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Beschreibung
"Bankhaus Reichenbach" entfaltet das Panorama einer großbürgerlichen Finanzwelt, in der Kredit, Vertrauen und gesellschaftliche Reputation unauflöslich ineinandergreifen. Landsberger verbindet den Gesellschaftsroman der wilhelminischen und frühen republikanischen Moderne mit einer präzisen Beobachtung ökonomischer Machtmechanismen. Sein Stil ist nüchtern, dialogisch geschärft und zugleich psychologisch aufmerksam: Hinter Bilanz, Spekulation und familiärer Strategie treten Fragen nach Herkunft, Anpassung, Moral und sozialem Aufstieg hervor. Artur Landsberger, 1876 in Berlin geboren, kannte die Milieus, über die er schrieb, aus nächster Nähe. Als jüdischer deutscher Schriftsteller, Publizist und scharfer Chronist des Berliner Bürgertums interessierten ihn besonders jene Zonen, in denen private Lebensentwürfe von gesellschaftlichen Erwartungen und antisemitischen Zuschreibungen bedrängt werden. Seine Erfahrungen in der Hauptstadt, sein Blick für Klassenverhältnisse und seine Sensibilität für die Brüchigkeit assimilierter Existenzen prägen auch diesen Roman. Empfohlen sei "Bankhaus Reichenbach" allen Leserinnen und Lesern, die Literatur als historische Erkenntnisform schätzen. Das Buch bietet nicht nur eine spannende Darstellung finanzieller und familiärer Verflechtungen, sondern auch ein eindringliches Dokument deutscher Gesellschaftsgeschichte. Wer die moralischen Kosten wirtschaftlichen Erfolgs verstehen will, findet hier eine kluge, nachwirkende Lektüre.
"Bankhaus Reichenbach" entfaltet das Panorama einer großbürgerlichen Finanzwelt, in der Kredit, Vertrauen und gesellschaftliche Reputation unauflöslich ineinandergreifen. Landsberger verbindet den Gesellschaftsroman der wilhelminischen und frühen republikanischen Moderne mit einer präzisen Beobachtung ökonomischer Machtmechanismen. Sein Stil ist nüchtern, dialogisch geschärft und zugleich psychologisch aufmerksam: Hinter Bilanz, Spekulation und familiärer Strategie treten Fragen nach Herkunft, Anpassung, Moral und sozialem Aufstieg hervor. Artur Landsberger, 1876 in Berlin geboren, kannte die Milieus, über die er schrieb, aus nächster Nähe. Als jüdischer deutscher Schriftsteller, Publizist und scharfer Chronist des Berliner Bürgertums interessierten ihn besonders jene Zonen, in denen private Lebensentwürfe von gesellschaftlichen Erwartungen und antisemitischen Zuschreibungen bedrängt werden. Seine Erfahrungen in der Hauptstadt, sein Blick für Klassenverhältnisse und seine Sensibilität für die Brüchigkeit assimilierter Existenzen prägen auch diesen Roman. Empfohlen sei "Bankhaus Reichenbach" allen Leserinnen und Lesern, die Literatur als historische Erkenntnisform schätzen. Das Buch bietet nicht nur eine spannende Darstellung finanzieller und familiärer Verflechtungen, sondern auch ein eindringliches Dokument deutscher Gesellschaftsgeschichte. Wer die moralischen Kosten wirtschaftlichen Erfolgs verstehen will, findet hier eine kluge, nachwirkende Lektüre.
Details
| Empfohlen (bis): | 12 |
|---|---|
| Empfohlen (von): | 12 |
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
| Genre: | Krimis & Thriller |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 180 S. |
| ISBN-13: | 9788027261314 |
| ISBN-10: | 8027261317 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Landsberger, Artur |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 9 x 152 x 229 mm |
| Von/Mit: | Artur Landsberger |
| Erscheinungsdatum: | 04.12.2022 |
| Gewicht: | 0,251 kg |