 135 x 34 mm
Von/Mit: Christian Schirmer
Erscheinungsdatum: 27.05.2026
Gewicht: 0,625 kg
Artikel-ID: 135499332

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