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Beschreibung
Hans Falladas Bauern, Bonzen und Bomben entfaltet ein vielstimmiges Panorama der späten Weimarer Republik: In der fiktiven Provinzstadt Altholm geraten verschuldete Bauern, lokale Machthaber, Presseorgane und politische Agitatoren in ein explosives Geflecht aus Interessen, Ressentiments und Machtkalkül. Der Roman verbindet dokumentarische Genauigkeit mit satirischer Schärfe und erzählerischer Beweglichkeit. Sein Stil ist reportagehaft, dialogreich und sozialrealistisch; zugleich steht das Werk im Kontext jener Literatur, die den Zerfall demokratischer Öffentlichkeit vor 1933 präzise beobachtet. Hans Fallada, eigentlich Rudolf Ditzen, kannte die Spannungen zwischen ländlicher Not, Bürokratie und kleinbürgerlicher Existenz aus eigener Erfahrung. Seine Tätigkeiten in Landwirtschaft, Verwaltung und Journalismus, seine Krisenerfahrungen und sein Blick für moralische Schwäche ohne moralistische Überheblichkeit prägten dieses Buch. Fallada schrieb nicht aus abstrakter Ideologie, sondern aus genauer Kenntnis sozialer Milieus und der psychologischen Mechanismen, durch die Angst, Ehrgeiz und Demütigung politisch verwertbar werden. Empfohlen sei dieser Roman allen Leserinnen und Lesern, die Literatur als historische Erkenntnisform ernst nehmen. Bauern, Bonzen und Bomben ist nicht nur ein spannender Gesellschaftsroman, sondern eine hellsichtige Studie über Populismus, Medienmacht und das Versagen politischer Verantwortung.
Hans Falladas Bauern, Bonzen und Bomben entfaltet ein vielstimmiges Panorama der späten Weimarer Republik: In der fiktiven Provinzstadt Altholm geraten verschuldete Bauern, lokale Machthaber, Presseorgane und politische Agitatoren in ein explosives Geflecht aus Interessen, Ressentiments und Machtkalkül. Der Roman verbindet dokumentarische Genauigkeit mit satirischer Schärfe und erzählerischer Beweglichkeit. Sein Stil ist reportagehaft, dialogreich und sozialrealistisch; zugleich steht das Werk im Kontext jener Literatur, die den Zerfall demokratischer Öffentlichkeit vor 1933 präzise beobachtet. Hans Fallada, eigentlich Rudolf Ditzen, kannte die Spannungen zwischen ländlicher Not, Bürokratie und kleinbürgerlicher Existenz aus eigener Erfahrung. Seine Tätigkeiten in Landwirtschaft, Verwaltung und Journalismus, seine Krisenerfahrungen und sein Blick für moralische Schwäche ohne moralistische Überheblichkeit prägten dieses Buch. Fallada schrieb nicht aus abstrakter Ideologie, sondern aus genauer Kenntnis sozialer Milieus und der psychologischen Mechanismen, durch die Angst, Ehrgeiz und Demütigung politisch verwertbar werden. Empfohlen sei dieser Roman allen Leserinnen und Lesern, die Literatur als historische Erkenntnisform ernst nehmen. Bauern, Bonzen und Bomben ist nicht nur ein spannender Gesellschaftsroman, sondern eine hellsichtige Studie über Populismus, Medienmacht und das Versagen politischer Verantwortung.
Details
| Medium: | Taschenbuch |
|---|---|
| Inhalt: | 344 S. |
| ISBN-13: | 9788027360703 |
| ISBN-10: | 8027360706 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Fallada, Hans |
| Hersteller: | e-artnow |
| Verantwortliche Person für die EU: | e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 18 mm |
| Von/Mit: | Hans Fallada |
| Erscheinungsdatum: | 17.12.2022 |
| Gewicht: | 0,479 kg |