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Beschreibung
"Ich sollte doch gewohnt sein zu warten; Worten ist anders nicht beizukommen. Warten, dass Wörter kommen, entgegenkommen."Barbara KöhlerBarbara Köhler (1959-2021) verfügte über eine besondere Fähigkeit, die, auf Wörter zu warten. Geduldig schrieb sie so lange an einem Text, bis darin das eine oder andere in Bewegung geriet: die Grammatik, die Syntax, die Semantik - die Sprache insgesamt. Mehr noch: (Gender) Identitäten kamen in Fluss, Gegenwart und Vergangenheit, Relationen zwischen Fremdem und Eigenem. Diese Beweglichkeit steht in Spannung zur strengen Form der Buchgestaltung, der sie sich ebenfalls widmete. Die Anordnung von Versen in Textblöcken, der für sie charakteristischen "Box-Form", machte ihre Texte stets auch zu visuellen Kunstwerken. Ihr Faible für das Visuelle kam in der intermedialen Dimension ihrer Bücher zum Ausdruck: Fotografien, Karten oder Grafiken gehören wie die Schrift zu ihrem [...] Heft befasst sich mit wichtigen Aspekten von Köhlers frühen, noch zu DDR-Zeiten entstandenen Texten über ihr Debüt "Deutsches Roulette" (1991) und ihre feministische Neuinterpretation der Odyssee, "Niemands Frau" (2007), bis hin zu ihrem letzten Buch "42 Ansichten zu Warten auf den Fluss" (2017) sowie kurz vor ihrem Tod entstandenen [...] Mittelpunkt der bereits 1962 gegründeten Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK stehen Autorinnen und Autoren sowie aktuelle Themen der deutschsprachigen Literatur, vor allem der Gegenwart, aber auch der Literaturgeschichte - die Spannweite reicht von Martin Luther über Juli Zeh bis hin zu Mangas, Comics und Graphic Novels und zu Fragen digitaler Literatur und künstlicher Intelligenz. TEXT+KRITIK vermittelt Literatur, macht mit Analysen und kritischen Essays Lust auf Lektüre und richtet sich an alle, die an literarischen Fragen interessiert sind und sich mit Literatur beschäftigen. Die Herausgebenden und Beitragenden der Reihe sind ausgewiesene Fachleute aus Wissenschaft, Journalismus und Kulturvermittlung sowie die Autorinnen und Autoren selbst.
"Ich sollte doch gewohnt sein zu warten; Worten ist anders nicht beizukommen. Warten, dass Wörter kommen, entgegenkommen."Barbara KöhlerBarbara Köhler (1959-2021) verfügte über eine besondere Fähigkeit, die, auf Wörter zu warten. Geduldig schrieb sie so lange an einem Text, bis darin das eine oder andere in Bewegung geriet: die Grammatik, die Syntax, die Semantik - die Sprache insgesamt. Mehr noch: (Gender) Identitäten kamen in Fluss, Gegenwart und Vergangenheit, Relationen zwischen Fremdem und Eigenem. Diese Beweglichkeit steht in Spannung zur strengen Form der Buchgestaltung, der sie sich ebenfalls widmete. Die Anordnung von Versen in Textblöcken, der für sie charakteristischen "Box-Form", machte ihre Texte stets auch zu visuellen Kunstwerken. Ihr Faible für das Visuelle kam in der intermedialen Dimension ihrer Bücher zum Ausdruck: Fotografien, Karten oder Grafiken gehören wie die Schrift zu ihrem [...] Heft befasst sich mit wichtigen Aspekten von Köhlers frühen, noch zu DDR-Zeiten entstandenen Texten über ihr Debüt "Deutsches Roulette" (1991) und ihre feministische Neuinterpretation der Odyssee, "Niemands Frau" (2007), bis hin zu ihrem letzten Buch "42 Ansichten zu Warten auf den Fluss" (2017) sowie kurz vor ihrem Tod entstandenen [...] Mittelpunkt der bereits 1962 gegründeten Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK stehen Autorinnen und Autoren sowie aktuelle Themen der deutschsprachigen Literatur, vor allem der Gegenwart, aber auch der Literaturgeschichte - die Spannweite reicht von Martin Luther über Juli Zeh bis hin zu Mangas, Comics und Graphic Novels und zu Fragen digitaler Literatur und künstlicher Intelligenz. TEXT+KRITIK vermittelt Literatur, macht mit Analysen und kritischen Essays Lust auf Lektüre und richtet sich an alle, die an literarischen Fragen interessiert sind und sich mit Literatur beschäftigen. Die Herausgebenden und Beitragenden der Reihe sind ausgewiesene Fachleute aus Wissenschaft, Journalismus und Kulturvermittlung sowie die Autorinnen und Autoren selbst.
Zusammenfassung
Christof Hamann ist Professor für Neuere deutsche Literatur und Literaturdidaktik an der Universität zu Köln.
Inhaltsverzeichnis
Nadja KüchenmeisterMit dem Ich kommt der Tod Jan Bürger / Christof HamannDer Versuch, angesichts des Todes nüchtern zu [...] Gespräch über den Nachlass von Barbara Köhler Barbara KöhlerGedichte Marie Luise KnottWas Lebendes. Über Spiegelbilder und Steinways Leslie A. AdelsonO'nEnde ? Hoffnungsfetzen bei, mit und dank Barbara Köhler Barbara KöhlerKYKLOI Jürgen GuniaKomm in den virtuellen Raum und schau. Imperativ und Immersion in Barbara Köhlers "Blue Box" Georgina PaulWeb-Saiten. Zu Barbara Köhlers "Niemands Frau. Gesänge" Nico BleutgeIn den Berg hineingehen. Zur Räumlichkeit von Sprache bei Barbara Köhler 00Mirjam SpringerBewohnbare Brücke. Barbara Köhlers "42 Ansichten zu Wartenauf den Fluss" Hans Jürgen ScheuerSchriftstellen ? Bildgeben ? Stimmfuhren ? Tonsetzen. Barbara Köhlers areale Poeme Theresa GutmannBruche, Bilder, Binneninseln. Dekonstruierte Anfänge/Enden in Barbara Köhlers "Anfang. Februar" Christof HamannAuswahlbibliografie Notizen
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Allg. & vergl. Sprachwissenschaft, Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Sprachwissenschaft
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 100 S.
ISBN-13: 9783689302078
ISBN-10: 3689302072
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Arnold, Heinz Ludwig
Redaktion: Martus, Steffen
Stockinger, Claudia
Feßmann, Meike
Ruckaberle, Axel
Scheffel, Michael
Trilcke, Peer
Hamann, Christof
Herausgeber: Steffen Martus/Claudia Stockinger/Meike Feßmann u a
Hersteller: Edition Text + Kritik
Verantwortliche Person für die EU: edition Text & Kritik im Richard Boorberg Verlag GmbH & Co K, Thomas Fischer / Volker Mehnert, Levelingstr. 6a, D-81673 München, produktsicherheit@boorberg.de
Maße: 226 x 146 x 9 mm
Von/Mit: Steffen Martus
Erscheinungsdatum: 15.07.2026
Gewicht: 0,18 kg
Artikel-ID: 135951226

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