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Beschreibung
Chodische Freiheitskämpfer schildert den Widerstand der westböhmischen Choden gegen die Aufhebung ihrer alten Grenzschutzrechte im 17. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen Jan Sladký Kozina, die bäuerliche Gemeinschaft und ihr Konflikt mit der grundherrlichen Gewalt des Lomikar. Jiráseks Erzählweise verbindet archivalisch anmutende Genauigkeit mit epischer Spannung, volkstümlichem Ton und nationalromantischer Perspektive. Das Werk steht im Kontext des tschechischen historischen Romans des 19. Jahrhunderts, der Vergangenheit nicht bloß rekonstruiert, sondern als moralisches Gedächtnis einer unterdrückten Nation deutet. Alois Jirásek, 1851 in Ostböhmen geboren, war Lehrer, Historiker des Erzählens und einer der prägenden Autoren der tschechischen Wiedergeburtsliteratur. Seine Herkunft aus einer kulturell wachen, aber politisch benachteiligten Gesellschaft bestimmte sein Interesse an Volksüberlieferung, religiösen Bewegungen und Freiheitskämpfen. Die Geschichte der Choden bot ihm einen idealen Stoff: lokale Tradition, soziale Ungerechtigkeit und nationale Selbstbehauptung verdichten sich zu einem beispielhaften historischen Drama. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Literatur mit politischer und kultureller Tiefenschärfe suchen. Es bietet keine bloße Abenteuerhandlung, sondern eine eindringliche Studie über Recht, Erinnerung und gemeinschaftliche Würde. Wer die geistigen Wurzeln tschechischer Identität verstehen möchte, findet hier ein kraftvolles, zugleich literarisch kontrolliertes Werk.
Chodische Freiheitskämpfer schildert den Widerstand der westböhmischen Choden gegen die Aufhebung ihrer alten Grenzschutzrechte im 17. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen Jan Sladký Kozina, die bäuerliche Gemeinschaft und ihr Konflikt mit der grundherrlichen Gewalt des Lomikar. Jiráseks Erzählweise verbindet archivalisch anmutende Genauigkeit mit epischer Spannung, volkstümlichem Ton und nationalromantischer Perspektive. Das Werk steht im Kontext des tschechischen historischen Romans des 19. Jahrhunderts, der Vergangenheit nicht bloß rekonstruiert, sondern als moralisches Gedächtnis einer unterdrückten Nation deutet. Alois Jirásek, 1851 in Ostböhmen geboren, war Lehrer, Historiker des Erzählens und einer der prägenden Autoren der tschechischen Wiedergeburtsliteratur. Seine Herkunft aus einer kulturell wachen, aber politisch benachteiligten Gesellschaft bestimmte sein Interesse an Volksüberlieferung, religiösen Bewegungen und Freiheitskämpfen. Die Geschichte der Choden bot ihm einen idealen Stoff: lokale Tradition, soziale Ungerechtigkeit und nationale Selbstbehauptung verdichten sich zu einem beispielhaften historischen Drama. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Literatur mit politischer und kultureller Tiefenschärfe suchen. Es bietet keine bloße Abenteuerhandlung, sondern eine eindringliche Studie über Recht, Erinnerung und gemeinschaftliche Würde. Wer die geistigen Wurzeln tschechischer Identität verstehen möchte, findet hier ein kraftvolles, zugleich literarisch kontrolliertes Werk.
Details
Erscheinungsjahr: 2024
Genre: Importe, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 164 S.
ISBN-13: 9788028375751
ISBN-10: 8028375758
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Jirásek, Alois
Übersetzung: Lepa¿, Bohu¿ Pavel Alois
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 10 mm
Von/Mit: Alois Jirásek
Erscheinungsdatum: 15.05.2024
Gewicht: 0,248 kg
Artikel-ID: 129277421